Klimawandel

Klimawandel wird zu tödlichen Hitzewellen führen

Die Wissenschaft wird nicht müde, vor dem Klimawandel zu warnen. Doch weder Politik noch Öffentlichkeit scheint das besonders zu irritieren. Na ist es halt ein bisschen wärmer, scheint der Tenor zu sein, ist ja eh nicht so schlecht. Als ob das Klima ohne dramatische Bemühungen bei +2° C halt machen wird! Im New Scientist vom 20. Jänner 2018 werden einige Studien vorgestellt, die auf ein weiteres Problem des Klimawandels hinweisen: das Auftreten von Hitzewellen einer tödlichen Dimension.

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Klimawandel: Rekordanstieg bei Treibhausgasen

Bei den schier unendlichen Diskussionen zwischen den ParteienvertreterInnen vor der Nationalratswahl in Österreich im Oktober waren die für mich wesentlichen Punkte scheinbar nie Thema: die Massentierhaltung und generell der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft, der in meinen Augen alles andere an Brutalität in den Schatten stellt, und der Klimawandel. Und das, obwohl Letzterer uns alle bedroht. Aber entweder wir wollen nicht hinschauen oder wir sind einfach so festgefahren in unserer Lebensweise, dass wir nicht hinschauen und nichts ändern können. Die Weltwetterorganisation (WMO) berichtet jedenfalls aktuell, dass der Anstieg an Treibhausgasen in der Atmosphäre noch nie so hoch war, wie im letzten Jahr. Wir liegen mittlerweile auf 403,3 ppm (particles per million particles) für CO2. Im Vorjahr waren es noch 400 ppm. Der Zuwachs von 3,3 ppm ist fast doppelt so hoch, wie der bisher höchste Zuwachs von unter 2 ppm im Jahr 2013.

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New Scientist verbreitet Optimismus zum Klimawandel

Optimismus in Sachen Klimawandel? Trotz Trump? Nein, weder meint New Scientist, dass wir politisch auf Kurs sind oder dass Trump egal wäre, noch, dass der Klimawandel am Ende doch gar nicht so schlimm würde. Aber Optimismus verbreitet das New Scientist trotzdem. Vielleicht auch aus psychologischen Gründen: Pessimismus hat noch nie zum Handeln angeregt. Aber schauen wir uns das im Detail an.

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Neues vom Klimawandel

In einem Gemeindebuch in der Umgebung des Hochschwabs in der Obersteiermark ist die Rede davon, dass hier der Winter wirklich 6 Monate dauert. Das Buch stammt von 1955. Heuer gab es zwar einen Winter, aber der ist schon seit einiger Zeit wieder vorbei. Obiges Bild stammt von Ende März. Kein Schnee mehr auf den Schipisten. Der Winter war kaum 3 Monate lang. Das ist der Klimawandel.

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Neues vom Klimawandel

In Paris haben sich die Mächtigen dieser Welt nun doch wenigstens in gewissem Rahmen eine Begrenzung des Kohlendioxyd-Ausstoßes vorgeschrieben, allerdings sanktionslos, sollten sie das nicht einhalten. Man will, so die Verlautbarung, die Erwärmung des Klimas insgesamt unter 2 Grad halten. Das sei aber, so die Wissenschaft ziemlich einhellig, vermutlich überhaupt nicht mehr möglich, und mit den vorgeschlagenen Maßnahmen, auch wenn sie überraschend weit gehen, erst recht nicht. Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht. Und heute gibt es überhaupt keine WissenschaftlerInnen mehr, die den Klimawandel bezweifeln. Das ist nur noch eine Sache von VerschwörungstheoretikerInnen.

