Jägerschaft

Tierschutz und Tierrechte: verschieden oder doch gleich?

4 Jahre Kampagne gegen die Gatterjagd und das Aussetzen gezüchteter Tiere für die Jagd in Österreich hat die konventionelle Trophäenjägerschaft in Aufruhr versetzt. Da bilden sich sogar Aktionsgruppen, die dann versuchen, zu diesem oder jenem Thema Shitstorms gegen den VGT oder den Tierschutz auszulösen. Na fein, sei ihnen unbenommen (wenn es da nicht manchmal sehr infantil zuginge). Sogar die FPÖ-Chefin Svazek und die ORF-Redakteurin Ulli Wolf sind auf den Zug aufgesprungen. Einer dieser Schachzüge, auf die sie sich offenbar viel einbilden, ist, zu behaupten der VGT (und andere Gruppen, eigentlich alle Gruppen, die sich in der Öffentlichkeit für Tierschutz engagieren), seien eigentlich Tierrechtsorganisationen und da gäbe es einen großen Unterschied. Die wirklichen Tierschützer_innen sind natürlich die Jäger_innen, die ja voller Liebe 70.000 Füchse pro Jahr, Tag wie Nacht und Winter wie Sommer, über den Haufen schießen und andere offensichtlich tierschutzbewegte Schritte setzen, wie Schnepfen, Auerhähne, Murmeltiere oder Dachse töten, die Gatterjagd betreiben und Zuchtenten aus Massentierhaltungen ankaufen, um die dann in Massen wieder aus der Luft zu knallen.

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