Ich ernähre meinen Hund vegan

Eigentlich, hätte ich gedacht, ist das kein besonderer Aufreger: mein Hund lebt vegan. Doch vielleicht stehe ich mit dieser Einschätzung alleine da. Bei öffentlichen Diskussionen, namentlich zuletzt bei einer Podiumsdiskussion über Tierschutz an der Uni für Bodenkultur in Wien, versuchen meine politischen GegnerInnen immer das Thema auf vegane Hundeernährung zu lenken. Offensichtlich meinen sie damit punkten zu können. Ein von Natur aus fleischessendes Tier, wie einen Hund, vegan zu ernähren klingt offenbar absurd. Auf einer Kundgebung in Graz vor einigen Tagen sprach mich ein Passant an, ob ich meinen Hund, den ich bei mir hatte, vegan ernähre. Als ich das bejahte wurde ich angebrüllt, ich sei ein Tierquäler. Also möchte ich diese Einstellung von mir einmal näher begründen.

Zunächst einmal – ich habe das in meinem Buch „Kontinuität von Bewusstsein“ genau ausgeführt – haben in einer Gesellschaft wie der unsrigen, in der wir das Gewaltmonopol an eine Institution delegieren, Mitglieder dieser Gesellschaft meiner Ansicht nach ein Grundrecht auf Leben. Da auch Hunde und Nutztiere mit uns in unserer Gesellschaft leben und diesem Gewaltmonopol unterworfen sind, gilt das auch für sie. Deshalb halte ich es für unmoralisch, meinen Hund mit Fleisch zu füttern, ich kann es nicht verantworten. Dass es ein Gewaltmonopol in der Gesellschaft gibt, bedeutet, dass die natürlichen Kräfteverhältnisse, sozusagen jede Art von natürlichem Gleichgewicht und natürlicher Regulation, ausgeschaltet sind. Wir entscheiden auf dem Reißbrett, wer für wen zu sterben hat oder nicht, und setzen das mit dem Gewaltmonopol, das jedem Individuum an Durchsetzungskraft haushoch überlegen ist, durch. Daher kann hier grundsätzlich kein Recht des Stärkeren gelten, wie außerhalb einer solchen Gesellschaft in der Natur. Mit welcher Begründung sollte also ein Rind für meinen Hund sterben müssen, warum nicht mein Hund für das Rind?

Außerhalb einer Gesellschaft mit Gewaltmonopol, z.B. zwischen Wolf und Reh in der Wildnis, gelten derartige moralische Überlegungen nicht, dort gibt es keine Rechte. Ob da der Wolf ein Reh tötet, um zu überleben, oder umgekehrt, das Reh entkommt und der Wolf verhungert, kann zwar mein Mitgefühl anregen, liegt aber meiner Ansicht nach außerhalb der Moral. Ich bin hier nicht verpflichtet einzugreifen und darauf zu achten, dass keine individuelle Gewalt gegen Unschuldige ausgeübt wird. Das gilt aber, wie gesagt, nicht innerhalb der Gesellschaft mit ihrem Gewaltmonopol, für einen Hund der meiner Verantwortung unterliegt.

Also muss ich mich als nächstes fragen, ob ein Hund ohne Fleisch körperlich gesund bleibt. Es gibt einige vegane Nahrungsmittel für Hunde, die laut Angaben der Herstellerfirmen vollwertig sind. Mein Hund lebt jetzt seit über 4 Jahren vegan und ist dabei körperlich völlig fit. Da es aber, wie mir scheint, keine abgeschlossene wissenschaftliche Lehrmeinung zu dieser Frage gibt, lasse ich immer wieder sein Blut testen. Die letzte dieser Untersuchungen vor wenigen Tagen hat ergeben, dass er völlig gesund ist und überhaupt keinen Mangel an irgendwelchen Vitaminen, Mineralien, Energielieferanten oder sonstigen Nährstoffen hat (siehe Foto unten). Unsere Tierärztin war ganz begeistert! Eine Wissenschaftlerin von der veterinärmedizinischen Uni Wien hat am letzten Tierrechtskongress Anfang Dezember 2011 über vegetarische Hundeernährung referiert und, wie mir schien, im Endergebnis gemeint, dass eine pflanzliche Ernährung für Hunde durchaus gesund möglich ist.

