Gatterjagd

Mayr-Melnhof, seine Forderung von € 63.000 wegen Beleidigung und eine private Einladung an die potentielle Kronzeugin

„Der Max Mayr-Melnhof ist Euch eine Nummer zu groß“, meinte ein Jäger hämisch lachend zu mir bei einer Kundgebung in der Salzburger Innenstadt für ein Verbot der Gatterjagd. Er plane einen großen Schlag gegen mich und den VGT, drang als Gerücht aus der Wirtschaftskammer bis uns durch. Ein Jäger, mit dem ich zusammenarbeite, erzählte mir, wie Mayr-Melnhof ihn angefaucht habe, wie er nur mit einem Verbrecher wie mir kooperieren könne. Persönlich habe ich das Fahrzeug mit der Autonummer „MMM 2“ (wie Max Mayr-Melnhof, seine Autoflotte hat diese Wunschkennzeichen von 1 bis 12 oder noch mehr) direkt vor unserem Büro vorbeifahren gesehen, also in Wien, immerhin 300 km von seinem Wohnsitz entfernt. Spitzel von ihm haben mindestens 2 unserer Email-Listen infiltriert und sein Anwalt hat solche Emails aus diesen Listen als Material vor Gericht gegen mich benutzt. Auch unser Wirtschaftsprüfer ist kontaktiert worden. Und wir zählen nun bereits das 6. gerichtliche Verfahren zwischen uns. Da zeigt jemand großen Eifer, seine Gatterjagd, altfeudales Vorrecht des Adels, um jeden Preis gegen gegen die Kritik des Pöbels zu erhalten.

Die ersten 4 Verfahren hat er allerdings verloren, zum 5. steht noch das Urteil aus. Also muss etwas Großes her: ein 6. Verfahren, eine Privatanklage mit der Forderung von € 63.000 Schadenersatz wegen Beleidigung und Übler Nachrede. Es seien Pickerl in der Stadt Salzburg aufgehängt worden, auf denen er als perverser Tierquäler bezeichnet werde. Abgesehen davon gebe es Kommentare auf einer Martin-Balluch-Facebookseite, die er als Hasspostings wertet. Das Problem ist nur, weder wird diese Seite von mir geführt, noch habe ich mit diesen Pickerln etwas zu tun. Abgesehen davon, dass ich sehr wohl der Meinung bin, dass Max Mayr-Melnhof ein perverser Tierquäler ist.

Nun, der erste Prozesstag ist vorbei. 2 junge Frauen sind irgendwann Mitte Juni 2016 beim Aufkleben der Pickerl von einem Taxifahrer gesehen worden. Die beiden haben aber vor Gericht gesagt, dass sie mich nur peripher kennen, jedenfalls nicht persönlich, und dass ich mit den Pickerln nichts zu tun habe. Schuldig bekannt haben sie sich für nichts. In dieser Phase sieht nun Mayr-Melnhofs Anwalt Maximilian Schaffgotsch seine Felle davon schwimmen und produziert nicht nur ein Plakat, das mich als perversen Tierquäler darstellt, siehe http://www.martinballuch.com/bedenklich-verbissen-und-fanatisch-max-mayr-melnhofs-anwalt-treibts-immer-wilder/, sondern beantragt auch noch die abstrusesten Zeugen sowie eine Begehung des Jagdgatters.

Doch es gibt noch eine bösartigere Schiene, wie nun vorgegangen wird. Schaffgotsch wollte in der Verhandlung mit den beiden jungen Frauen persönlich sprechen, um ihnen einen Deal zu bieten. Wie auch immer der aussehen soll, eines machte Schaffgotsch noch im Prozess klar: die jungen Frauen sollten mich belasten. Der Richter meinte dazu, er wolle keine Gespräche, die außerhalb des Gerichtssaals und nicht vor ihm stattfinden. Es gab also keine.

Und in dieser Situation trudelt nun bei einer der Frauen dieser Brief von Max Mayr-Melnhof ein:

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Eine persönliche Einladung auf sein Schloss. Völlig harmlos. Und inhaltlich falsch, weil schuldig bekannt hat sich niemand. Die „Opfer“ der Frau, die, wie gesagt, lediglich dabei war, wie ein Pickerl aufgeklebt wurde, das Gatterjäger Mayr-Melnhof als perversen Tierquäler bezeichnet, soll sie persönlich treffen. Eine „Verfehlung“ soll das gewesen sein. Und das Revier dürfe sie besichtigen, vielleicht auch die Schweinchen streicheln, die dann in wenigen Monaten beschossen und zu Tode gehetzt werden. Nur ein Schelm, wer da an Zeuginnenbeeinflussung denkt.

