VGT-Kampagnen

Rundumschläge von Mayr-Melnhof: Richter des LVWG sei befangen und habe Amtsmissbrauch begangen

Das Urteil im Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht ist rechtskräftig gefällt, siehe http://www.martinballuch.com/landesverwaltungsgericht-bestaetigt-mayr-melnhofs-gewalttaten/. Es bestätigt, dass Mayr-Melnhof zwei Tierschützern rechtswidrig Gewalt angetan und ihnen zumindest eine Kamera mit Gewalt entwendet hat. Bemerkenswert ist, dass die Medien davon überhaupt nichts berichten. Als das Bezirksgericht unsere Klage auf Herausgabe der Kameras und des Funkgeräts abgewiesen hat, sandte die APA Salzburg eine Aussendung, die auch von Medien bis Tirol aufgegriffen wurde. Jetzt, bei dieser klaren Verurteilung der Handlungen von Mayr-Melnhof als rechtswidrig, schweigt man. Ähnlich schon vorher: als der VGT vor dem Handelsgericht die von Mayr-Melnhof eingebrachte Klage auf allen Berufungsebenen gewann, gab es keinen einzigen Bericht. Als das Landesgericht Salzburg nach einer Privatanklage von Mayr-Melnhof gegen den VGT urteilte, stand das wieder in den Zeitungen. Laut Anfrage bei der APA sei das Zufall. Zufall also, dass die Öffentlichkeit nichts von den ständig verlorenen Prozessen von Mayr-Melnhof erfährt, und von der rechtskräftigen Feststellung eines Gerichts, dass er Tierschützern rechtswidrig Gewalt angetan und ihnen rechtswidrig mit Gewalt eine Kamera entwendet hat. Aber die Öffentlichkeit muss sehr wohl den Eindruck bekommen, dass der VGT verurteilt worden ist. In Wahrheit gibt es noch keine einzige rechtskräftige Verurteilung des VGT, während eine ganze Latte von rechtskräftigen Gerichtsurteilen gegen Mayr-Melnhof vorliegen. So kann man die Öffentlichkeit in die Irre führen!

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Anwalt Stefan Traxler fordert Amtsenthebung Mayr-Melnhof

Das Landesverwaltungsgericht hat mit seinem Urteil zur Maßnahmenbeschwerde nun rechtskräftig folgendes über Maximilian Mayr-Melnhof festgestellt:

  • Mayr-Melnhof hat mit 2 Jagdkollegen einem Tierschützer rechtswidrig physische Gewalt angetan
  • Mayr-Melnhof hat diesem Tierschützer rechtswidrig mit Gewalt seine Kamera entwendet
  • Mayr-Melnhof hat die Grundrechte dieses Tierschützers verletzt, als er ihn nach seinem Übergriff filmte und dieses Video den Medien weitergab
  • Mayr-Melnhof hat diesen Film erstellt, um ein falsches Beweismittel zu fingieren
  • Mayr-Melnhof hat vor Gericht mehrfach die Unwahrheit gesagt
  • Mayr-Melnhof hat zusammen mit zwei von ihm bestellten Personenschützern einem weiteren Tierschützer rechtswidrig Gewalt angetan
  • Mayr-Melnhof hat diese Handlungen rechtswidrig in seinem Amt als Jagdschutzorgan gesetzt

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Landesverwaltungsgericht bestätigt Mayr-Melnhofs Gewalttaten!

