Antheringer Au

Mayr-Melnhof sperrt sein Jagdgatter für 2 Monate!

November und Dezember ist die Zeit der großen, tierquälerischen Treibjagden im Jagdgatter Mayr-Melnhof. Dafür sperrt er an den jeweiligen Tagen das Gatter. Von außen erkennt man dann, dass drinnen eine Jagd stattfindet. Möglicherweise will der Gatterjägermeister aber nicht, dass die Menschen wissen, wann die Jagd stattfindet. Möglicherweise will er auch nicht, dass andere Dinge, die zu dieser Zeit im Gatter passieren, an die Öffentlichkeit kommen. Anders ist schwer zu erklären, wie jemand einen 500 ha großen Wald aus forstlichen Gründen für 2 (!) Monate vollständig sperren will. Ich habe bei Forstleuten nachgefragt: so etwas ist völlig unbekannt. Normalerweise gibt es forstliche Sperren von vielleicht 2 ha Wald über 1 Woche. Aber 500 ha! Und noch dazu 2 volle Monate! Die Ausrede sind die Eschen, die ja jetzt überall von einem Pilz befallen sind, und plötzlich sollen sie gefährdet sein, umzustürzen und Wanderer zu verletzen. Just in der Zeit der Treibjagden. 2 Monate lang. Und danach nicht mehr. Wers glaubt wird selig.

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Mayr-Melnhof Jagdgatter: noch immer völlig zerstörte Natur

Eigentlich sollte die Natur dort als Natura 2000 Gebiet völlig geschützt sein. Doch wenn man massenweise Wildschweine in der Antheringer Au in einem umzäunten Gebiet züchtet und mästet, dazu noch Damhirsche und Enten, dann hat man einen Schweinestall und kein Naturjuwel. Seit Jahren dokumentieren wir, dass im Jagdgatter von Gatterjägermeister Mayr-Melnhof die Gewässer völlig verkotet, die Wiesen umgegraben, die Jungpflanzen zerstört und die Bäume verbissen sind. Selbst 2 Fachgutachten, die von der Salzburger Landesregierung in Auftrag gegeben wurden, bestätigen diese Vernichtung der Natur und fordern als höchste Priorität, das Gatter zu schließen.

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