Satirisch gemeint – diese Antwortversion stammt nicht von den beiden jungen Frauen! – wurde mir die folgende Antwort auf den Brief vorgeschlagen:

Sehr geehrter Herr Maximilian Mayr-Melnhof !

Mit großer Genugtuung habe ich Ihre Einladung zu Kenntnis genommen. Gerne bin ich bereit, Ihr Revier zu besichtigen, um zu sehen, wie es dort wirklich ist. Ich erkenne in Ihren Ausführungen eine Kehrtwendung von strikter Geheimhaltung zu vollständiger Offenlegung der wirklichen Vorgänge in Ihrem umzäunten Jagdrevier. Dies ist umso bemerkenswerter, als Sie die Dokumentation der tatsächlichen Abläufe seinerzeit mit gerichtlicher Hilfe, innerhalb und ausserhalb des Gerichtes, unterbinden wollten.
            Sicher nicht zufällig haben Sie den Zeitpunkt der von Ihnen vorgeschlagenen Begegnung offen gelassen, weil Sie möglicherweise den Termin der nächsten „Gatterjagd“ noch nicht kennen. Daher bitte ich Sie, mir diesen zeitgerecht mitzuteilen, damit ich mich mit dem nötigen Equipment zur Dokumentation versorgen kann. Die anschließende Veröffentlichung ist sicher Ihrer Bewerbung zum Landesjägermeister dienlich.
                Ich bekenne mich zerknirscht der Verfehlung schuldig, möglicherweise unvollständige Plakate angebracht zu haben, weil sie nur ein Werturteil enthalten, aber nicht die ihnen zu Grunde liegenden Vorgänge zeigen. Durch Ihr freundliches Entgegenkommen kann diesem Mangel abgeholfen werden. Ich entschuldige mich ausdrücklich bei den Opfern dieser Verfehlung und bitte Sie, diese Entschuldigung an unsere tierischen Mitgeschöpfe weiterzuleiten.
                   Besonders freue ich mich, eines Ihrer Kinder kennenzulernen. Vielleicht ist es dann schon in der Lage, statt eines Hasen ein Wildschwein abzuschießen. Nötigenfalls kann ja einer Ihrer Hunde das Wildschwein bewegungsunfähig machen, damit das liebe Kind in Ruhe zielen kann.
                  Selbstverständlich habe ich nichts dagegen, dass auch einer Ihrer Mitarbeiter oder auch mehrere dabei sein werden, weil alleine macht diese „Gatterjagd“ sicher keinen Spass. Allerdings will auch ich einen meiner Mitarbeiter mitnehmen, um die wirklichen Vorgänge, die ja auch eine gewisse Unfallgefahr mit einschließen, zu beobachten.

Ich hoffe auf rechtzeitige Benachrichtigung und verbleibe mit tierschützerischen Grüßen

Bedenklich verbissen und fanatisch: Max Mayr-Melnhofs Anwalt treibts immer wilder

Klage um Klage lässt er gegen mich einbringen. Egal, wieviele er davon verliert. Ein Max Mayr-Melnhof, so scheint die Devise, lässt sich seine Gatterjagd nicht verderben. Mit mir will er ein Exempel statuieren. Soll sich niemand mehr trauen, laut und deutlich Kritik an seiner Jagdpraxis zu äußern. Bis jetzt ging allerdings alles in die Hose. Von den bisherigen 5 Verfahren hat er 4 verloren, das Urteil zum 5. steht noch aus. Und nun läuft bereits das 6. Diesmal eine Privatanklage wegen Beleidigung und Übler Nachrede. Kernstück ist der Vorwurf, dass von zwei jungen Frauen Pickerl aufgeklebt wurden, die ihn beleidigen sollen, weil er darauf als „perverser Tierquäler“ tituliert wird. Nun ist der erste Verhandlungstag vorbei und Anwalt Maximilian Schaffgotsch sieht offenbar seine Felle davon schwimmen. Also schickt er Schriftsatz nach Schriftsatz, mit immer wilderen Anschuldigungen und einer immer längeren Liste von ZeugInnen. Am nächsten Prozesstag sollen die Chefs von den Vier Pfoten und dem WWF einvernommen werden, in der Hoffnung, dass sie mich als radikal bezeichnen und selbst nichts gegen das Jagdgatter von Mayr-Melnhof haben. Wir werden sehen, ob es dazu kommt.

