Fasanjagd

Mensdorff-Pouilly: Verurteilung wegen Aussetzens von Federwild und Fütterungen aufgrund Formalfehlers aufgehoben!!

Gegen Alfons Mensdorff-Pouilly und seine illegalen Jagdpraktiken haben wir bereits im Dezember 2014, aber dann insbesondere im Herbst 2015 viele Anzeigen eingebracht. Damals galt noch eine 2 wöchige Frist zwischen dem Aussetzen und dem Jagdbeginn auf gezüchtetes Federwild, wie Fasane, Rebhühner und Enten. Doch um die teuer in Ungarn eingekauften Zuchttiere nicht an Füchse oder den Straßenverkehr zu verlieren, hat es sich bei Mensdorff-Pouilly eingebürgert, die Vögel erst knapp vor der Jagd auszusetzen. Gesetzliche Verbote hin oder her. Jeder Mensch wusste das in Luising, dass das die dortige Praxis war.

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Anzeige wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit: Fasanjagd bei Oberwart

Schon wieder eine Jagd auf Zuchtfasane im Südburgenland. Eine Gruppe von TierschützerInnen ist vor Ort – wie an diesem Tag übrigens auch in der Südsteiermark bei Leibnitz. Die Reaktion der Jägerschaft ist momentan, angesichts der gezückten Kameras die ganze Jagd abzublasen. Davor bemüht man noch die Polizei, doch die anerkannte unser Recht, von öffentlichem Grund aus zu dokumentieren. So kam es auch diesmal zu einem Abbruch, allerdings gab es davor noch zwei halbherzige Jagdversuche und eine überlange Mittagspause, die schon um 11 Uhr begann. So starben „nur“ 3 weibliche und 2 männliche Fasane, wenigstens anstatt eines Massakers. Die JägerInnen verbrachten mehr Zeit damit, uns anzupöbeln, als zu jagen, wie auf diesem Kurzfilm zu sehen ist: https://www.facebook.com/martinballuch/videos/10154785895014233

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Offener Brief an die Burgenländische Landesrätin für Jagd und Tierschutz, Verena Dunst

verena.dunst@bgld.gv.at

Sehr geehrte Frau Landesrätin,

Ihr neues Jagdgesetz wird nun sehr bald beschlossen. Es ist erfreulich, dass Sie überhaupt eine Reform des Jagdgesetzes angegangen sind, aber unerfreulich bleibt, dass von Tierschutz darin wenig zu sehen ist. Sehr wichtig wäre ein absolutes Verbot der Gatterjagd, um dieser anachronistischen Praxis, die bereits in 6 von 9 Bundesländern verboten ist, endlich den Hahn abzudrehen. Wie Sie in der Beilage lesen können, gibt es im Burgenland einen Sachkundelehrgang für das Schießen von Farmwild im Gehege. Der Tötung von Farmwild im Gehege zur Fleischproduktion liegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Schlachtverordnung zugrunde, wie Sie dem Artikel entnehmen können. Keinesfalls darf in einem solchen Gehege eine Treibjagd auf die Tiere stattfinden, das ist selbstverständlich verboten. Warum, um alles in der Welt, sollte das bei Jagdgattern dann anders sein? Jede Haltung von Tieren im Gehege muss dem Tierschutzrecht unterliegen, es darf für Jagdgatter keine Ausnahme geben. Ich bitte Sie daher sehr, die Gatterjagd ohne wenn und aber in angemessener Übergangsfrist zu verbieten.

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Vernunft oder Fasanzucht: die Realität des ausgeschlossenen Dritten

Und schon wieder krachts im Nordburgenland, diesmal zieht man durch die Felder bei Pama, um dem vorher ausgesetzten „Wild“ in Form von tausenden Fasanen, die ahnungslos auf der Fahrbahn sitzen und bei Annäherung von Autos keinen Schritt zur Seite gehen, nachzustellen. Wieder ein Massaker der feudalen Art, Schusssalven wie aus dem Maschinengewehr, auf zig Vögel, die jeweils gleichzeitig auffliegen.

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Landesverwaltungsgericht verurteilt Fasanjagdgesellschaft von Schloss Thal bei Graz

Im Jahr 2014 haben die JägerInnen vom Schloss Thal bei Graz 1500 von einer Massentierhaltung in einer Großfasanerie importierte Fasane ausgesetzt und danach abgeschossen. Sie wurden angezeigt und es gab einen Strafbescheid – über 220 lächerliche Euro! Dagegen erhoben die Veurteilten eine Berufung zum Landesverwaltungsgericht, die nun verhandelt und entschieden wurde. Die Strafe wurde um 44 Euro Gerichtskosten angehoben! Nichtsdestotrotz ist die Verurteilung ein weiterer Meilenstein Richtung Abschaffung dieser haarsträubenden Praxis. Im Jahr 2015 haben die besagten Schlossherren nämlich wiederum 1500 Zuchtfasane zur Bejagung aussetzen lassen, unsere Anzeige hat wieder zu einem Verwaltungsstrafverfahren geführt. Hoffentlich kommen sie diesmal nicht mehr nur mit einer Pimperlstrafe davon. Aber eines ist klar, sollten sie es nach diesem Urteil heuer wieder wagen, 1500 Fasane auszusetzen, werden wir das vor Ort verhindern, das verspreche ich!

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