Wildnis

Wildlife suffering – wildlife intervention?

A new proposal is floating through the movement, wildlife intervention to prevent wildlife suffering. If you are new to this topic, you might be forgiven for thinking wildlife suffering is referring to hunting, or trapping, or „pest control“ or car accidents. No, it is not. The proponents of this idea are talking about the, as they call it, „most abundant animal suffering on the planet“, the suffering of wild animals due to interpersonal conflict between themselves, predation and natural hardship. The solution proposed ranges from extending civilizational technologies into the wild to genetic modification of predators so that they become natural vegans. If you think that is a fringe issue, maybe it is, hopefully, actually, but I hear some people are preparing a conference on solely that question in Berlin next year.

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Die weite Wildnis Nordskandinaviens

Eine Wildnis, eine echte Wildnis, muss man in Europa mit der Lupe suchen. Will man einmal weg von Menschheit und Zivilisation, ist es notwendig sich auf eine weite Reise in den Hohen Norden zu machen. Erst wenn das Klima so rau wird, dass neben winzigen Birken und halbhohen Kiefern keine Bäume mehr wachsen, erst wenn die Tundra beginnt, dünnt sich die menschliche Siedlungsfläche aus. Hier heroben lebten die Sami, aber da der Boden nicht bebaubar ist und kaum nutzbare Pflanzen wachsen, blieb für lange Zeit nur der nomadische Lebensstil, der kaum Spuren hinterlässt. Jetzt sind auch die Sami in die Städte abgezogen.

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Warum ich in die Steinzeit zurück will: Teil 2

Die ganze Woche habe ich durchgearbeitet, von früh bis spät. Und das jeden Tag, ohne Feierabend. Bis endlich das Wochenende kommt. Dann pack ich meinen Rucksack, nehme mein Zelt, und das Leben beginnt – bis Montag früh. Die Arbeit dient also nur dazu, mir über das Wochenende die Zeit als „Steinzeitmensch“ zu ermöglichen. Und das nur inszeniert, weil dafür die Urwälder und die menschenleeren Gegenden fehlen. Warum also nicht gleich in die Steinzeit zurück? Dann könnte ich statt der 5 Tage Arbeit pro Woche gleich die ganze Zeit leben. Wär das nicht wunderbar?

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Warum ich in die Steinzeit zurück will

Er halte die heutige Zeit für die bisher lebenswerteste in der Menschheitsgeschichte, erklärte mir ein Kollege im VGT. Von der medizinischen Versorgung über die grandiose Technik und die Demokratie bis zum Schutz durch den Rechtsstaat und die Bequemlichkeit des Lebens, alles doch wunderbar im Vergleich zur wilden Natur. Letztere mache ihm Angst, da könne man ja keine Minute überleben. Niemand würde in die Steinzeit zurück wollen, bei all dem Fortschritt heute.

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Leidminimierung bei Konflikten unter Wildtieren?

Kürzlich bei einer Konferenz über Effektiven Altruismus in Berlin hielt jemand einen Vortrag über das Leid von Wildtieren, wenn sie in der Kälte ohne Heizung in der Wildnis stehen, oder wenn sie sich gegenseitig töten und essen. Dieses Leid, so der Vortragende, sei wesentlich schlimmer weil von der Anzahl betroffener Tiere her größer, als das Leid der sogenannten Nutztiere in Tierfabriken. Seine Tierschutzgruppe würde deshalb wild lebende Paarhufer in Spanien im Winter füttern. Bei einem anderen Vortrag wurde sogar gesagt, es sei gut, wenn ein wilder Wald abgeholzt und zubetoniert werde, weil dann gibt es weniger Lebensraum für Wildtiere und diese leiden doch so viel, sodass es global gesehen weniger Leid bedeutet, wenn es weniger Wildtiere gibt.

