Jagd

Auflösung des Jagdgatters Lainzer Tiergarten: die Natur atmet auf

Der Lainzer Tiergarten war einmal ein Jagdgatter, wenn auch ein sehr großes, ein kaiserliches, mit 2400 ha Grundfläche. Bis zur bürgerlichen Revolution 1848 hatte nur der Adel in Österreich das Jagdrecht, egal wem der Wald gehörte und wer darauf lebte. Der Adel hatte eben die Macht im Land. Und wie es nun einmal so ist, wenn Menschen eine absolute Macht haben, konnte der Adel nicht genug bekommen, von seinen infantilen Belustigungen. Man hatte ja sonst nichts zu tun, also tötete man Tiere. So viele wie möglich. Und da ja die Landwirt_innen die zu bejagenden Tiere unter Androhung hoher Strafen nicht von ihren Feldern vertreiben durften, zäunten die netten Adeligen ihre Jagdgründe ein, wenn sie dort hohe Tierpopulationen züchteten. Ein Maximilian Mayr-Melnhof verteidigt sein Jagdgatter heute ähnlich: wenn er nun einmal 600 Wildschweine im Jahr schießen will, dann ist es doch nett, dass er das in einem eingezäunten Wald tut. Man stelle sich vor, was passiert, wenn diese Wildschweinhorden über die angrenzenden Äcker und Wiesen herfallen. Aber wenn dieselben Wildschweinhorden über die Wiesen und Wälder innerhalb des Jagdgatters herfallen und damit die Natur zerstören, dann juckt das die Adeligen offenbar nicht. Wer nur ans Konsumieren und an hedonistische Freuden denkt, dem sind Natur und Tiere egal.

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Ende der Jagd auf Wildgänse im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel

Die Geschichte beginnt mit einem Polizeispitzel, der sich „Danielle Durand“ nannte und von der SOKO Tierschutz Anfang April 2007 im VGT eingeschleust wurde. Diese Dame war eine der Waffen, die die Polizei gegen uns eingesetzt hat, um unseren Verein zu zerschlagen. Ist das nicht seltsam? Bisher haben nur Tiernutzer_innen Gewalt gegen Tierschützer_innen ausgeübt, niemals umgekehrt. Wir wurden von Zirkusangestellten verletzt, zum Teil sehr schwer, von Schweinefabriksbetreiber_innen und Pelzfarmer_innen angeschossen und von Jäger_innen misshandelt und beraubt. Und weder Polizei noch Justiz waren in der Lage, diese Gewalt einzudämmen. Stattdessen schickt man uns die Spitzel hinterher. Man stelle sich vor, es gäbe einmal Polizeispitzel unter einer Jagdgesellschaft, mit dem Ziel, Gewalt gegen Tierschützer_innen zu verhindern bzw. aufzuklären! Warum klingt das eigentlich irgendwie absurd?

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Verhandlungsbericht: Klage des VGT gegen Mayr-Melnhof auf Herausgabe der geraubten Gegenstände

Der VGT hat Mayr-Melnhof geklagt, die von ihm geraubten Gegenstände im Wert von € 1.300, zwei Videokameras und ein Funkgerät, wieder zurück zu geben oder zu ersetzen. Der Ort des Geschehens ist das Bezirksgericht Salzburg. Schon beim Reinkommen eine Ungleichbehandlung: während meine Videokamera und mein Funkgerät, die ich mitbringe, um vor Gericht das geraubte Gut zu demonstrieren, bei der Kontrolle zurückbehalten werden – ich könne es durch eine Gerichtsanweisung holen lassen – darf Mayr-Melnhof mit seiner Videokamera, die er aus demselben Grund mit hat, einfach so passieren. Seltsam, mit was für einer Selbstverständlichkeit hier wieder ungerecht vorgegangen wird.

