Gewalt gegen Tierschutz

Rundumschläge von Mayr-Melnhof: Richter des LVWG sei befangen und habe Amtsmissbrauch begangen

Das Urteil im Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht ist rechtskräftig gefällt, siehe http://www.martinballuch.com/landesverwaltungsgericht-bestaetigt-mayr-melnhofs-gewalttaten/. Es bestätigt, dass Mayr-Melnhof zwei Tierschützern rechtswidrig Gewalt angetan und ihnen zumindest eine Kamera mit Gewalt entwendet hat. Bemerkenswert ist, dass die Medien davon überhaupt nichts berichten. Als das Bezirksgericht unsere Klage auf Herausgabe der Kameras und des Funkgeräts abgewiesen hat, sandte die APA Salzburg eine Aussendung, die auch von Medien bis Tirol aufgegriffen wurde. Jetzt, bei dieser klaren Verurteilung der Handlungen von Mayr-Melnhof als rechtswidrig, schweigt man. Ähnlich schon vorher: als der VGT vor dem Handelsgericht die von Mayr-Melnhof eingebrachte Klage auf allen Berufungsebenen gewann, gab es keinen einzigen Bericht. Als das Landesgericht Salzburg nach einer Privatanklage von Mayr-Melnhof gegen den VGT urteilte, stand das wieder in den Zeitungen. Laut Anfrage bei der APA sei das Zufall. Zufall also, dass die Öffentlichkeit nichts von den ständig verlorenen Prozessen von Mayr-Melnhof erfährt, und von der rechtskräftigen Feststellung eines Gerichts, dass er Tierschützern rechtswidrig Gewalt angetan und ihnen rechtswidrig mit Gewalt eine Kamera entwendet hat. Aber die Öffentlichkeit muss sehr wohl den Eindruck bekommen, dass der VGT verurteilt worden ist. In Wahrheit gibt es noch keine einzige rechtskräftige Verurteilung des VGT, während eine ganze Latte von rechtskräftigen Gerichtsurteilen gegen Mayr-Melnhof vorliegen. So kann man die Öffentlichkeit in die Irre führen!

(mehr …)

15. 9. 2001: Zirkus Belly-Wien verletzt Tierschützer_innen schwer!

Ich schreibe gerade an einem Buch, das hoffentlich im Herbst erscheinen wird. Es soll ein Roman werden, bei dem aber alle Aktionen, die geschildert werden, tatsächlich genau so passiert sind. Dafür gehe ich meine alten Emails, Briefe und Dokumente durch und lese nach. Dabei bin ich auf zum Teil wirklich erschütternde Berichte gestoßen. So auch auf diesen, ein Email vom 17. September 2001 an sämtliche Medien.

(mehr …)

Gewalttat von Mayr-Melnhof: neue Zeugenaussagen von Jägern widersprechen dem Gatterjägermeister

Am 20. November 2017 fand bei Mayr-Melnhof eine Gatterjagd statt. 2 Tierschützer, die die Jagd völlig legal von außen filmten, wurden überfallen und beraubt. Beiden wurden die Videokameras mit Gewalt abgenommen, einem dazu noch sein Funkgerät. Dazu laufen nun einige Verfahren vor Gericht. Am Landesverwaltungsgericht kam es zum Showdown, das Protokoll dieser Verhandlung liegt nun vor. Dort wurden nämlich Zeugenaussagen von 3 Jägern vorgelegt, die Maximilian Mayr-Melnhof diametral widersprechen. Glaubt man schon Tierschützer_innen als Zeug_innen nicht, so wird das bei den eigenen Jagdkollegen wohl etwas Schwieriger.

(mehr …)

VGT klagt Mayr-Melnhof auf Widerruf und Unterlassung: Vorwurf Gewaltangriff sei „infame Lüge“

Die Evidenz ist eindeutig. Zwei Tierschützer wurden am 20. November 2017 beim Filmen der Gatterjagd von Mayr-Melnhof von außerhalb des Gatters angegriffen, körperlich misshandelt und mit Gewalt ihrer Videokameras und eines Funkgeräts beraubt. Anführer der Angreifer war Max Mayr-Melnhof persönlich, genau jener Mayr-Melnhof, der Liebkind und Sunnyboy der Salzburger Regionalmedien ist und sich gebährdet, als könnte er keiner Fliege etwas zu Leide tun, als wäre er ein armer kleiner Bauer, hilfloses Opfer völlig unbegründeter Hetze durchgeknallter militanter TierschützerInnen. Wer so ein Image pflegt, in Wahrheit aber Gewalttaten gegen unschuldige Menschen und unschuldige Tiere setzt, hat natürlich einiges zu verlieren, sollte das ans Tageslicht kommen. Und so gab Mayr-Melnhof der APA Salzburg unmittelbar nach Bekanntwerden seiner Gewaltattacken ein Interview, in dem er die Presseaussendung des VGT als „infame Lüge“ bezeichnete. Dagegen richtet sich nun die Klage.