Unglaublich, dass ich es auf meine alten Tage noch erleben soll, dass sich in Salzburg ein Richter getraut, Mayr-Melnhof der Gewalttat und Falschaussage zu überführen! Gestern kam das Urteil des Landesverwaltungsgerichts zu unserer Maßnahmenbeschwerde gegen Mayr-Melnhofs Gewalt und Raub. Kurz zusammengefasst: der Richter stellt fest, dass Mayr-Melnhof und seine Leute beiden Tierschützern rechtswidrig Gewalt angetan haben, allerdings dass er nur einem der beiden die Kamera geraubt hat. Beim anderen findet der Richter, dass der Raub nicht festgestellt werden kann. Dennoch, ein wichtiger Schritt in unserem Rechtsstaat. Endlich ein objektiver und fairer Richter, der Jägerschaft und Tierschützer_innen gleich behandelt hat und zu Wort kommen ließ. Doch dass die Jägerschaft mit objektiven und fairen Richter_innen in Jagdfragen keine Freude hat, findet man auch in diesem Urteil. Man intervenierte, um den Richter loszuwerden. Unfassbar dabei die völlig falsche Behauptung seitens des Rechtsanwalts von Mayr-Melnhof, nämlich Maximilian Schaffgotsch, dass der Richter „Missfallens- bzw. Beifallsbekundungen“ als Zuschauer in einem anderen Verfahren geäußert hätte. Frei erfunden, wie ich persönlich bestätigen kann, weil ich da auch anwesend war. Und „vollkommen aus der Luft gegriffen“ sagt der Richter selbst dazu. Da sieht man, mit was für Mitteln diese Fanatiker auf Seiten der Jägerschaft kämpfen. Mit „vollkommen aus der Luft gegriffenen“ Vorwürfen, die überhaupt nicht stimmen, um unabhängige Richter abzuschießen. Für mich unfassbar. So würde unsere Seite niemals vorgehen, so tief würden wir nie sinken. Wirklich ekelhaft. Vielleicht könnten die lokalen Medien, die Mayr-Melnhof immer alles glauben, endlich davon Notiz nehmen. Vielleicht überdenkt Ulli Wolf vom ORF Salzburg endlich einmal ihre schon peinlichen Mayr-Melnhof verherrlichenden Beiträge. Und vielleicht liest auch die Staatsanwaltschaft mit und leitet ein Strafverfahren gegen Mayr-Melnhof ein. Immerhin liegt jetzt das Urteil eines unabhängigen Gerichts vor, dass Mayr-Melnhof diese Straftaten begangen hat.

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15. 9. 2001: Zirkus Belly-Wien verletzt Tierschützer_innen schwer!

Ich schreibe gerade an einem Buch, das hoffentlich im Herbst erscheinen wird. Es soll ein Roman werden, bei dem aber alle Aktionen, die geschildert werden, tatsächlich genau so passiert sind. Dafür gehe ich meine alten Emails, Briefe und Dokumente durch und lese nach. Dabei bin ich auf zum Teil wirklich erschütternde Berichte gestoßen. So auch auf diesen, ein Email vom 17. September 2001 an sämtliche Medien.

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Gewalttat von Mayr-Melnhof: neue Zeugenaussagen von Jägern widersprechen dem Gatterjägermeister

Am 20. November 2017 fand bei Mayr-Melnhof eine Gatterjagd statt. 2 Tierschützer, die die Jagd völlig legal von außen filmten, wurden überfallen und beraubt. Beiden wurden die Videokameras mit Gewalt abgenommen, einem dazu noch sein Funkgerät. Dazu laufen nun einige Verfahren vor Gericht. Am Landesverwaltungsgericht kam es zum Showdown, das Protokoll dieser Verhandlung liegt nun vor. Dort wurden nämlich Zeugenaussagen von 3 Jägern vorgelegt, die Maximilian Mayr-Melnhof diametral widersprechen. Glaubt man schon Tierschützer_innen als Zeug_innen nicht, so wird das bei den eigenen Jagdkollegen wohl etwas Schwieriger.

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Unfassbares Urteil: Richterin am BG Salzburg belustigt sich über Opfer von Mayr-Melnhof Gewalt

Völlig friedliche und ruhige Tierschützer des VGT wollten von der öffentlichen Straße am Treppelweg in Salzburg aus die Gatterjagd von Mayr-Melnhof filmen und wurden von ihm mit Hilfe seiner Schergen körperlich misshandelt und beraubt. In einer Zivilklage forderte der VGT nun das Funkgerät und die beiden Videokameras, die sich Mayr-Melnhof auf diese Weise widerrechtlich angeeignet hat, zurück. Gesamtwert € 1.300. Der Prozess dazu am Bezirksgericht Salzburg war schon sehr seltsam, mit einer unglaublich groben und aggressiven Richterin, die mich völlig respektlos behandelt hat, und einer völligen Ungleichbehandlung von den Tierschützer_innen auf der einen Seite und den Jäger_innen auf der anderen. Ich habe bereits davon berichtet: http://www.martinballuch.com/verhandlungsbericht-klage-des-vgt-gegen-mayr-melnhof-auf-herausgabe-der-geraubten-gegenstaende/

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Auflösung des Jagdgatters Lainzer Tiergarten: die Natur atmet auf

