Bisons

Zurück bei den Bisons

„Ihr habt ja keine Ahnung von der Natur!“, sagen die JägerInnen zu den TierschützerInnen. Ob sie schon einmal wochenlang mit dem Zelt abseits von Häusern und Straßen in der Wildnis unterwegs waren? Ich schon. 100 Tage im Jahr. Vor Bär und Wolf und anderen großen Wildtieren könne man sich nur mit dem Gewehr schützen, meinen sie. Ah ja. Dann müsste ich schon lange tot sein.

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Auf Du und Du mit den Bisons

Der Forstarbeiter hatte uns noch mit Händen und Füssen erklärt, dass die Bisons da drüben wären, „sus, sus!“, ganz oben. Wir machen uns auf den Weg. Schon nach wenigen Schritten knackt es laut im Unterholz. Ein Bison? Bei einer Sichtweite von 3 m sind wir lieber vorsichtig. Kuksi, mein kleiner Leibwächter, immer dicht dabei, bleibt jetzt hinter mir zurück. Also ziehen wir hinauf in den offenen, alten Wald. Schließlich erreichen wir einen kleinen Gipfel auf 1030 m Höhe. Hier breiten sich Wiesen aus, der ideale Lebensraum für die Bisons. Bald finden wir Kothaufen. Der erste ist ein paar Tage alt, der letzte schließlich ganz frisch. Und Fußspuren von Bisons sind hier auch jede Menge zu sehen. Doch keine Tiere.
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