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Protokoll des Gewaltangriffs von Mayr-Melnhof auf 2 friedliche Tierschützer

Die ersten 2 Prozesse sind angelaufen. Verwirrend dabei jener vor dem Landesverwaltungsgericht, siehe http://www.martinballuch.com/bericht-verhandlung-massnahmenbeschwerde-gegen-gewaltangriff-mayr-melnhof/. Die Richterin agiert erschreckend einseitig und hat sich gestern, am 6. März 2018, dann plötzlich selbst für befangen erklärt. Die genaue Begründung ist uns nicht bekannt. Jedenfalls wird dieser Gerichstag annulliert und mit einem neuen Richter wiederholt.

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Bericht: Verhandlung Maßnahmenbeschwerde gegen Gewaltangriff Mayr-Melnhof

Am 20. Februar 2018 fand der von mir schon länger ersehnte erste Verhandlungstag in unserer Maßnahmenbeschwerde gegen Maximilian Mayr-Melnhof am Landesverwaltungsgericht Salzburg statt. Lang ersehnt deshalb, weil der brutale Gewaltangriff von Mayr-Melnhof auf zwei Angestellte des VGT am 20. November 2017 endlich Konsequenzen haben muss. Zur Erinnerung: Mayr-Melnhof hielt an diesem Tag eine Gatterjagd ab und griff mit Schlägern, darunter auch zwei bezahlte Bodyguards, zwei jeweils einzeln filmende VGT-Mitarbeiter an, misshandelte sie und raubte ihnen zusammen 2 Videokameras und 1 Funkgerät, siehe http://www.martinballuch.com/2-massnahmenbeschwerden-gegen-max-mayr-melnhof-beim-landesverwaltungsgericht-salzburg/

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Jetzt beginnen die Prozesse gegen Mayr-Melnhof wegen seiner Gewaltattacken

Am 20. 11. 2017 hat Maximilian Mayr-Melnhof zwei Angestellte des VGT angegriffen, die friedlich auf dem öffentlichen Treppelweg am Gatterzaun gestanden sind, um die Tierquälerei bei der Gatterjagd zu dokumentieren. Beide wurden brutal misshandelt, beide wurden zu Boden gerissen, beiden wurden mit Gewalt von Mayr-Melnhof persönlich Gegenstände geraubt, nämlich 2 Videokameras und 1 Funkgerät. Die Angriffe haben im räumlichen Abstand von mehreren Kilometern und im zeitlichen Abstand von 2 Stunden 45 Minuten stattgefunden. Die Beweislage verdichtet sich. Anfänglich hat Mayr-Melnhof behauptet, er habe 3 Vermummte während der Treibjagd im Gatter gesehen und musste sie zu Boden ringen, um sie davor zu retten, sich in Gefahr zu begeben. Diese Geschichte hat er mittlerweile ad acta gelegt. Jetzt behauptet er, er habe ganz zufällig beide gerade dabei erwischt, wie sie vom öffentlichen Treppelweg über den Zaun ins Gatter klettern wollten und musste einschreiten. Gegenstände habe er keine entwendet, Gewalt habe er auch nicht angewandt.

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Berufung im Facebook-Prozess gegen Mayr-Melnhof

Es gab zahlreiche Prozess und Verfahren, die Max Mayr-Melnhof gegen den VGT und mich angestrengt hat. Bisher hat er ausnahmslos alle, die rechtskräftig entschieden sind, verloren und eine fünfstellige Summe an Euro an uns überwiesen. Seither gibt es eine Prozesswelle gegen Mayr-Melnhof selbst wegen der gewalttätigen Übergriffe auf Angestellte des VGT. Doch ein Prozess der ersten Welle ist noch offen: die Privatanklage wegen Beleidigung und Übler Nachrede vor allem durch Kommentare unbekannter Personen auf der Facebook-Fanseite Martin Balluch. Der Richter am Salzburger Landesgericht war der Ansicht, ich sei dafür verantwortlich und ich hätte die Löschung dieser Kommentare nicht zeitgerecht – laut Richter heißt das innerhalb 24 Stunden! – veranlasst. Deshalb wurde ich in 1. Instanz zur Zahlung von € 40.000 Kränkungsgeld an Mayr-Melnhof verurteilt. Zusätzlich will sein Anwalt € 35.000 Verfahrenkosten haben. Siehe http://www.martinballuch.com/schuldig-in-der-mayr-melnhof-privatanklage-wegen-kraenkung-e-40-000-kraenkungsgeld/