Da ich meinem Hund nur aus rein ethischen Gründen kein Fleisch kaufe, habe ich nichts dagegen, wenn er Aas findet und sich daran gütlich tut. Tatsächlich macht er das oft, zuweilen in der Stadt, aber praktisch täglich auf unseren ausgedehnten Wanderungen in den Bergen. Findet er ein totes Tier, dann lasse ich ihm gerne viel Zeit, oft über 1 Stunde, daran zu essen. So kann er nicht nur möglicherweise fehlende Nährstoffe ergänzen, wie z.B. Kalzium, das er durch das begeisterte Zermahlen von Knochen zu sich nimmt, sondern auch seine etwaige Lust, Fleisch oder Knochen zu essen, befriedigen. Ich gebe zu, dass er tote Tiere mit großer Begeisterung isst.

Bleibt noch die letzte Frage, ob irgendein innerer Antrieb im Hund, Fleisch zu essen, so groß ist, dass er ohne dessen täglicher Befriedigung leidet. Nach bestem Wissen und Gewissen, und nach jahrzehntelanger Erfahrung mit Hunden, kann ich sagen, dass mir das nicht der Fall zu sein scheint. Er isst auch vegane Wurst mit großer Begeisterung, oder Tofu, Seitan, VegaVita Leberkäse und viele andere vegane Fleischalternativen. Abgesehen davon, wie gesagt, findet er mindestens 1 x pro Woche ein totes Tier zum Essen, tendenziell öfter.

Übrigens nehme ich selbstverständlich nur Hunde aus dem Tierheim bei mir auf, kein Hund wird wegen mir gezüchtet. Dadurch bin ich nicht für seine Existenz verantwortlich, sondern lediglich dafür, ihm nach der Aufnahme bei mir ein möglichst gutes Heim zu bieten. Und dazu gehören ein leinenfreies Leben und gut 100 Tage pro Jahr auf Wanderung in den Bergen, aber eben auch eine rein vegane Ernährung bis auf gefundenes Aas. Ich denke, ihm ist dieser Deal schon recht.

64 thoughts on “Ich ernähre meinen Hund vegan

  1. Olivia says:

    Hallo Martin,
    Entwurmst du deinen Hund? Oder was machst du gegen Parasiten? Würde mich freuen, wenn du antwortest.
    Grüße.

  2. Martin Balluch says:

    Ich entwurme meinen Hundefreund und versuche Parasiten, die ihn bedrohen, zu töten, z.B. Zecken, die sich in ihn gebohrt haben.
    Darf ich fragen, wieso Sie das in diesem Zusammenhang wissen wollen? Aus Ihrem kurzen Statement kann ich das ja nicht ablesen, aber falls Sie der Meinung sind, dass das einer veganen Ernährung widerspricht, so ist das meiner Ansicht nach überhaupt nicht so. Mein Ansatz für Veganismus ist, Tieren einen Freiraum für ihre Lebensgestaltung zu geben und sie vor Unterdrückung durch unsere Gesellschaft zu bewahren. Das steht in keinem Widerspruch dazu, sich zu verteidigen, wenn meine Familie oder ich von einem Tier angegriffen werden.

  3. Anonymous says:

    Hallo, nein, ich wollte dich (ich hoffe mal, das du ist okay) nicht angreifen. Ich habe nur seit ein paar Monaten selber einen Hund und wollte erstmal sehen, ob ich ihr die entwurmung ersparen kann (was eine dumme Idee von mir war, wie sich herausgestellt hat). Ich ernähre mich selber vegan, kaufe für den Hund aber noch Futter mit Fleisch, weil meine Hündin noch nicht ausgewachsen ist und ich unsicher bin, ob ich nährstoffmässig alles richtig mache, wenn ich selbst koche. Ein anderes Problem ist, dass ich ihr ein paar Dinge beibringen will (auf die pfeife hören etc) und sie bei starker Ablenkung sich für die veganen leckerlies nicht interessiert. Die Anfeindungen sind auch extrem, denen man sich ausgesetzt sieht, vor allem von „hundetrainern“ und dergleichen, selbst wenn man nur erwähnt, dass man selbst vegan ist ohne über den Hund zu reden. Wir wurden letztens als tierquäler bezeichnet und aus einer hundeschule ausgeschlossen, weil wir nicht barfen wollen. Diese ganze Hundehalter-gemeinschaft ist ein seltsamer häkelclub.

