Gatterjagd

Unfassbares Urteil: Richterin am BG Salzburg belustigt sich über Opfer von Mayr-Melnhof Gewalt

Völlig friedliche und ruhige Tierschützer des VGT wollten von der öffentlichen Straße am Treppelweg in Salzburg aus die Gatterjagd von Mayr-Melnhof filmen und wurden von ihm mit Hilfe seiner Schergen körperlich misshandelt und beraubt. In einer Zivilklage forderte der VGT nun das Funkgerät und die beiden Videokameras, die sich Mayr-Melnhof auf diese Weise widerrechtlich angeeignet hat, zurück. Gesamtwert € 1.300. Der Prozess dazu am Bezirksgericht Salzburg war schon sehr seltsam, mit einer unglaublich groben und aggressiven Richterin, die mich völlig respektlos behandelt hat, und einer völligen Ungleichbehandlung von den Tierschützer_innen auf der einen Seite und den Jäger_innen auf der anderen. Ich habe bereits davon berichtet: http://www.martinballuch.com/verhandlungsbericht-klage-des-vgt-gegen-mayr-melnhof-auf-herausgabe-der-geraubten-gegenstaende/

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Protokoll des Gewaltangriffs von Mayr-Melnhof auf 2 friedliche Tierschützer

Die ersten 2 Prozesse sind angelaufen. Verwirrend dabei jener vor dem Landesverwaltungsgericht, siehe http://www.martinballuch.com/bericht-verhandlung-massnahmenbeschwerde-gegen-gewaltangriff-mayr-melnhof/. Die Richterin agiert erschreckend einseitig und hat sich gestern, am 6. März 2018, dann plötzlich selbst für befangen erklärt. Die genaue Begründung ist uns nicht bekannt. Jedenfalls wird dieser Gerichstag annulliert und mit einem neuen Richter wiederholt.

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Weiterer offener Brief an die Profilredaktion zu Tierversuchen

Sehr geehrter Herr Rainer,
sehr geehrter Herr Schönberger,
sehr geehrte Redaktion,

wie zu erwarten haben Sie auf mein untiges Email nicht geantwortet, obwohl Sie sehr wohl auf andere Emails antworten, die sich zu diesem Tierversuchsartikel kritisch äußern. Aber mir ist nicht entgangen, dass Sie ganz gezielt diese „Diskussion“ daran aufhängen, dass Sie Tierschützer_innen als emotional gesteuert darstellen wollen, während die Tiernutzungsseite (ob Tierversuche oder auch bei Ihrem Artikel zur Gatterjagd) als intellektuell und objektiv präsentiert wird. So macht man sich die eigene Realität zurecht. Das Email unten passt daher nicht in das Konzept Ihrer „Bubble“ und wird entsprechend einfach ignoriert.

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Jetzt beginnen die Prozesse gegen Mayr-Melnhof wegen seiner Gewaltattacken

Am 20. 11. 2017 hat Maximilian Mayr-Melnhof zwei Angestellte des VGT angegriffen, die friedlich auf dem öffentlichen Treppelweg am Gatterzaun gestanden sind, um die Tierquälerei bei der Gatterjagd zu dokumentieren. Beide wurden brutal misshandelt, beide wurden zu Boden gerissen, beiden wurden mit Gewalt von Mayr-Melnhof persönlich Gegenstände geraubt, nämlich 2 Videokameras und 1 Funkgerät. Die Angriffe haben im räumlichen Abstand von mehreren Kilometern und im zeitlichen Abstand von 2 Stunden 45 Minuten stattgefunden. Die Beweislage verdichtet sich. Anfänglich hat Mayr-Melnhof behauptet, er habe 3 Vermummte während der Treibjagd im Gatter gesehen und musste sie zu Boden ringen, um sie davor zu retten, sich in Gefahr zu begeben. Diese Geschichte hat er mittlerweile ad acta gelegt. Jetzt behauptet er, er habe ganz zufällig beide gerade dabei erwischt, wie sie vom öffentlichen Treppelweg über den Zaun ins Gatter klettern wollten und musste einschreiten. Gegenstände habe er keine entwendet, Gewalt habe er auch nicht angewandt.

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Berufung im Facebook-Prozess gegen Mayr-Melnhof

Es gab zahlreiche Prozess und Verfahren, die Max Mayr-Melnhof gegen den VGT und mich angestrengt hat. Bisher hat er ausnahmslos alle, die rechtskräftig entschieden sind, verloren und eine fünfstellige Summe an Euro an uns überwiesen. Seither gibt es eine Prozesswelle gegen Mayr-Melnhof selbst wegen der gewalttätigen Übergriffe auf Angestellte des VGT. Doch ein Prozess der ersten Welle ist noch offen: die Privatanklage wegen Beleidigung und Übler Nachrede vor allem durch Kommentare unbekannter Personen auf der Facebook-Fanseite Martin Balluch. Der Richter am Salzburger Landesgericht war der Ansicht, ich sei dafür verantwortlich und ich hätte die Löschung dieser Kommentare nicht zeitgerecht – laut Richter heißt das innerhalb 24 Stunden! – veranlasst. Deshalb wurde ich in 1. Instanz zur Zahlung von € 40.000 Kränkungsgeld an Mayr-Melnhof verurteilt. Zusätzlich will sein Anwalt € 35.000 Verfahrenkosten haben. Siehe http://www.martinballuch.com/schuldig-in-der-mayr-melnhof-privatanklage-wegen-kraenkung-e-40-000-kraenkungsgeld/

