Fasanerie

Anzeigen steirischer Fasanerien nach dem funkelnagelneuen Jagdgesetz

Ende Juli 2016 kam es auf unseren Druck hin zu einer halbherzigen Reform im Jagdgesetz in der Steiermark. Die Gatterjagd ist in diesem Bundesland sowieso bereits verboten, aber leider werden zigtausende Fasane und Enten jedes Jahr zur Abschießbelustigung ausgesetzt. Doch das neue Jagdgesetz, so wurde uns angekündigt, werde dem einen Riegel vorschieben. Jetzt darf man nur mehr 50 Fasane pro 100 ha aussetzen, und das bis Ende Juli des jeweiligen Jahres, die Jungvögel müssen aus der Region stammen, Fasane müssen in der Gegend lebensfähig sein und das Aussetzen darf nur den existierenden Bestand bis zur natürlichen Kapazität auffüllen. Und die Voliere hat mindestens 500 m² groß, sowie mindestens 2,5 m hoch und dicht bewachsen zu sein. In der Steiermark wurde zusätzlich das Aussetzen von Enten zur Jagd verboten.

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Die Zucht von Fasanen für die Jagd

Im Mittelalter, als die Feudalherren ihre Jagdleidenschaft entdeckten, schaute man sich nach einem geeigneten Objekt für die Vogeljagd um. Es sollte langsam und schlecht fliegen, sodass es ein gutes Ziel abgibt, und lustig bunte Federn haben. Mangels eines ideal geeigneten Tiers züchtete man sich kurzerhand ein neues: den sogenannten Jagdfasan, eine Kreuzung von Kupferfasan, einem Waldvogel aus dem Schwarzmeergebiet, Ringfasan aus den Steppengebieten des westlichen China und Mongolfasan aus der Steppe Kasachstans. Das muss man sich einmal vorstellen: eine künstlich erzeugte Tierart, deren Name schon festlegt, dass sie als Kanonenfutter für schießwütige Menschen dient. Respektloser geht es kaum noch!
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