Schweine

Vollspaltenböden in der Schweinehaltung müssen weg!

Der VGT ist ein Netzwerk von autonomen Aktivgruppen quer durch Österreich. In den jeweiligen Bundesländern sind immer eigene Themen wichtig und die Aktivist_innen engagieren sich auf ihre Weise. Nur zu einem Thema finden wir uns bundesweit zusammen und kooperieren. Dieses eine Thema treiben wir unnachgiebig voran, bis wir die Mehrheit der Menschen erreicht haben, und sich diese Mehrheit auch politisch durchsetzt. Die Liste derartiger Erfolge ist lang, vom Pelzfarmverbot 1998 über das Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen 2002 und das Verbot von Legebatterien (zusammen mit einem Bundestierschutzgesetz und Tieranwaltschaften) 2005, dem Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen 2006 und dem Verbot der Käfighaltung sogenannter „Fleisch“kaninchen 2007, bis zum Kastenstandhaltungsverbot von Mutterschweinen 2012, Tierschutz in der Verfassung 2013, den Besatzdichtenreduktionen bei Masthühnern und Mastputen 2015 und den Gatterjagdverboten bzw. dem Verbot Zuchttiere zur Jagd auszusetzen 2015-2018. Die Pause zwischen 2007 und 2012 ist dem Tierschutzprozess geschuldet. Das Jahr 2019 widmen wir nun bundesweit dem Ende der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenböden. Wir nennen das unsere Fokuskampagne. Und bis jetzt waren diese Kampagnen immer erfolgreich!

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Gesetzesbruch der Regierung im Tierschutz Teil 2: Deutsches Schwein als Vorarlberger Fleisch

Sonntag 18 Uhr. JEDEN Sonntag 18 Uhr: ein Kühlfahrzeug aus Lustenau in Vorarlberg mit einem dreistöckigen Anhänger fährt über 100 km und 90 Minuten nach Deutschland zu einer Schweinefabrik mit 3000 Mastplätzen. Die Zustände dort sind verheerend, überfüllte Buchten, Vollspaltenböden ohne Stroheinstreu, im Ammoniakdampf ständig über dem Kot tausender Tiere stehen, routinemäßig abgeschnittene Schwänze und als Beschäftigungsmaterial eine Kette für 10 Schweine, die von der Decke hängt.

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Die AMA und die Schweine des Herrn Kowald

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Schweine in der Tierfabrik von Josef Kowald, ÖVP-Bauernbundobmann der Steiermark

Josef Kowald, steirischer ÖVP-Bauernbundobmann, präsentierte seine Schweinefabrik als Vorzeigebetrieb. Durch einen Teil davon organisierte er sogar öffentliche Führungen und erhielt als besondere Ehrung eine Hoftafel der AMA. Diese Hoftafel wurde ihm nun entzogen. Verdeckt aufgenommenes Filmmaterial aus dem Bereich seiner Schweinefabrik, der der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, brachte dramatische Szenen zu Tage, siehe http://www.vgt.at/presse/news/2013/news20130925mh.php. Obwohl man natürlich sagen muss, dass diese Schweinefabrik nicht irgendwie schlimmer als andere Schweinefabriken wäre. Die Dramatik des normalen Schweinealltags in diesen Tierfabriken eben.
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Was bringen Tierschutzkampagnen? – Kastenstandverbot

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Kastenstandhaltung von Mutterschweinen: 65 cm breit und 195 cm lang, ununterbrochen während Geburt und Säugeperiode eingesperrt.

Seit vielen Jahrzehnten engagiere ich mich im Rahmen von Tierschutzkampagnen, um Verbesserungen des Tierschutzgesetzes zu erreichen. Immer stellt sich dabei das Problem, einen Mittelweg zwischen einer utopischen Forderung, die scheitert, und einer lächerlichen Forderung, die keine relevante Änderung bringt, zu finden. Für beide Extrempole will ich nicht meine Zeit verplempern, dafür habe ich davon zu wenig. Ich möchte reale Änderungen erreichen, die wirklich einen Fortschritt bringen und Bestand haben.

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