Natur

A summary: why life in the wilderness is better than in a technological mass society

Within the animal movement, a fraction is suddenly particularly concerned about not what humans do to non-human animals, but what a lion in need of food is doing to a zebra in order to survive. This approach is misguided in many ways. For a start, I consider myself part of the animal liberation movement, similar to the liberation movement of people of colour in the USA or of women worldwide. The issue is not the reduction of suffering in a liberation movement, but the liberation of beings of a certain group due to a suppressive ideology, be it racism, sexism or speciesism. The goal is for those beings to be able to govern their life independently of powerful interest groups, which solely exist in technological mass societies. Hence, animal liberation means the liberation of nonhumans from human suppression in such a society. Animal rights, which only exist in such societies and not outside, are a means to that end.

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Vorbild Rumänien: Großraubtiere und die Jagd

Heuer im August war ich wieder einmal in den rumänischen Südkarpaten mit dem Zelt abseits jeder Wege unterwegs (sämtliche Bilder dieses Beitrags habe ich in den Südkarpaten in freier Wildbahn aufgenommen). Für mich war das bereits das 8. Mal, dass ich dort war, und zwar jeweils zwischen 1-5 Wochen. In den Südkarpaten leben 80 % der europäischen Bärenpopulation. Das kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Ich habe mehr als 20 Mal Bären getroffen, zum Teil auch in der Nacht und zum Teil in bis zu 5 m Nähe. Natürlich war ich nicht bewaffnet und bedrohlich wurde es auch nie. Das Bild oben habe ich von einem in den Südkarpaten wild lebenden Bären aufgenommen. Meiner Erfahrung nach sieht man, wenn man mit dem Zelt abseits von Wegen wandert, jeden zweiten Tag eine Bärenspur und jede Woche einen Bären.

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Zurück bei den Bisons

„Ihr habt ja keine Ahnung von der Natur!“, sagen die JägerInnen zu den TierschützerInnen. Ob sie schon einmal wochenlang mit dem Zelt abseits von Häusern und Straßen in der Wildnis unterwegs waren? Ich schon. 100 Tage im Jahr. Vor Bär und Wolf und anderen großen Wildtieren könne man sich nur mit dem Gewehr schützen, meinen sie. Ah ja. Dann müsste ich schon lange tot sein.

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5 Männer in Bergnot

Am 31. August 2017 beschloss ich, mangels KletterpartnerIn, den Kettersteig auf den Kaiserschild zu gehen. Ein ziemlich sportlicher und exponierter Steig, laut Bergführermagazin sind dort bisher nicht nur 3 Personen bereits abgestürzt, regelmäßig soll es auch Rettungsaktionen mit dem Hubschrauber geben. Die Schwierigkeit ist mit D/E über 360 vertikale Meter senkrechter Wand angegeben.

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Asexualität und die Bevölkerungsexplosion

Bis vor wenigen Jahren hatte ich noch nie etwas von Asexualität gehört. Mittlerweile kenne ich 4 bekennende Asexuelle persönlich. Das sind Menschen, männlich wie weiblich, die einfach überhaupt keine sexuellen Gefühle verspüren. Sie können sich verlieben, sie mögen unter Umständen auch das Kuscheln, aber sie finden Sex in jeder Form abstoßend. Auch im ORF ist mittlerweile ein Asexueller aufgetreten und hat seine Gefühlslage beschrieben. Das ist offenbar ein Phänomen, das entweder jetzt sein coming out hat, oder das neu auftritt und gesellschaftlich an Bedeutung gewinnt.

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Die Österreichische Jägerschaft will schon wieder die Wölfe ausrotten!