  4. Lieber, verehrter Herr Balluch,

    Ich schreibe Ihnen aufgrund eines Blogs, den ich kürzlich von Ihnen gelesen habe, in dem Sie schreiben, dass Sie ihre Hunde vegetarisch ernähren.
    Da ich Ihren Text klug und Ihre Argumente nachvollziehbar finde, löste er in mir ein Innehalten und Nachdenken aus, aber noch bevor meine selbstkritischen Gedanken konkret wurden, verbrachten wir ein Wochenende auf dem Land bei einer Freundin, die einen Hund hat, der fast permanent gesundheitliche Probleme, vor allem immer wieder Durchfälle und Schmerzen hat. Sie hat schon so gut wie alles ausprobiert, ernährt ihren Hund mit Biofleisch aus Freilandhaltung, frischem Gemüse, den feinsten Kräutern und Ölen und was weiß ich nicht was noch alles gesundes.

    Spontan – angeregt durch ihren Text – fragte ich sie, ob sie schon mal ausprobiert habe ihn vegetarisch zu ernähren. Sie, die sich enorm einsetzt für Tierschutz, spendet, Unterschriften leistet gegen Massentierhaltung etc., schrie förmlich auf mit den Worten „ein Hund ist doch ein Carnivore!“. Ich antwortete ohne nachzudenken: „da magst Du recht haben, aber das ist doch nur ein Satz, den Du da sagst, weil Du ihn gelernt hast. Nun hast Du doch alles ausprobiert, hast schon tausende Euros bei Tierärzten gelassen. Probiere doch das eine aus, was Du noch nie versucht hast. Er wird schon nicht dran sterben! Du kannst ja das Fleisch langsam „ausschleichen“, wie man es in der Psychiatrie beim Absetzen von Psychopharmaka nennt. Sie wurde plötzlich nachdenklich und sagte mir 1 Tag später am Telefon, sie wolle es ausprobieren.

    Erst nach dem Gespräch mit ihr fragte ich mich, warum ich sie so überzeugen konnte, meine eigenen beiden Hunde aber fast ohne nachzudenken, weiterhin mit Fleisch füttere, und zwar nicht mal mit Fleisch ehemals glücklicher Tiere (das kann ich mir finanziell nicht leisten)! Ich war auf einmal ziemlich entsetzt über mich selber, verzichte ich doch seit mehreren Jahren auf Fleisch in Restaurants und esse selber selten Fleisch und wenn, dann nur aus Freilandhaltung, von Biobauern, von denen ich weiß, wie sie ihre Tiere halten! Da ich ab und zu sehr gerne Fleisch esse und mir der vollkommene Verzicht zu schwer fällt, lebe ich mit diesem Kompromiss.

    Aber bei meinen Hunden bin ich ja vollkommen inkonsequent, also unterstütze ich nach wie vor die Haltung von Kühen im Stall, ohne Auslauf! Und dem Gang bzw. der Fahrt zum Schlachthof und das Procedere des Getötetwerdens, das ich so genau gar nicht wissen möchte, sonst kann ich nicht schlafen. Jedenfalls ist es ziemlich wahrscheinlich, dass das Kopffleisch und den Pansen, den ich für sie kaufe, nicht von ehemals glücklichen Kühen stammt.

    Aufgrund Ihres Textes möchte ich es nun selber ausprobieren, meine Hunde fleischlos (oder weitgehend fleischlos – ist das auch eine Option?) zu ernähren. Denn wenn sie das vertragen, die Nahrung ohne Fleisch überhaupt fressen und keine Mangelerscheinungen davon kriegen, warum nicht.