(mehr …)

Erste Zivilklage gegen Max Mayr-Melnhof: auf Herausgabe der mit Gewalt entwendeten Gegenstände

Zwei Tierschützer erzählen in glaubwürdiger Form, dass Max Mayr-Melnhof sie zusammen mit Schlägern angegriffen und ihnen mit Gewalt zwei Videokameras und ein Funkgerät entwendet hat. Die Aussagen der beiden sind per Video dokumentiert, und zwar unter https://www.facebook.com/tierrechtedemokratie/videos/10155880363709233/ und unter https://www.facebook.com/tierrechtedemokratie/videos/10155874769189233/. Ich finde diese beiden Darstellungen sehr überzeugend und erschütternd. Mayr-Melnhof hat sich in den Medien auf verschiedene Weise verteidigt, ein kohärentes Bild ist nicht abzuleiten, wie das meistens bei schuldigen Gewalttätern so ist, wenn sie ihre Gewalttaten vertuschen wollen. Jedenfalls scheint er zu behaupten, er habe die beiden maskiert im Jagdgatter herumlaufen gesehen und dann „zu Boden gerungen“, was auch immer das heißen soll. An einer Stelle wird gesagt, er habe das getan, weil sich die beiden in Lebensgefahr gebracht hätten. Max Mayr-Melnhof wie weiland Winnetou, der sich in den Schuss auf Old Shatterhand wirft, um die Kugel abzufangen. Etwas weit hergeholt.

(mehr …)

VGT-Anwalt fordert Widerruf „Infame Lügen“ von Mayr-Melnhof

Nach der Darstellung der Vorfälle bei der Gatterjagd Mayr-Melnhof auf der Webseite des VGT und in Presseaussendungen, siehe z.B. http://vgt.at/presse/news/2017/news20171120mb_2.php, reagierte Mayr-Melnhof mit der Behauptung, das seien „Infame Lügen“. Das dürfte er der APA gesagt haben, es wurde in zahlreichen Medien verbreitet. Der Anwalt des VGT, Stefan Traxler, hat nun Mayr-Melnhofs Anwalt aufgefordert, seinen Mandanten diese Behauptung öffentlich widerrufen zu lassen.

(mehr …)

Anzeige gegen Max Mayr-Melnhof wegen Raub, Körperverletzung, Nötigung und Amtsmissbrauch

Die folgenden zwei Anzeigen wurden jetzt eingebracht:

Sachverhaltsdarstellung 1:

Ich fuhr am 20.11.2017 mit meinem Freund XXX an den Rand der Antheringer Au, um von öffentlichem Grund aus, außerhalb des Gatterzauns, die dortige Gatterjagd zu dokumentieren. Zu diesem Zweck trafen wir uns bei einem Bahnhof der Lokalbahn an der Antheringer Au um 8 Uhr früh mit anderen TierschützerInnen, die mit mehreren anderen Fahrzeugen vor Ort waren. Insbesondere sind mir YYY, ZZZ und WWW als TierschützerInnen vor Ort in Erinnerung. Wir teilten uns auf, um möglichst weite Strecken des Gatterzaunes abzudecken, von wo aus die Vorfälle im Gatter gefilmt werden sollten. Um circa 10 Uhr befand ich mich auf dem öffentlichen Schotterweg zwischen Salzach und Jagdgatter, dessen Zugang nicht gesperrt war. Auf diesem Schotterweg war auch zu dieser Zeit öffentlicher Verkehr, immer wieder gingen oder radelten Menschen an mir vorbei, auch mit Hunden. Die Tafeln zur Sperre des Geländes wegen der Gatterjagd befanden sich an den Überstiegen in das Gatter hinein, aber nicht ausserhalb. Das Sperrgebiet begann also erst ab dem Gatterzaun. Man konnte daher jederzeit legal den Gatterzaun außen entlang gehen und hinein fotografieren und filmen. Und genau das war meine Intention. Dazu hatte ich eine Videokamera und ein Funkgerät dabei, Letzteres um mit XXX und anderen TierschützerInnen in Kontakt zu bleiben. Die Videokamera war mir von YYY übergeben worden.

(mehr …)

Tierschutz versus Jägerschaft: wer lässt „Anstand und Respekt vor dem Gesetz vermissen“?

Die Kampagne gegen die Gatterjagd im Burgenland wurde gewonnen, das Verbot greift ab 1. Februar 2023. Aber auch die Jagd auf ausgesetzte Zuchttiere dürfte im Burgenland jetzt ein Ende finden. Einerseits wurde das Aussetzen im Burgenländischen Jagdgesetz auf die Zeit bis 8 Wochen vor Ende der Schonzeit beschränkt, andererseits sieht das am 29. März 2017 zur Abstimmung im Parlament vorliegende Bundestierschutzgesetz ein Verbot des Aussetzens von gezüchteten Wildtieren vor, die in freier Wildbahn nicht überlebensfähig sind. Auf Fasane, Rebhühner und Stockenten, die aus Massentierhaltung stammen, trifft das nachweislich zu. Doch wer wird das kontrollieren?

(mehr …)

Kein Verständnis für Tierschutz?

Als Tierschutzorganisation bekommt man immer wieder sehr aggressive und bösartige Emails, wie jenes oben. Es gibt offensichtlich einige ZeitgenossInnen unter uns, denen Tierschutz an sich ein Dorn im Auge ist. Die meisten dieser Menschen werden vermutlich selbst in die eine oder andere Form des Tiermissbrauchs involviert sein und uns daher als Bedrohung für die Art ihrer Lebensführung ansehen. Das ist, wenn man so will, noch irgendwie verständlich. Doch es gibt auch andere, die es einfach nur irrsinnig ärgert, dass wir uns mit Tierschutz befassen, dass wir uns einmischen, wenn Tiere misshandelt werden, dass wir das Leid und Schicksal der Tiere überhaupt zum gesellschaftlichen oder gar politischen Thema machen.

(mehr …)