Hundehetzjagden

England: JägerInnen überfallen Tierschützer und verletzen sie lebensgefährlich!

Es ist leider nicht das erste Mal, und es wird nicht das letzte Mal sein. Je mehr sich die Jägerschaft im Ausleben ihres Hobbys eingeschränkt fühlt, desto brutaler reagiert sie, und wem es Spaß macht, Tiere zu töten, dem fällt es definitiv leichter, auch Menschen zu verletzen. In England ist die Hetzjagd mit Hunderudeln eigentlich bereits seit dem 18. Februar 2005 verboten. Doch niemand hält sich daran, keine Polizei greift ein, und die mehrheitlich Adeligen, die diese Jagdform betreiben, haben sich schon immer über den Gesetzen des Parlaments gedünkt. Deshalb gehen regelmäßig TierschützerInnen zu den Treffs der Hetzjägerschaft, um einzugreifen und, wenn möglich, illegale Praktiken zu dokumentieren und anzuzeigen. Und die Jägerschaft, wie in Österreich auch, fühlt sich ob solcher Observierung unendlich provoziert und reagiert mit Gewalt.

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