    Ich bitte Sie, mir zu schreiben,
    1. wie ich meine Hunde fleischlos ernähren kann, sodass sie alles haben, was sie brauchen um gesund zu bleiben
    2. ob es möglich ist, dass ich ihnen entweder anteilsmäßig nur ganz wenig Fleisch gebe oder nur 1x pro Wochen oder seltener (so wie ich es für mich selbst handhabe), denn dann könnte ich mir finanziell leisten, ihnen nur Fleisch von Tieren aus Freilandhaltung zu verfüttern, ansonsten, bei der derzeitigen Menge, wäre mir das zu teuer. Denn wenn ich ab und zu selber Fleisch esse und ihnen gar keines mehr geben würde, würde ich mir sehr schäbig vorkommen.

    Außerdem möchte ich Sie fragen, was Sie sonst noch beruflich machen, außer über Hunde zu schreiben. Ich habe gelesen, was Sie alles studiert haben. Das klingt ja eindrucksvoll! Auch Ihre Gefängnisaufenthalte haben mich beeindruckt und es hat mich schockiert zu lesen, mit welcher Vehemenz die Justiz dieses grausame System der Massentierhaltung nach wie vor verteidigt und diejenigen wie Straftäter behandelt, die dafür einstehen, dass Lebewesen wie solche behandelt werden!

    Ich finde, der größte Kampf, der ausgefochten werden muss, ist derjenige, den Staat dazu zu bewegen endlich anzuerkennen, dass Nutztiere KEINE Sache sind! Denn wenn das der Fall sein würde, hätten Tierschützer einen viel größeren Handlungsspielraum. Dieser Kampf gehört ausgekämpft mit allen nur denkbar möglichen – natürlich möglichst gewaltfreien – Mitteln!

    Mit herzlichen Grüßen,
    Susanna Spaemann

  5. Hunter says:

    Hallo Autor )))

    ich bin eigentlich von der anderen seite der Barrikaden, Stolzer passionierter Jaeger. bin auch auf diesen artikel aus einem jagdforum verlinkt worden )))

    ich bin kein von zweifeln gebeutelter Waidmann der bald Vegan-Konvertit wird))) ich faste gerne ab und zu und esse wenig und sehr selektiv, natuerlich. aber eben auch ab und an natuerlich fleisch, meistens selbst erbeutetes…)))

    sorry, ich lass jetzt die grimassen.

    obwohl ich mit dem Grundansatz nicht einverstanden bin, veganes leben ablehne und schon gar nicht meinen jagenden Raubtierfreunden (meinen eifrigen passionierten jagdhunden) dies auferlegen werde – trotz ein bisschen mehr genetic starch tolerance – finde ich trotzdem ihre praktische ausfuehrung und das ruhige, gelassene Berichten darueber eher gut. es ist in ihren mikrokosmos sehr stimmig geregelt. man mag ganz anderer ansicht sein, aber sie haben es mit dem Tierheimtier und seinem Aas eigentlich „cool“ geregelt, ihr subjektives konzept ist rund. man mag wie ich aas eklig und fuer gesundheitsgefaehrdend ( auch fuer den hund) halten, und sonst tausend gruende gegen die grundlagen und die weltansichten und praktischen schluesse der veggies haben, Sie, Herr Martin, waren mal ein weniger schlechtes beispiel an dem traurigen konflikthorizont den die veggies und die lodenjockel austragen. hoffe sie saegen nicht nachts hochsitze ab und werfen scheiben bei metzgereien ein ))). oder lassen aggressive amerikanische minks in ostdeutschland als invasive art aus pelzfarmen raus… obwohl manche hochsitze auch sehr invasiv im landschaftsbild sind.
    sorry wieder grimassen.

    Das Meiste von dem was Sie zur Jagd schreiben, halte ich , verzeihen Sie es mir bitte, fuer profunden Stuss (darf ich ja in einem freien land))), aber nicht alles. beim thema wolf gaebe es ein quentchen wo ich sie doch im rechten saehe. bei weitem nicht alles, aber a bisserl.

    So dann, viel Spass mit Ihrem Hund!