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Landesverwaltungsgericht Eisenstadt erklärt polizeiliche Sperrzonen um Mensdorff-Pouilly Jagdreviere für verfassungswidrig

Im Herbst 2015/16 gingen wir erstmals im Rahmen unserer Kampagne gegen die Jagd auf Zuchttiere zu zahlreichen derartigen Jagden, um sie zu dokumentieren. Immer hielten wir uns, völlig legal, auf öffentlichen Wegen und Straßen auf. Die Jägerschaft reagierte sehr aggressiv, die BH insbesondere in Güssing überschüttete uns mit Strafbescheiden, die allerdings, wie z.B. jener bei der Gatterjagd Draskovich, letztlich vom Gericht aufgehoben wurden. Offiziell wurde bestätigt, dass wir uns auf einer öffentlichen Straße aufgehalten hatten. Neben vielen anderen rechtswidrigen Maßnahmen gegen uns, wie z.B. der Anhaltung in Luising, weshalb die 4 Täter (3 Polizisten und 1 Jagdaufseher von Mensdorff-Pouilly) momentan in Eisenstadt wegen Amtsmissbrauch vor dem Strafgericht stehen, erließ die Landespolizeidirektion Burgenland eine polizeiliche Sperrzone um das Jagdrevier Mensdorff-Pouilly jedes Mal, wenn der Waffenlobbyist jagen ging. Wir haben diese Sperrzone bis zum Verfassungsgericht bekämpft, allerdings wurden wir mit der Begründung zurückgewiesen, dass wir uns zuerst an das Landesverwaltungsgericht Eisenstadt wenden sollten. Das haben wir getan und das Urteil ist gerade gekommen: die polizeiliche Sperrzone wurde für verfassungswidrig erklärt!

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Audiobericht: Heutiger Prozess Max Mayr-Melnhof gegen mich

Heute fand Verfahren Nummer 5, Max Mayr-Melnhof gegen mich, statt. Bisher habe ich alle gewonnen, Mayr-Melnhof musste mir alles zusammen € 5000 zahlen, siehe http://www.martinballuch.com/naechster-gerichtserfolg-gegen-mayr-melnhof-besitzstoerungsklage-abgewiesen-und-e-1600-an-vgt/. Im heutigen Prozess ging es um eine Klage, dass ich nicht mehr ein Bild von ihm im Rahmen unserer Aktionen verwenden darf. Das Gericht soll uns in Essenz die Kampagne gegen seine Gatterjagd untersagen. Einvernommen wurden Max Mayr-Melnhof und ich, dann schloss der Richter das Verfahren und wird das Urteil schriftlich erlassen.

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Gatterjagdverbot und Anderes im neuen Burgenländischen Jagdgesetz

Das neue Burgenländische Jagdgesetz ging am 26. Jänner 2017 durch seine Lesung im Landtag, wird im März abgestimmt und tritt am 1. Mai 2017 in Kraft. Wir haben uns seit Juli 2015 sehr intensiv um eine Reform dieses Jagdgesetzes bemüht und insbesondere in der Jagdsaison 2015/16, aber auch 2016/17 die Jagden auf Zuchttiere im Burgenland dokumentiert. Zahlreiche Eingaben und Pressekonferenzen sowie wissenschaftliche Gutachten über die Gatterjagd und das Aussetzen von gezüchtetem Federwild hatten zuletzt doch eine Auswirkung. Das neue Gesetz verbietet die Gatterjagd ab 1. Februar 2023, schränkt die Gatterjagd bis dahin drastisch ein und erschwert auch das Aussetzen von Federwild für die Jagd. Zusätzlich sind nun Zuchtgatter für die Jagd verboten. Dazu gelang es uns auch bei einigen anderen Punkten im Jagdgesetz, die im Begutachtungsentwurf noch enthalten waren, kleine Veränderungen im Sinne des Tierschutzes anzubringen.