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Depression und Technik

Ist diese technische Entwicklung nicht großartig? Von schnellen Autos, warmen Häusern, superdünnen Fernsehern und App gefüllten Handys, bis zu High-Tech Spitälern, Computern, dem Internet, Flugzeugen und, genau, der Gentechnik. Bereichert und verlängert das alles nicht großartig unser Leben? Müssen wir nicht alle uns äußerst glücklich schätzen, heute statt in früheren Zeiten zu leben, sei es im weltkriegschwangeren 20. Jahrhundert, dem tiefen Mittelalter oder gar der Steinzeit? Klingt überzeugend. Bis man erfährt, dass heute in England der Selbstmord die Todesursache Nummer 1 bei Männern unter 40 ist, und laut WHO die Depression Menschen in noch nie geahntem Ausmaß weltweit heimsucht. Überall, wo die Technik Einzug hält, ist die Depression auch nicht weit. Das gilt nicht nur für Menschen. Viele unserer Haustiere werden ebenso depressiv, insbesondere Hunde und Katzen, Anti-Depressiva sind laut New Scientist bei Hunden eine der häufigsten Medikamentationen in England, und der Wiener Tierschutzverein hatte in seinem letzten Vereinsheft einen Artikel darüber, wie man depressive Katzen behandeln kann. Was läuft da falsch?

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Auf Du und Du mit den Bisons

Der Forstarbeiter hatte uns noch mit Händen und Füssen erklärt, dass die Bisons da drüben wären, „sus, sus!“, ganz oben. Wir machen uns auf den Weg. Schon nach wenigen Schritten knackt es laut im Unterholz. Ein Bison? Bei einer Sichtweite von 3 m sind wir lieber vorsichtig. Kuksi, mein kleiner Leibwächter, immer dicht dabei, bleibt jetzt hinter mir zurück. Also ziehen wir hinauf in den offenen, alten Wald. Schließlich erreichen wir einen kleinen Gipfel auf 1030 m Höhe. Hier breiten sich Wiesen aus, der ideale Lebensraum für die Bisons. Bald finden wir Kothaufen. Der erste ist ein paar Tage alt, der letzte schließlich ganz frisch. Und Fußspuren von Bisons sind hier auch jede Menge zu sehen. Doch keine Tiere.
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Zum Auswilderungsprojekt Europäischer Bisons im Tarcu Gebirge

Der Europäische Bison ist das größte Säugetier dieses Kontinents. Wo soll ein Wesen mit bis zu 1000 kg Körpermasse auf diesem vollgestopften Kontinent noch frei leben können? 1927 wurde der letzte seiner Art im Kaukasus von einem Jäger erschossen. Gerade einmal 54 Tiere gab es damals noch in verschiedenen Zoos. Dort wurde er gezüchtet und schließlich knapp 30 Jahre nach seinem Aussterben wieder ausgesetzt. Heute gibt es mehr als 3000 Bisons in Europa in Freiheit. Seit 2014 wird auch in den Südkarpaten, im Tarcu Gebirge, einem 60.000 Hektar umfassenden Natura 2000 Reservat, eine Auswilderung einiger Dutzend dieser Tiere angegangen. Ich habe mir das Projekt persönlich angesehen.
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Die Atmosphäre der Wildnis

Seit langem gehen wir nun schon weglos durch den urtümlichen Wald. Riesige Buchen ragen hier auf, mit dicken Stämmen, die sich in bis zu 4 eigene Bäume teilen. Dazwischen abgestorbene Tannen, tote Baumleichen, die in der Hälfte ihrer Höhe abgebrochen sind. Die Reste vermodern im tiefen Waldboden. Langsam wird es düster. Weit und breit keine Lichtung zu sehen. Links unten eine Wasserstelle. Dort gibt es viele Spuren im morastigen Boden und tatsächlich, mitten drin, die von einem Bär.
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In 30 ¾ Stunden quer über den Hochschwab!

Das Hochschwabgebirge ist nicht nur ein Berg, es ist eine ganze Bergregion. Und von Wien aus kommend, die mit Abstand wildeste, in einer Distanz von 150 km von der Hauptstadt entfernt. Der Hochschwab ist meine Heimat, wenn ich das so pathetisch sagen darf. Dort habe ich mit 16 meine erste große Felswand erklettert. Dort bin ich in den stillsten Winkeln unterwegs, in urwaldartigen Restbeständen, in Fels und Eis, oder auf den weiten Hochebenen. So reifte in mir der Gedanke den Hochschwab einmal sozusagen auszumessen. Ich wollte ihn von West nach Ost an einem einzigen Tag begehen. Dieselbe Route bin ich im November 2008 mit meinem Hundefreund Kuksi als seine erste Hochgebirgstour gegangen. Damals allerdings 5 Tage lang. Warum also nicht einmal die gesamte Länge in 24 Stunden durchqueren, ohne Pause? Von Hieflau an der Enns, am Ausgang des Gesäuses, bis zum Brandhof am Seebergsattel.
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