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Die Mayr-Melnhof Version zu seinem Gewaltangriff: er habe 3 Tierschützer vor sich selbst retten müssen

Als die beiden Gewaltangriffe von Mayr-Melnhof und seinen Schergen auf 2 Tierschützer am 20. 11. 2017 außerhalb seines Jagdgatters bekannt wurden und der VGT dazu eine Presseaussendung veröffentlichte, sah sich der Gatterjägermeister mit dem Problem konfrontiert, wie er seine Gewalttaten nun vertuschen könnte. Als ein ORF-Journalist bei ihm anrief und nachfragte, leugnete er zunächst die Teilnahme an diesen Angriffen und bezeichnete gegenüber der APA die Anschuldigung des VGT als „infame Lüge“. Dagegen hat der VGT nun eine Zivilklage auf Unterlassung eingebracht, siehe http://www.martinballuch.com/vgt-klagt-mayr-melnhof-auf-widerruf-und-unterlassung-vorwurf-gewaltangriff-sei-infame-luege/. Dann kam Mayr-Melnhof, vermutlich nach langer Beratung mit seinem Anwalt, die Idee, zu versuchen, die Opfer seiner Gewalt zu Tätern zu machen. Er veröffentlichte ein Video, das er mit einem gerüttelt Maß an krimineller Energie direkt nach seinem Überfall von seinem noch am Boden sitzenden Opfer gedreht hatte. Dazu wurde verlautet, dass der Mann beim Überklettern des Zauns in das Jagdgatter von Mayr-Melnhof erwischt und zu Boden gebracht worden sei. Kalkül war dabei offenbar, den Tierschützer als bösen Aggressor darzustellen, in der Hoffnung, dass er aus Angst anonym bleibt und sich nicht wehrt. Dabei hatte der Gatterjägermeister aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beide seine Opfer gingen mit eigenen Videobotschaften an die Öffentlichkeit. Nun liegt die dritte Version von Mayr-Melnhof zu den Geschehnissen vom 20. November 2017 vor, und zwar als Antwort auf die Klagsschrift auf Unterlassung, den VGT weiterhin der Lüge zu bezichtigen.

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BH Salzburg-Umgebung schickt Strafverfügungen gegen Opfer von Mayr-Melnhof Gewalt!

Wir erinnern uns an den 20. November 2017, den Tag der Gatterjagd bei Mayr-Melnhof. Zuerst um 10 Uhr und dann um 12:45 Uhr noch einmal griff Max Mayr-Melnhof zusammen mit anderen Schlägern jeweils einen einzelnen Tierschützer außerhalb des Jagdgatters am öffentlichen Treppelweg entlang der Salzach an, misshandelte ihn und nahm ihm mit Gewalt Videokameras und ein Funkgerät weg. Diesbezüglich laufen nun eine Reihe von Klagen des VGT gegen Mayr-Melnhof, u.a. auf Rückgabe der mit Gewalt entwendeten Gegenstände, und es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ertstattet und beim Landesverwaltungsgericht eine Maßnahmenbeschwerde eingebracht. Mayr-Melnhof selbst hat zunächst bei einem Anruf eines ORF-Journalisten jede Beteiligung bestritten und dann zunehmend mehr zugegeben. Die neuerste seiner Versionen ist, dass 3 Personen in das Jagdgatter eingedrungen seien und er habe sie tapfer gestellt. In Wahrheit war überhaupt kein Tierschützer im Jagdgatter, aber mit dieser Schutzbehauptung will der Täter sich seiner strafrechtlichen Verantwortung entziehen.

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VGT-Anwalt fordert Widerruf „Infame Lügen“ von Mayr-Melnhof

Nach der Darstellung der Vorfälle bei der Gatterjagd Mayr-Melnhof auf der Webseite des VGT und in Presseaussendungen, siehe z.B. http://vgt.at/presse/news/2017/news20171120mb_2.php, reagierte Mayr-Melnhof mit der Behauptung, das seien „Infame Lügen“. Das dürfte er der APA gesagt haben, es wurde in zahlreichen Medien verbreitet. Der Anwalt des VGT, Stefan Traxler, hat nun Mayr-Melnhofs Anwalt aufgefordert, seinen Mandanten diese Behauptung öffentlich widerrufen zu lassen.

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