  6. Elisabeth Crämer-Schwarz says:

    sehr durchdacht und für mich als Hundhalterin nachahmenswert, vielen Dank – auch die Bilder gefallen mir gut.

  7. Super „Ernst“ gut argumentiert – so sehe ich es auch.

    Einzig der Verweis auf den ältesten Hund der Welt, dies mit der veganen Ernährung zu begründen ist nicht stichhaltig. Ich denke das die vegane Ernährung ihm half bei bester oder guter Gesundheit so alt zu werden – denn darauf, so denke ich, kommt es an. Ich kenne eine Reihe Menschen, die jetzt schon sehr alt sind (Anfang 80 bis Mitte 90) aber nur die wenigsten von ihnen sind bei bester Gesundheit – und das ist es, was wir, also meine Frau, unser Hund und ich erreichen möchten. Wenn die Lebenszeit abgelaufen ist, dann müssen wir gehen und keiner weiß im Vorhinein, wann das sein wird – aber es ist doch nicht schön, wenn man die letzten Jahre, bei manchen sogar Jahrzehnte, sich gesundheitlich quälen muss. Was ist das für eine Lebensqualität, wenn ich nur mit Blutdrucktabletten, Diabetesspritzen, und Beta-Blocker über die Runden komme und sich dann verstopfte Venen und Arterien dazugesellen, vielleicht ein Glaukom etc.?
    Mich wundert noch immer, trotz der nun schon steigenden Berichte auch in den Massenmedien, hier in Deutschland in ZDF, Arte, BR-3, HR-3 und so weiter über die Rückstände im Essen, über die Massentierhaltung etc., dass die Menschen trotzdem weiter machen wie bisher. Sie regen sich kurz auf, schimpfen und gehen danach wieder billig Fleisch und Milchprodukte kaufen. Obwohl, wenn ich es recht bedenke, kein Wunder – niemand mag Frau Merkel und ihre Politik und trotzdem haben sehr viele die CDU wieder gewählt…
    Schrecklich!

  8. Ernst says:

    Warum ist die vegane Fütterung für Haustiere am gesündesten?
    Warum schädigt man Haustiere durch die Fütterung von Fleisch?
    – Es kommt ernährungsphysiologisch nicht darauf an, WOHER ein Tier die Nährstoffe erhält, sondern DASS es alle Nährstoffe erhält. Das ist sowohl bei einer gut zusammengestellten veganen Fütterung als auch bei einer gut zusammengestellten Fleischfütterung in optimaler Weise der Fall. Entscheidend sind aber folgende Fakten:
    – Umweltschadstoffe kommen fast nur in Tierprodukten vor. (Nach staatlichen Untersuchungen stammen 92% alles Schadstoffe in Nahrungsmitteln aus Tierprodukten)
    – Gesundheitsgefährdende Substanzen wie z. B. krebsfördernde Tierproteine, Hormone, gesättigte Fette und Cholesterin sind natürlicherweise fast ausschliesslich in Tierprodukten enthalten. (Die krebsfördernde Wirkung von Tierprotein ist bei Tieren bewiesen! Daher ist es nicht überraschend, dass viele Haustiere sehr früh an Krebs erkranken!)
    = Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung dieser Fakten enthält veganes Futter alle Nährstoffe, die ein Haustier für eine optimale Gesundheit und ein langes Leben braucht, aber (im Gegensatz zur Fleischfütterung) kaum schädliche Substanzen. Man braucht weder Wissenschaftler noch intelligent zu sein, um zu verstehen, dass eine Fütterung mit gesundheitsschädlichen Bestandteilen auch für Haustiere nicht gesund sein kann.
    = Ergebnis: Haustiere sind gesünder und leben länger durch eine gute vegane Fütterung. Der älteste Hund der Welt wurde vegan ernährt: http://www.care2.com/greenliving/vegetarian-dog-lives-to-189-years.html

  9. moeglich, nicht moeghlich… 😉

  10. Hunde sind Aasfresser…

    Herr Balluch’s Hund bekommt Aas zu essen, also muss kein Fleisch gekauft werden. Von einem ethischen Standpunkt aus, ist das die beste Loesung.

