Leid

Warum Altruismus kein Egoismus ist: hedonistisches und eudämonistisches Glück

Die UtilitaristInnen sind ja ExpertInnen bei Glücksgefühlen. Sie können sie addieren, und zwar sogar jene von verschiedenen Wesen, und dann subtrahieren sie Leid und dann maximieren sie das Ganze und dann wissen sie, wie ethisch richtig zu handeln ist. In diesem Bild ist das Leid eineR RassistIn (z.B. wenn jemand leidet, weil subjektiv „zu viele“ Menschen mit anderer Hautfarbe in seiner/ihrer Umgebung leben) und das Leid eines Opfers von Rassismus (z.B. durch Ausgrenzung und Abwertung) numerisch grundsätzlich gleich einzubeziehen. Und Ähnliches gilt für Glücksgefühle. Altruismus gäbe es gar nicht, alles sei letztendlich Egoismus. Auch AltruistInnen würden sich nur egoistisch selbst befriedigen, indem sie ihre Lust, anderen zu helfen, ausleben.

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