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Klimawandel ist … wenn ich am 26. Dezember vor Hitze im T-Shirt den Schatten suchen muss

Ich habe einige Menschen gefragt, die immer schon hier im Gebirge in Ostösterreich leben. Noch nie, sagen sie mir einhellig, noch nie war es im Dezember so warm und hat es so überhaupt keinen Schnee gegeben. Das Jahr 2013 war schon rekordverdächtig, aber immerhin lagen da auf 1000 m Seehöhe zu Weihnachten noch 10 cm Schnee und ab 1300 m gab es eine richtige Schneedecke. Heuer aber ist es erstmals bis in große Höhen vollständig aper. Am 26. Dezember saß ich im T-Shirt, kurzer Hose und ohne Socken und Schuhe auf einer Wiese in 600 m Höhe. Die Sonne schien so heiß vom Himmel, dass ich den Schatten aufsuchen musste. Und weit und breit kein Fleckchen Schnee. Später fand ich, dass mich ein Zeck gebissen hatte. Am 26. Dezember! Vom Winter bleiben nur noch die langen Sonnenuntergänge.

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Klimawandel: Half Way to Hell

Das Wissenschaftsmagazin New Scientist publiziert in praktisch jeder Ausgabe die neuesten Hiobsbotschaften zum Klimawandel. Am 1. August 2015 wurde vermeldet, dass wir nun die 1° Erwärmung seit vorindustrieller Zeit erreicht haben. Der halbe Weg also zum Maximum von 2°, das als gerade noch vertretbar gilt. Ab dann, so die WissenschaftlerInnen, beginnt „die Hölle auf Erden“. Deshalb sollte es schnellstens politische Entscheidungen zur Gegensteuerung geben. In einer anderen Ausgabe des Magazins wird errechnet, dass effektive Klimamaßnahmen lediglich 15 Milliarden Euro kosten würden, ebensoviel wie das Apolloprojekt seinerzeit für den Flug zum Mond, und deutlich weniger, als an Klimakosten auf die Welt zukommen wird. Übrigens: der fossile Energiesektor der Wirtschaft bezieht jährlich weltweit 5300 Milliarden Euro an Subventionen und ist einer der Hauptverantwortlichen für den Klimawandel.
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2013/2014 erstmals ohne Winter? Weit und breit kein Schnee in Sicht!

P1000505kleinIch gehe seit Jahrzehnten im Mittel um die 100 Tage pro Jahr auf Bergtour hinaus in die Natur. 30-40 Tage davon bin ich mit Schi unterwegs. Bei uns in Ostösterreich ist zumindest noch bis vor wenigen Jahren sehr viel Schnee gefallen, Schitouren bis in den Juni hinein waren normal. Doch heuer, und das kann ich mit meiner Erfahrung sagen, liegt deutlich weniger Schnee in den ostösterreichischen Bergen, als je zu dieser Jahreszeit in den letzten Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten oder Jahrtausenden. Seit Mitte Dezember 2013 herrscht eine Südwetterlage, Föhn im Norden, Temperaturen oft bis 10 Grad auf 1500 m Höhe. Der letzte Schnee fiel Ende November. Da dachte ich noch, der Winter habe begonnen, siehe http://www.martinballuch.com/?p=3502. Keine Jagd mehr? Leider falsch. Anfang Jänner traf ich auf eine Treibjagd am Hochschwab, abends eine „Strecke“ von 2 Rehen, 2 Gemsen und 1 Hirsch. Um diese Jahreszeit habe ich so hoch oben noch nie Treibjagden erlebt!
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Kernkraftwerke ohne Endlager

P1000378Erst Anfang November 2013 haben 4 führende KlimaexpertInnen die Umweltschutzorganisationen der Welt aufgefordert, ihren Widerstand gegen Kernkraft dem Klima zuliebe aufzugeben. Es ist richtig, dass Kernkraftwerke wesentlich weniger CO2-Ausstoß für die gleiche Energiemenge produzieren, als mit Kohle betriebene kalorische Kraftwerke. Aber mit Blick auf Fukushima und Tschernobyl scheint das doch zu kurz gedacht. Selbst wenn man behaupten würde, derartige Unfälle werden nur selten stattfinden und seien mit neuer Technologie in den Griff zu bekommen, gibt es ein großes Problem mit Kernkraftwerken, das bisher auch nicht ansatzweise gelöst ist: wohin mit dem radioaktiven Müll?
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