Wildtiere

A summary: why life in the wilderness is better than in a technological mass society

Within the animal movement, a fraction is suddenly particularly concerned about not what humans do to non-human animals, but what a lion in need of food is doing to a zebra in order to survive. This approach is misguided in many ways. For a start, I consider myself part of the animal liberation movement, similar to the liberation movement of people of colour in the USA or of women worldwide. The issue is not the reduction of suffering in a liberation movement, but the liberation of beings of a certain group due to a suppressive ideology, be it racism, sexism or speciesism. The goal is for those beings to be able to govern their life independently of powerful interest groups, which solely exist in technological mass societies. Hence, animal liberation means the liberation of nonhumans from human suppression in such a society. Animal rights, which only exist in such societies and not outside, are a means to that end.

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Most wild animals are happy most of the time!

Being just back from a trip with the tent into the wilderness of the Southern Carpathians in Romania, I realised once again the truth of the statement: Most wild animals are happy most of the time. With wild animals I mean here animals, who are not being persecuted by humans, who live an independent life outside of civilisation. I say that, because I keep seeing animals in the wild, and they almost always seem content and happy. Some are frolicking in the sun, some are playing, some are making love, some are resting and simply enjoying themselves. In only very rare occasions do I see animals, who are suffering.

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Vorbild Rumänien: Großraubtiere und die Jagd

Heuer im August war ich wieder einmal in den rumänischen Südkarpaten mit dem Zelt abseits jeder Wege unterwegs (sämtliche Bilder dieses Beitrags habe ich in den Südkarpaten in freier Wildbahn aufgenommen). Für mich war das bereits das 8. Mal, dass ich dort war, und zwar jeweils zwischen 1-5 Wochen. In den Südkarpaten leben 80 % der europäischen Bärenpopulation. Das kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Ich habe mehr als 20 Mal Bären getroffen, zum Teil auch in der Nacht und zum Teil in bis zu 5 m Nähe. Natürlich war ich nicht bewaffnet und bedrohlich wurde es auch nie. Das Bild oben habe ich von einem in den Südkarpaten wild lebenden Bären aufgenommen. Meiner Erfahrung nach sieht man, wenn man mit dem Zelt abseits von Wegen wandert, jeden zweiten Tag eine Bärenspur und jede Woche einen Bären.

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Zurück bei den Bisons

„Ihr habt ja keine Ahnung von der Natur!“, sagen die JägerInnen zu den TierschützerInnen. Ob sie schon einmal wochenlang mit dem Zelt abseits von Häusern und Straßen in der Wildnis unterwegs waren? Ich schon. 100 Tage im Jahr. Vor Bär und Wolf und anderen großen Wildtieren könne man sich nur mit dem Gewehr schützen, meinen sie. Ah ja. Dann müsste ich schon lange tot sein.

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Das erste Wolfsrudel in Österreich!

P1070728kleinÖsterreich habe das kleinste Heer aber den größten Truppenübungsplatz Europas, so sagt man spöttisch. Und tatsächlich, 157 km² als militärische Sperrzone für so ein kleines Land ist beachtlich. Aber der Platz hat eben seine Geschichte. 1938 nach dem Einmarsch ließ Hitler gleich als ersten Schritt diese Fläche räumen und die Menschen aussiedeln, um einen Platz für seine Kriegsspielübungen zu bekommen. 6800 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, 42 Ortschaften wurden aufgelöst, zahlreiche Einzelhöfe dem Verfall preisgegeben. Ob sich einige dieser 6800 Personen vorher noch über den „Anschluss“ gefreut hatten? Etwa 200 km² hatte der Truppenübungsplatz unter Hitler und mitten in der entvölkerten Region stand auch das Geburtshaus seines Vaters, das seitdem verfällt, siehe Bild. Neben den Mauerresten finden sich auch noch die Obstbäume von damals im dichten Gestrüpp.

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Die Hetze und Panikmache gegen den Wolf muss ein Ende haben!

Das allererste Wolfspärchen hat sich nun nach gut 150 Jahren nach der Ausrottung in Österreich wieder niedergelassen. Endlich ist auch Österreich als das letzte Land Europas von Wölfen wiederbesiedelt worden, wenn auch nur von einem Pärchen bisher. Und das im Truppenübungsplatz Allentsteig, wo sich sowieso niemand aufhält außer dem Militär und jedenfalls niemand Landwirtschaft betreibt. Aber trotzdem fordert man den sofortigen Abschuss und die Ausrottung. Die LandwirtInnen überschlagen sich mit Panikberichten, die Landwirtschaftskammer legt nach. Eine ungeheuerliche Hexenjagd!

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Die Österreichische Jägerschaft will schon wieder die Wölfe ausrotten!

Letzte Woche noch saß ich um 22:30 Uhr bei Vollmond am Lagerfeuer vor unserem Zelt mitten in den Südkarpaten in Rumänien. Plötzlich schlägt mein Hundefreund Kuksi an. Immer wieder einmal hat er mit einem kurzen Gebell vor einer für mich unsichtbaren Gefahr gewarnt, doch diesmal ist es anders. Er ist sich ganz sicher. Es ist todernst. Er stampft mit seinen beiden Vorderbeinen auf und bellt und bellt. Ich richte den Strahl meiner Stirnlampe – auf Scheinwerfer verstärkt – in die Richtung seines Gebells und mache dunkle Schatten am 70 m entfernten Waldrand aus. Zwei Augenpaare leuchten gespenstisch in unsere Richtung. Wölfe!

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Wildlife suffering – wildlife intervention?

A new proposal is floating through the movement, wildlife intervention to prevent wildlife suffering. If you are new to this topic, you might be forgiven for thinking wildlife suffering is referring to hunting, or trapping, or „pest control“ or car accidents. No, it is not. The proponents of this idea are talking about the, as they call it, „most abundant animal suffering on the planet“, the suffering of wild animals due to interpersonal conflict between themselves, predation and natural hardship. The solution proposed ranges from extending civilizational technologies into the wild to genetic modification of predators so that they become natural vegans. If you think that is a fringe issue, maybe it is, hopefully, actually, but I hear some people are preparing a conference on solely that question in Berlin next year.

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Begegnungen in der Tundra

Was zieht mich in die Tundra? Sicher nicht die karge Landschaft. Sogar Ameisen und Spinnen muss man hier erst suchen, bevor man sie findet. In einem Quadratmeter selbst wirtschaftlich genutzten Forstes in Österreich leben vermutlich mehr Tiere, als in einem Quadratkilometer Tundra. Aber genau deshalb ist es einer der letzten Orte, wohin man von der ständigen Präsenz der Menschheit fliehen kann. Dafür sind dort Begegnungen einer anderen Art möglich.

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Die weite Wildnis Nordskandinaviens

Eine Wildnis, eine echte Wildnis, muss man in Europa mit der Lupe suchen. Will man einmal weg von Menschheit und Zivilisation, ist es notwendig sich auf eine weite Reise in den Hohen Norden zu machen. Erst wenn das Klima so rau wird, dass neben winzigen Birken und halbhohen Kiefern keine Bäume mehr wachsen, erst wenn die Tundra beginnt, dünnt sich die menschliche Siedlungsfläche aus. Hier heroben lebten die Sami, aber da der Boden nicht bebaubar ist und kaum nutzbare Pflanzen wachsen, blieb für lange Zeit nur der nomadische Lebensstil, der kaum Spuren hinterlässt. Jetzt sind auch die Sami in die Städte abgezogen.

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