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Offener Brief an Alfons Mensdorff-Pouilly zum neuen Jagdgesetz im Burgenland

Sehr geehrter Herr Alfons Eduard Alexander Antonius Maria Andreas Hubertus Christoph Mensdorff-Pouilly,

wir hatten seinerzeit bei unserem gerichtlichen Vergleich am Bezirksgericht Güssing vereinbart, dass wir uns für Ihre nächste Jagdsaison absprechen, sollte es zu einem neuen Jagdgesetz im Burgenland kommen. Dieser Fall ist nun eingetreten und deshalb wende ich mich an Sie, und zwar öffentlich, da Ihre Jagdpraktiken ja von großem öffentlichen Interesse sind.

Das neue Jagdgesetz sieht ein Verbot der Gatterjagd ab 1. Februar 2023 vor. Sie haben nicht nur ein Jagdgatter in Bildein, sondern auch noch Zuchtgatter in Punitz. Was werden Sie nun tun? Werden Sie sich an das demokratisch legitimierte Gesetz halten, werden Sie dem Volkswillen entsprechend mit dieser Jagdart aufhören, oder werden Sie einfach tun und lassen, was Ihnen passt, ohne jede Rücksicht auf Tier und Mensch? Sollte Letzteres Ihr Vorhaben sein, darf ich Ihnen schon jetzt ankündigen, dass wir nach Hinweisen aufmerksamer AnrainerInnen Anzeige erstatten werden, und dass wir Ihre Praktiken bereits dokumentiert haben und damit belegen können, wie tierquälerisch sie sind. Der Verfassungsgerichtshof hat in einer Reihe von Erkenntnissen immer dem öffentlichen Interesse an Tierschutz den Vorrang vor Privatinteressen an Tierquälerei gegeben.

Wofür, darf ich fragen, benötigen Sie die 6 Jahre Übergangsfrist bis das Gatterjagdverbot in Kraft tritt? Welche Investitionen müssen sich noch amortisieren? Der Zaun um Ihre Gatter steht seit Menschengedenken unverändert und einfach damit aufzuhören, Zuchttiere über den Haufen zu schießen, muss wohl keine 6 Jahre dauern. Also wie werden Sie es halten?

Das neue Burgenländische Jagdgesetz sieht auch eine verlängerte Frist von 8 Wochen zwischen dem Aussetzen von gezüchtetem Federwild und dem Beginn der Jagdzeit vor, also 4 Mal so lange wie bisher. Die Lieferungen ihrer Zuchtvögel aus Ungarn treffen üblicherweise um den 10. August ein. Das wirft mehrere Fragen auf:

– Unter den an Sie gelieferten Tieren befinden sich immer Enten, die Sie in Ihre Kunstteiche setzen (zuletzt rechtswidrig mit öffentlichem Wasser aufgefüllt) und dann beschießen. Nun, die Schusszeit auf Enten beginnt am 17. August. Das neue Gesetz verpflichtet Sie ohne Übergangsfrist die Tiere spätestens 8 Wochen davor, also Mitte Juni, auszusetzen. Wie werden Sie mit dieser Auflage umgehen?

– Den Großteil der an Sie gelieferten Zuchtvögel stellen die Fasane. Deren Schusszeit beginnt am 1. Oktober, 8 Wochen davor wäre Anfang August. Werden Sie sich an das Gesetz halten? Wenn ja, bauen Sie auch ihre mehr als 25 Fasankäfige ab, die in Ihrem Jagdrevier herumstehen und für das rechtswidrige Aussetzen der Fasane benützt wurden? Und wofür werden Sie Ihre großangelegten Fasanvolieren benötigen, wenn zwischen Anlieferung und letztem Aussetzzeitpunkt überhaupt keine Zeitspanne existiert?

– In Ihrem Jagdrevier gibt es keine einzige offene Voliere. Das ist aber nach dem neuen Jagdgesetz Voraussetzung dafür, auf weibliche Fasane, die ausgesetzt wurden, Jagd zu machen. Nun, bei Ihnen wird ausgesetzt und Sie machen Jagd auf weibliche Fasane. Werden Sie sich in Zukunft also an dieses Verbot halten?

– Die Lieferung von Zuchtvögeln an Sie enthält auch immer einige Rebhühner. Die Schusszeit auf Rebhühner beginnt am 16. September, 8 Wochen davor wäre Mitte Juli. Ihre Lieferung kommt deutlich nach diesem Termin an. Werden Sie also das Aussetzen von Rebhühnern beenden oder wie werden Sie mit dieser neuen Gesetzeslage umgehen?

