Tierindustrie-Terror

Ich habe jetzt Redeverbot an der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Im Rahmen eines Seminars am Messerli-Institut für Mensch-Tier Beziehung war ein Vortrag von mir für den 17. März 2016 vorgesehen. Es sollte um die Jagd auf gezüchtete Tiere gehen, um die Gatterjagd genauso, wie um das Aussetzen gezüchteter Fasane für die Jagd. Ein brisantes Thema momentan, stehen doch in verschiedenen Bundesländern Reformen dazu an. Und, wie immer bei solchen Kampagnen, gibt es Versuche der Tierindustrie und der Behörde, uns zu kriminalisieren, zu bekämpfen und zu behindern, wo es nur geht. Und eine Maßnahme ist nun offenbar ein Redeverbot an der Vet Uni Wien.

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Anzeige wegen Mordversuch bei Gatterjagd Hausbrunn

Ich stand außerhalb des Gatterzauns, völlig legal, und dokumentierte die Tierquälerei bei der Treibjagd im umzäunten Gelände. An einer Stelle befand sich ein Hochstand 60 m eine Waldschneise entlang im Gatter drin. Die beiden Jäger dort sahen mich, beobachteten mich mit dem Fernglas. Dann riss einer das Gewehr hoch und schoss voll in meine Richtung. Irgendwo neben mir pfiff die Kugel vorbei. Zuerst dachte ich an ein Manöver um mich zu erschrecken. Doch der Schuss war echt. Jetzt hat mein Anwalt den Vorfall zur Anzeige gebracht: Verdacht auf Mordversuch bzw. Gefährdung der körperlichen Sicherheit unter besonders gefährlichen Verhältnissen:

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Reiseverbot für TierschützerInnen

"Gewalttätige Tierschutz-ExtremistInnen" im Einsatz!

„Gewalttätige Tierschutz-ExtremistInnen“ im Einsatz!

In einem Bericht von ICF GHK für die EU-Kommission vom Juli 2013, https://netzpolitik.org/wp-upload/travelling_violent_offenders_study_1.pdf, wird empfohlen, sogenannten „reisenden GewalttäterInnen (TVOs)“ ein Reiseverbot zu erteilen. Darunter fallen offensichtlich auch TierschützerInnen, wie Abschnitt 2.2.1 zu entnehmen ist. Das Wort „gewalttätig“ ist dabei ein gedehnter Begriff und bezieht sich nicht darauf, dass diese Personen Gewalt gegen Sachen oder gar Lebewesen ausüben. Auf Seite 19 des Berichts wird ausgeführt, was „Animal Rights Extremists“ oder eben TierschützerInnen so machen. Z.B. haben sie in Griechenland, Belgien und Deutschland Nerze aus Pelzfarmen befreit. Wer übt bei einer solchen Befreiung gegen wen Gewalt aus? Erinnert an die Anklage wegen Tierquälerei für die Befreiung von Schweinen aus einer Tierfabrik im Rahmen des Tierschutzprozesses.

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Jäger Rudolf Gürtler will Detektive auf Tierschutzvereine ansetzen

 

Kaum ist der Tierschutzprozess überwunden, formiert sich die Gegnerschaft des Tierschutzes erneut. Mir wurde anonym ein Email zugesandt, das von Rudolf Gürtler, einem leidenschaftlichen Jäger und Jagdfunktionär, Spross der Besitzerfamilie des Nobelhotels Sacher in Wien, an zahlreiche politische GegnerInnen des Tierschutzes geschickt worden ist. Darin fordert Gürtler einen Zusammenschluss aller Interessensverbände, von Jägerschaft über Landwirtschaftskammern und Pelzindustrie bis zu Fleischerinnung, Fischerei und Falknerei, gegen den Tierschutz. Gürtler subsummiert nämlich unter dem Euphemismus „Extremtierfanatiker“ alle Tierschutzorganisationen auch der harmlosesten Sorte bis zum Wiener Tierschutzverein.

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