Hühner

Offener Brief an den Tierschutzminister bzgl. der geplanten Besatzdichtenerhöhung bei Mastgeflügel

An Alois Stöger
alois.stoeger@bmg.gv.at

Sehr geehrter Herr Tierschutzminister,

Ende Februar 2014 wurde von einem Beamten Ihres Hauses vor VertreterInnen von NGOs ein sogenanntes „Gesundheitsprogramm im Geflügelsektor“ präsentiert. Darin ging es im Wesentlichen darum, das Fleisch von Hühnern und Puten aus den schrecklichen Mastfabriken für die KonsumentInnen weniger gesundheitsgefährdend zu machen, insbesondere durch Impfprogramme. Nach 37 Seiten und viel Schönfärberei war dann der eigentliche Grund der gesamten Ausführungen im Kleingedruckten zu lesen: Jene Betriebe, die an dem umfassenden Programm teilnehmen und den Mehraufwand annehmen, dürfen zum Ende der Mastperiode eine erhöhte Anzahl an Tieren halten. Damit war die sprichwörtliche Katze aus dem Sack.
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Hühner, die verkannten Wesen!

Die Supermarktkette REWE versucht gerade im Rahmen des „Pro Planet“-Projekts in Österreich eine verbesserte Masthühnerhaltung zu etablieren. Doch momentan ist der Erfolg noch bescheiden. Also wurde eine detaillierte psychologische Studie durchgeführt, was die Menschen über die für die Fleischproduktion gehaltenen Hühnern denken. Das Ergebnis:
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