Wegefreiheit

Wenn die Jäger überschnappen: Es war einmal in der Obersteiermark …

Im Alter von 4 Jahren habe ich meine erste mehrtägige Bergtour unternommen und bin seither immer wieder unterwegs gewesen, im Mittel 100 Tage im Jahr. Natürlich sind mir dabei auch ab und zu narrische Jäger und Jägerinnen begegnet, wie z.B. einer aus dem Gebüsch sprang und herumschrie, ich solle mich nicht wundern, wenn er mich erschieße, statt dem Hirsch, den er gerade schießen will, wenn ich mich um die Uhrzeit hier aufhalte. Es war 15 Uhr und ich saß mit meiner Mutter auf einer Bank an einer Forststraße neben dem Annakreuz. Ich habe auch Jäger dabei erwischt, wie sie Markierungen von Wanderwegen entfernt haben, gefälschte Schilder „Wildschutzgebiet“ aufgestellt haben, oder generell Wanderer mit falschen Behauptungen von Wegeverboten angegangen sind. Aber was ich an diesem Wochenende in der Obersteiermark erlebt habe, schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. So verrückt waren sie noch nie.

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Der Kampf um die Wegefreiheit in Österreich

 

In Skandinavien ist die freie Betretbarkeit der Natur eine Selbstverständlichkeit, sie wird durch das sogenannte Allemannsrätten garantiert. In Schweden z.B. besagt es, dass man sich überall aufhalten darf, außer auf Ackerbauflächen und auf Privatgrund innerhalb von 200 m um ein Wohnhaus. Insbesondere darf man in allen Seen schwimmen und sogar überall ein Zelt aufstellen, solange es nicht länger als 24 Stunden steht.

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