Der Lainzer Tiergarten war einmal ein Jagdgatter, wenn auch ein sehr großes, ein kaiserliches, mit 2400 ha Grundfläche. Bis zur bürgerlichen Revolution 1848 hatte nur der Adel in Österreich das Jagdrecht, egal wem der Wald gehörte und wer darauf lebte. Der Adel hatte eben die Macht im Land. Und wie es nun einmal so ist, wenn Menschen eine absolute Macht haben, konnte der Adel nicht genug bekommen, von seinen infantilen Belustigungen. Man hatte ja sonst nichts zu tun, also tötete man Tiere. So viele wie möglich. Und da ja die Landwirt_innen die zu bejagenden Tiere unter Androhung hoher Strafen nicht von ihren Feldern vertreiben durften, zäunten die netten Adeligen ihre Jagdgründe ein, wenn sie dort hohe Tierpopulationen züchteten. Ein Maximilian Mayr-Melnhof verteidigt sein Jagdgatter heute ähnlich: wenn er nun einmal 600 Wildschweine im Jahr schießen will, dann ist es doch nett, dass er das in einem eingezäunten Wald tut. Man stelle sich vor, was passiert, wenn diese Wildschweinhorden über die angrenzenden Äcker und Wiesen herfallen. Aber wenn dieselben Wildschweinhorden über die Wiesen und Wälder innerhalb des Jagdgatters herfallen und damit die Natur zerstören, dann juckt das die Adeligen offenbar nicht. Wer nur ans Konsumieren und an hedonistische Freuden denkt, dem sind Natur und Tiere egal.

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Ende der Jagd auf Wildgänse im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel

Die Geschichte beginnt mit einem Polizeispitzel, der sich „Danielle Durand“ nannte und von der SOKO Tierschutz Anfang April 2007 im VGT eingeschleust wurde. Diese Dame war eine der Waffen, die die Polizei gegen uns eingesetzt hat, um unseren Verein zu zerschlagen. Ist das nicht seltsam? Bisher haben nur Tiernutzer_innen Gewalt gegen Tierschützer_innen ausgeübt, niemals umgekehrt. Wir wurden von Zirkusangestellten verletzt, zum Teil sehr schwer, von Schweinefabriksbetreiber_innen und Pelzfarmer_innen angeschossen und von Jäger_innen misshandelt und beraubt. Und weder Polizei noch Justiz waren in der Lage, diese Gewalt einzudämmen. Stattdessen schickt man uns die Spitzel hinterher. Man stelle sich vor, es gäbe einmal Polizeispitzel unter einer Jagdgesellschaft, mit dem Ziel, Gewalt gegen Tierschützer_innen zu verhindern bzw. aufzuklären! Warum klingt das eigentlich irgendwie absurd?

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Verhandlungsbericht: Klage des VGT gegen Mayr-Melnhof auf Herausgabe der geraubten Gegenstände

Der VGT hat Mayr-Melnhof geklagt, die von ihm geraubten Gegenstände im Wert von € 1.300, zwei Videokameras und ein Funkgerät, wieder zurück zu geben oder zu ersetzen. Der Ort des Geschehens ist das Bezirksgericht Salzburg. Schon beim Reinkommen eine Ungleichbehandlung: während meine Videokamera und mein Funkgerät, die ich mitbringe, um vor Gericht das geraubte Gut zu demonstrieren, bei der Kontrolle zurückbehalten werden – ich könne es durch eine Gerichtsanweisung holen lassen – darf Mayr-Melnhof mit seiner Videokamera, die er aus demselben Grund mit hat, einfach so passieren. Seltsam, mit was für einer Selbstverständlichkeit hier wieder ungerecht vorgegangen wird.

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Protokoll des Gewaltangriffs von Mayr-Melnhof auf 2 friedliche Tierschützer

Die ersten 2 Prozesse sind angelaufen. Verwirrend dabei jener vor dem Landesverwaltungsgericht, siehe http://www.martinballuch.com/bericht-verhandlung-massnahmenbeschwerde-gegen-gewaltangriff-mayr-melnhof/. Die Richterin agiert erschreckend einseitig und hat sich gestern, am 6. März 2018, dann plötzlich selbst für befangen erklärt. Die genaue Begründung ist uns nicht bekannt. Jedenfalls wird dieser Gerichstag annulliert und mit einem neuen Richter wiederholt.

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