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Die Mayr-Melnhof Version zu seinem Gewaltangriff: er habe 3 Tierschützer vor sich selbst retten müssen

Als die beiden Gewaltangriffe von Mayr-Melnhof und seinen Schergen auf 2 Tierschützer am 20. 11. 2017 außerhalb seines Jagdgatters bekannt wurden und der VGT dazu eine Presseaussendung veröffentlichte, sah sich der Gatterjägermeister mit dem Problem konfrontiert, wie er seine Gewalttaten nun vertuschen könnte. Als ein ORF-Journalist bei ihm anrief und nachfragte, leugnete er zunächst die Teilnahme an diesen Angriffen und bezeichnete gegenüber der APA die Anschuldigung des VGT als „infame Lüge“. Dagegen hat der VGT nun eine Zivilklage auf Unterlassung eingebracht, siehe http://www.martinballuch.com/vgt-klagt-mayr-melnhof-auf-widerruf-und-unterlassung-vorwurf-gewaltangriff-sei-infame-luege/. Dann kam Mayr-Melnhof, vermutlich nach langer Beratung mit seinem Anwalt, die Idee, zu versuchen, die Opfer seiner Gewalt zu Tätern zu machen. Er veröffentlichte ein Video, das er mit einem gerüttelt Maß an krimineller Energie direkt nach seinem Überfall von seinem noch am Boden sitzenden Opfer gedreht hatte. Dazu wurde verlautet, dass der Mann beim Überklettern des Zauns in das Jagdgatter von Mayr-Melnhof erwischt und zu Boden gebracht worden sei. Kalkül war dabei offenbar, den Tierschützer als bösen Aggressor darzustellen, in der Hoffnung, dass er aus Angst anonym bleibt und sich nicht wehrt. Dabei hatte der Gatterjägermeister aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beide seine Opfer gingen mit eigenen Videobotschaften an die Öffentlichkeit. Nun liegt die dritte Version von Mayr-Melnhof zu den Geschehnissen vom 20. November 2017 vor, und zwar als Antwort auf die Klagsschrift auf Unterlassung, den VGT weiterhin der Lüge zu bezichtigen.

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BH Salzburg-Umgebung schickt Strafverfügungen gegen Opfer von Mayr-Melnhof Gewalt!

Wir erinnern uns an den 20. November 2017, den Tag der Gatterjagd bei Mayr-Melnhof. Zuerst um 10 Uhr und dann um 12:45 Uhr noch einmal griff Max Mayr-Melnhof zusammen mit anderen Schlägern jeweils einen einzelnen Tierschützer außerhalb des Jagdgatters am öffentlichen Treppelweg entlang der Salzach an, misshandelte ihn und nahm ihm mit Gewalt Videokameras und ein Funkgerät weg. Diesbezüglich laufen nun eine Reihe von Klagen des VGT gegen Mayr-Melnhof, u.a. auf Rückgabe der mit Gewalt entwendeten Gegenstände, und es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ertstattet und beim Landesverwaltungsgericht eine Maßnahmenbeschwerde eingebracht. Mayr-Melnhof selbst hat zunächst bei einem Anruf eines ORF-Journalisten jede Beteiligung bestritten und dann zunehmend mehr zugegeben. Die neuerste seiner Versionen ist, dass 3 Personen in das Jagdgatter eingedrungen seien und er habe sie tapfer gestellt. In Wahrheit war überhaupt kein Tierschützer im Jagdgatter, aber mit dieser Schutzbehauptung will der Täter sich seiner strafrechtlichen Verantwortung entziehen.

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