Kampagnen

25 Jahre VGT

Der Verein Gegen Tierfabriken (VGT) ist jetzt 25 Jahre alt geworden! Was für bewegte 2 ½ Jahrzehnte! Angefangen hat alles zu einer Zeit, als Tierschutz für Nutztiere noch ein Fremdwort war. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Tierschutzvereine, und damals verband man mit Tierschutzarbeit die Hilfe für obdachlose Hunde und Katzen, vielleicht auch einen Gnadenhof für ausrangierte Arbeitspferde. Tierschutz galt als eine gute Tat, keine politische Arbeit an der Gesellschaft, der Schutz von Tieren war ein Akt von Tierliebe, keine Frage der Gerechtigkeit. Und Nutztiere, ja, die waren dazu da, genutzt zu werden. Schützen brauchte man die nicht. Wovor? Vor ihren eigenen „BesitzerInnen“?

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Die wichtigste Kampagnenarbeit: agitate, agitate, agitate!

Ich bin jetzt seit genau 30 Jahren im Tierschutz aktiv, davor im Umweltschutz. Oft fragen mich die Menschen, was jetzt nun die beste Strategie sei, wie kann man am meisten weiterbringen, welche Aktivitäten sind effektiv und welche nicht? Meine Bauchantwort dazu ist: Kampagnenarbeit ist wie Kinder beim Aufwachsen zu begleiten. Natürlich kann man grundsätzlich einiges falsch machen, aber wenn man mit Begeisterung und Herz an die Sache herangeht, wenn man keine abstrakten Ideologien dabei verfolgt, sondern wirklich will, dass für die Tiere etwas weitergeht bzw. die Kinder sich zu aufrechten und freien Menschen entwickeln, dann macht man schon automatisch das Richtige. Viele Wege führen ans Ziel, und Kampagnen wie Kinder brauchen ein ganzes Dorf, also eine Vielzahl von Kontakten und Interaktionen mit anderen Lebewesen, um sich gut zu entfalten.
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