Letzte Woche noch saß ich um 22:30 Uhr bei Vollmond am Lagerfeuer vor unserem Zelt mitten in den Südkarpaten in Rumänien. Plötzlich schlägt mein Hundefreund Kuksi an. Immer wieder einmal hat er mit einem kurzen Gebell vor einer für mich unsichtbaren Gefahr gewarnt, doch diesmal ist es anders. Er ist sich ganz sicher. Es ist todernst. Er stampft mit seinen beiden Vorderbeinen auf und bellt und bellt. Ich richte den Strahl meiner Stirnlampe – auf Scheinwerfer verstärkt – in die Richtung seines Gebells und mache dunkle Schatten am 70 m entfernten Waldrand aus. Zwei Augenpaare leuchten gespenstisch in unsere Richtung. Wölfe!

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Die Ethik von Schitouren

Schitour. Das heißt für mich meine Tourenschi auf der Lauffläche mit einem Fell überziehen – vegan, versteht sich – und hinaus in den Wald und in die Berge zu gehen. Schitourengehen ist wie das sommerliche Wandern, nur eben im Winter im Schnee. Die Schi mit den Fellen dienen dazu, nicht zu tief im Schnee einzusinken und beim Bergaufgehen nicht zurück zu rutschen. Ansonsten geht das Wandern damit genauso, wie mit Bergschuhen im Sommer. Die Menschen im Hohen Norden gehen schon seit mindestens 10.000 Jahren mit Schi im Winter. Anders ginge es gar nicht. Abfahrten sind kein notwendiger Teil einer Schitour, zentral ist für mich einfach, zusammen mit meinem Hundefreund Kuksi draußen zu sein, oft mit dem Zelt.

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Wildlife suffering – wildlife intervention?

A new proposal is floating through the movement, wildlife intervention to prevent wildlife suffering. If you are new to this topic, you might be forgiven for thinking wildlife suffering is referring to hunting, or trapping, or „pest control“ or car accidents. No, it is not. The proponents of this idea are talking about the, as they call it, „most abundant animal suffering on the planet“, the suffering of wild animals due to interpersonal conflict between themselves, predation and natural hardship. The solution proposed ranges from extending civilizational technologies into the wild to genetic modification of predators so that they become natural vegans. If you think that is a fringe issue, maybe it is, hopefully, actually, but I hear some people are preparing a conference on solely that question in Berlin next year.

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Die weite Wildnis Nordskandinaviens

Eine Wildnis, eine echte Wildnis, muss man in Europa mit der Lupe suchen. Will man einmal weg von Menschheit und Zivilisation, ist es notwendig sich auf eine weite Reise in den Hohen Norden zu machen. Erst wenn das Klima so rau wird, dass neben winzigen Birken und halbhohen Kiefern keine Bäume mehr wachsen, erst wenn die Tundra beginnt, dünnt sich die menschliche Siedlungsfläche aus. Hier heroben lebten die Sami, aber da der Boden nicht bebaubar ist und kaum nutzbare Pflanzen wachsen, blieb für lange Zeit nur der nomadische Lebensstil, der kaum Spuren hinterlässt. Jetzt sind auch die Sami in die Städte abgezogen.

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Wenn die Jäger überschnappen: Es war einmal in der Obersteiermark …

Im Alter von 4 Jahren habe ich meine erste mehrtägige Bergtour unternommen und bin seither immer wieder unterwegs gewesen, im Mittel 100 Tage im Jahr. Natürlich sind mir dabei auch ab und zu narrische Jäger und Jägerinnen begegnet, wie z.B. einer aus dem Gebüsch sprang und herumschrie, ich solle mich nicht wundern, wenn er mich erschieße, statt dem Hirsch, den er gerade schießen will, wenn ich mich um die Uhrzeit hier aufhalte. Es war 15 Uhr und ich saß mit meiner Mutter auf einer Bank an einer Forststraße neben dem Annakreuz. Ich habe auch Jäger dabei erwischt, wie sie Markierungen von Wanderwegen entfernt haben, gefälschte Schilder „Wildschutzgebiet“ aufgestellt haben, oder generell Wanderer mit falschen Behauptungen von Wegeverboten angegangen sind. Aber was ich an diesem Wochenende in der Obersteiermark erlebt habe, schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. So verrückt waren sie noch nie.

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