Entenjagd

Mensdorff-Pouilly lässt dressierte, gefangene Zuchtenten beschießen: Anzeige

Es ist eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt, was da in Luising vor sich geht. Aber die Behörden drücken beide Augen zu, es gäbe ja keine Beweise. Nein, Mensdorff-Pouilly wird auch noch vom Bezirksjägermeister gelobt und gedeckt, man soll auf seinem Schloss Jungjägerkurse machen können. Ein in der Jägerschaft voll integrierer, hoch angehesener Mann also. Und das, obwohl wir ihn 2015 schon dabei erwischt haben, wie er Rebhühner aus der Voliere holen und vor Jagdgästen in Kistln aussetzen ließ. Doch selbst das ist offensichtlich kein Problem für die Jägerschaft, da hat man großes Verständnis. Und jetzt das. Filme beweisen, dass Mensdorff-Pouilly flugunfähige Zuchtenten aus Ungarn ankauft, auf einem künstlichen Ententeich, der mit einem Elektrozaun umgeben ist, hält, mit einer Trillerpfeife dressiert, sie dann vor der Jagd mittels dieser Pfeife in eine Voliere lockt und von dort dosiert vor die wartenden Flinten scheucht. Das ist die Entenjagd bei Alfons Mensdorff-Pouilly im Südburgenland. Dagegen richtet sich die Anzeige.

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Und auf ein Neues: Anzeige gegen Alfons Mensdorff-Pouilly

Kaufen hätte ich mich lassen, attestierten mir einige Menschen nach dem Ende der letzten Jagdsaison und dem Vergleich mit Alfons Mensdorff-Pouilly vor Gericht. Nun sei auch ich seinem Charme (und vermutlich Geld) erlegen. Weit gefehlt! Am Wochenende um den 1. Oktober 2016 waren wir wieder vor Ort, als die neue Jagdsaison eingeläutet wurde. Die Rebhühner wurden illegal ausgesetzt, die Zuchtenten in Gefangenschaft nicht weidgerecht bejagt. Mensdorff-Pouilly selbst schickte mir ein SMS und meinte, ich sei nicht anständig. Also weit ist es mit der Anständigkeit von jemandem nicht her, der auf zahme Zuchttiere schießt. Meine Loyalität gilt diesen Tieren und ich werde so lange weiter tierquälerische Jagdpraktiken von wem auch immer aufdecken, bis sie enden. Hier meine neuerliche Anzeige:

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