    Ellen deGeneres bietet veganes Hundefutter an…ihre Marke heisst HALO.

    Katzen sind carnivores, die muessen Fleisch essen…Wohnungskatzen, die nicht hinauskommen, um Maeuse fangen zu koennen, muessen Fleisch vorgesetzt bekommen.
    Frettchen sind ebenfalls Fleischfresser.

    Ich wuenschte, es gaebe eine gute Loesung, wie man Wohnungskatzen und Frettchen vegan gesund ernaehren koennte…auch Stationen, die sich um Wildtiere kuemmern, benoetigen Fleisch…was macht man zum Beispiel mit einem verletzten Fleischfresser, dessen Art vom Aussterben bedroht ist? Der muss gefuettert werden – mit Fleisch…ganz ohne Schlachthoefe geht es wohl nicht. Aber, da diese Tiere in Natur selber andere Tiere toeten wuerden, ist es vielleicht ethisch eher vertretbar, andere Tiere als Nahrung fuer sie zu toeten…und man kann fuer Gesetze sorgen, damit Schlachthoefe nicht mehr solche Horrorplaetze sind wie heute…dass alles so schmerz- und angstfrei wie moeghlich geschieht…

    Bezueglich der veganen Ernaehrung fuer Menschen: Man informiert sich anfangs, dann geht alles problemlos. Der Mensch muss wirklich kein Fleisch essen. Ist auch nicht gut fuer ihn.

    Karen

  11. Philipp says:

    Wer lügt sich denn Hier die Welt so schön grün ?

    Herr Balluch,
    Sie sind ein Heuchler und verantwortungloser Tierquäler wenn Sie nicht klarstellen das Ihr Hund zwar von Ihnen kein Fleisch bekommt aber er sehr wohl häufig welches frisst.
    Sie mögen die Mittel haben um die Gesundheit Ihres Hundes zu überwachen.
    Fakt ist aber das Ihr Hund seinen Mangel mit As und Kot reguliert !!!!
    Vegane ernährung ist eine Wissenschaft die nur mit regelmäßiger Kontrolle und Ernährungsplan Gesund ist. Ohne Plan und Überwachung ist Veganeernährung immer ein Risiko !

    Also nix ist mit Gesunder Veganer Ernährung und erst recht nix für Hund und Katze !!!!!!!!!

  12. Herr Philipp,

    man kann lesen, dass Herr Balluch erwähnte, dass sein Hund Aas frisst. Kot fressen sehr viele, auch nicht vegan ernährte, Tiere. Die „Wissenschaft“ ist sich nicht einig auf was dieses Verhalten zurück zu führen ist. Es kann sein, dass Tiere dies (auch) tun, weil sie feststellen, dass sich im Kot noch verwertbare Spurenelemte befinden. Na und? Wo ist das Problem?
    Die vegane Ernährung ist keine „Wissenschaft“ wie sie es nennen, weder für den Menschen, noch für den Hund. Sie ist nachweislich die gesündere Alternative zur omnivoren und auch zur vegetarischen Ernährung. Es bedarf auch keiner regelmäßigen Kontrolle und auch keinen Ernährungsplan (ausser vielleicht in der Umstellungsphase, wenn man mit der Zusammensetzung der Lebensmittel noch unsicher ist). Man muss nur sehr wenige Regeln beachten, damit die vegane Ernährung gesund ist. Diese hat Dr.med. Henrich auf seiner Seite proVegan sehr kurz und prägnant zusammen gefasst.
    Ich weiß nicht ob Sie medizinisch gebildet sind, ich vermute nicht – ich bin es und viele andere, die die vegane Ernährung als die gesündeste Ernährung für den Menschen bezeichnen, sind es auch. Es wäre also schön, wenn sie plakative Äusserungen, die jeglicher Grundlage entbehren, sein lassen könnten. Gern können Sie aber Fragen zur veganen Ernährung stellen, wenn Ihnen Details unklar sind. Denn wenn die ausgeräumt sind, könnten Sie es ja mal versuchen… 😉
    Steffen Jurisch, Heilpraktiker in Prittriching (Bayern)

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