Auch in diesen Fragen darf ich Sie auf unsere Aufgabe als Tierschutzverein aufmerksam machen, Hinweisen von AnrainerInnen nachzugehen und im Bedarfsfall Anzeige zu erstatten.

Sie haben bereits mehrere Klagen gegen uns eingebracht, die noch anhängig sind. Das ist kein Problem, Sie dürfen sich an uns gerne austoben und ihre Wut auslassen. Dafür bitte ich Sie, die Jagd auf Zuchttiere nun zu beenden. Diese Wesen haben jetzt den Schutz des Gesetzes. Und auch wenn bisher dieser Schutz von der Exekutive nur sehr bedingt gewährt wurde, so kann ich Ihnen versichern, dass in Zukunft jemand darauf achten wird, dass Polizei und Behörden auf die Einhaltung des neuen Jagdgesetzes pochen. An Zuchttieren, den armseligen Zuchtenten und den Fasanen mit ihren ungarischen Schnabelsperren, werden Sie Ihre Wut jedenfalls nicht mehr auslassen können.

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Balluch
Obmann des VGT

Max Mayr-Melnhof zahlt VGT € 480 und widerruft öffentlich seine Beleidigung

Da wird dem VGT immer wieder seitens der Jägerschaft Radikalität vorgeworfen, man könne mit uns nicht diskutieren blabla. Auf primitive Weise ausfällig wird aber nur die Gegenseite. In Bälde gibt es einen Prozess gegen einen Funktionär des nö Landesjagdverbandes, weil er mich als „Abschaum“ bezeichnet hat und das vor Gericht auch noch damit verteidigt, dass ich einer wäre. Und Max Mayr-Melnhof, das Liebkind der Salzburger Hofmedien, nannte mich einen „faschistoiden Populisten, der lügt sobald er den Mund aufmacht“. Siehe: http://www.martinballuch.com/max-mayr-melnhof-nennt-mich-faschistoiden-populisten-der-luegt-sobald-er-den-mund-aufmacht/

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Gesetzesbruch der Regierung im Tierschutz Teil 1: Jagdgatter Mayr-Melnhof im Natura 2000 Gebiet

Das Jagdgatter von Max Mayr-Melnhof, einem ehemaligen Adeligen und Salzburger Lokalpromi, liegt mitten in den Salzachauen nördlich der Stadt Salzburg. Dieses Gebiet ist an sich ökologisch sehr wertvoll, eine der letzten noch ursprünglicheren Auenlandschaften. Deshalb wurde es 1997 der EU-Kommission als Natura 2000 Sonderschutzgebiet genannt. Das Problem ist nur, dass in gut der Hälfte der geschützten Auen dieses seit 1983 bewilligte Jagdgatter liegt. Nebenbei: 1983 war Friedrich Mayr-Melnhof, der Vater, zuständiger Landesrat. Dort werden jährlich ca. 700 Wildschweine und 150 Damhirsche gezüchtet, um bei 4 großangelegten Treibjagden für zahlende Jagdgäste mit Hunderudeln in Panik versetzt, gehetzt und dann beschossen zu werden. Das ist einmal ein großes Tierschutzproblem, immerhin ist genau diese Art der Gatterjagd in 6 von 9 Bundesländern bereits als schwere Tierquälerei verboten. Andererseits aber konterkariert ein Jagdgatter natürlich die Natura 2000 Schutzvorgaben.

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Privatanklage von Max Mayr-Melnhof gegen den VGT

Herr Mayr-Melnhof überschlägt sich förmlich dieser Tage mit Klagen über Klagen gegen den VGT. Neben seinen Versuchen sämtlichen Aktionismus des VGT mit Kritik an ihm gerichtlich untersagen zu lassen, folgte nun eine Privatanklage wegen Übler Nachrede und Beleidigung. Dabei geht es um obige „Wanted“-Pickerln, die in Salzburg an Straßenlaternen und dergleichen gefunden wurden. Mayr-Melnhof hält den VGT dafür verantwortlich und will € 30.000 Schadensersatz für seine verletzte Ehre und eine Veurteilung des VGT. Die Argumente sind eher dürftig:

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