Hundeleine

Jägerschaft verpflichtet GrundbesitzerInnen, am EIGENEN Grund Hunde anzuleinen

Jagdfreistellung würde bedeuten, dass man den eigenen Grund als jagdfrei melden kann und kein Jäger und keine Jägerin dann dort seinem/ihrem Hobby nachgehen, und Tiere, wie z.B. Schnepfen oder Murmeltiere, erschießen darf. So weit so logisch und verständlich. Wer will schon, dass fremde bewaffnete Menschen auf dem eigenen Grund harmlose Tiere, die niemandem etwas tun, nach Belieben töten können? Der Verfassungsgerichtshof sah es anders und hat die Zwangsbejagung für verfassungskonform erklärt. Was das auch bedeutet, zeigt nun eine Klagsdrohung einer Jagdgesellschaft, unterstützt vom Generalsekretär der Landesjagdverbände, Peter Lebersorger, der uns wegen seiner Behauptung, der VGT lüge, bekannt ist. In dieser Klagsdrohung jedenfalls fordert ein Jagdleiter von einer Grundbesitzerin € 240 und die Unterzeichnung einer Erklärung, dass sie auf ihrem eigenen Grund nicht mit ihrem Hund ohne Leine gehen dürfe, ansonsten werde er eine zivilrechtliche Klage einbringen und sie nach dem Jagdgesetz anzeigen!

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