Drohne

Nächster Gerichtserfolg gegen Mayr-Melnhof: Besitzstörungsklage abgewiesen und € 1600 an VGT

Die stadtbekannte Klagswut des Herrn Max Mayr-Melnhof gegen mich und andere KritikerInnen seiner Gatterjagdpraxis geht zunehmend nach hinten los. Bisher ist jedes Urteil gegen ihn ausgegangen. Da war einmal der Antrag auf Einstweilige Verfügung, dass wir keine Demonstrationen und Aktionen, wie die Überreichung des satirischen Gatterjagdwards „Das Steinerne Herz“, mehr durchführen dürfen: abgelehnt in allen Instanzen, Zahlung von € 2000 an den VGT. Da Herr Mayr-Melnhof seine Schulden nicht beglich, musste ein Exekutionsantrag gestellt werden, der erfolgreich war. Noch einmal etwa € 700 an den VGT. Dann nannte mich Mayr-Melnhof einen „faschistoiden Populisten, der lügt sobald er den Mund aufmacht“: € 480 an den VGT und Widerruf in der Bezirkszeitung auf seine Kosten. Nun wurde seine Klage wegen Besitzstörung und Unterlassung der Dokumentation seiner Gatterjagd vom Gericht abgewiesen: € 1600 an den VGT. Der nächste Prozess findet am 13. Februar 2017 um 10:30 Uhr im Handelsgericht Wien, 23. Stock Saal 5, statt. Max Mayr-Melnhof wird persönlich anwesend sein und einvernommen. Wieder will er, dass uns das Gericht untersagt, sein Konterfei und seinen Namen im Rahmen von Aktionen zu verwenden.

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Audiobericht vom Prozess von Mayr-Melnhof gegen mich auf Unterlassung seine Gatterjagd mit einer Drohne zu dokumentieren

Heute war doch wieder Verhandlung im winzigen Bezirksgericht in Oberndorf, praktisch in Sichtweite des Jagdgatters Mayr-Melnhof. Doch deswegen, weil sich am letzten Verhandlungstag herausgestellt hatte, dass der vorsitzende Richter dieses Gerichts selbst nicht nur bei der Gatterjagd als Teilnehmer im Mayr-Melnhof Gatter anwesend war, sondern sogar herauskam und mich anpöbelte. Er rief dann die Polizei und wies sie an, meine Karte der Kamera zu beschlagnahmen und meine Daten aufzunehmen, weil eine Verletzung des Datenschutzgesetzes drohe. Die Polizei hat gehorsam mich am Arm gepackt und einige Zeit nicht weggehen lassen, bis ich sie überzeugen konnte, dass sie sich rechtswidrig verhält. Wie auch immer, wir stellten im Verfahren einen Befangenheitsantrag, den das Oberlandesgericht Salzburg aber abwies. So landeten wir wieder mit demselben Richter im selben Gerichtssaal.

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Audiobericht erster Prozesstag des ersten Prozesses von Mayr-Melnhof gegen mich am Bezirksgericht Oberndorf in Salzburg

Max Mayr-Melnhof sagt, er fühlt sich durch uns TierschützerInnen bedroht. Wir würden ihn durch unsere Kameras und filmende Drohnen bei seinen Gatterjagden ausspionieren und deshalb müsse er sich um seine Kinder fürchten. Ja, und so hat er mich geklagt. Auf Unterlassung. D.h. ich solle es in Hinkunft unterlassen, mit einer Drohne bei seinen Gatterjagden mitzufilmen. Heute war der erste Prozesstag, und zwar am Bezirksgericht Oberndorf, in Sichtweite zum besagten Jagdgatter. Ich war zu meiner Einvernahme geladen. Hier mein Bericht am Ende des Prozesstages:

Der Prozessbericht vom ersten Tag des ersten Prozesses Mayr-Melnhof

Übrigens: Das im Audiobericht angesprochene Foto, mit dem Max Mayr-Melnhof beweisen will, wie gefährlich das Fliegen mit einer Drohne ist, sieht man oben. In Wahrheit handelt es sich um ein Foto mit einem guten Teleobjektiv von einem Hügel in der Nähe aus.

Der nächste Prozesstag ist der 26. April 2016, 13:30 Uhr, wieder im Bezirksgericht Oberndorf. Diesmal mit Einvernahmen von Max Mayr-Melnhof und seinen ZeugInnen selbst, sowie von mir und meinen etwaigen ZeugInnen. Die Verhandlung ist öffentlich, alle willkommen.

Anzeige Gatterjagd Max Mayr-Melnhof

Am 15. Dezember 2015 gab es im Jagdgatter von Max Mayr-Melnhof eine große Treibjagd. Wir mussten nicht nur zusehen, wie hunderte Wildschweine erschossen wurden, sondern auch die Todesangst und Panik in den Augen zahlloser Tiere sehen, die vor den Schüssen, dem Geschrei der Treiberkolonnen und dem Gebell der Hundemeuten zu flüchten versuchten, ohne Ausweg in der Umzäunung. Dagegen habe ich nun Anzeige wegen Tierquälerei erstattet. Und ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da. Die ehemalige Amtstierärztin und heutige Tierschutzombudsfrau der Steiermark, selbst Jägerin, hat ganz deutlich öffentlich gesagt, dass die Treibjagd in einem Jagdgatter Tierquälerei nach dem Strafgesetzbuch darstellt. Ja, und natürlich habe ich eine Anzeige wegen Sachbeschädigung angeschlossen: 2 Schüsse auf eine Drohne.

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