Leine

Ein Hund ist ja kein Mensch! – oder doch?

Wenn ich von meinem partnerschaftlichen Zusammenleben mit Kuksi berichte, da schütteln manche den Kopf. „Ein Hund ist ja kein Mensch“, heißt es dann. Den muss man ganz anders behandeln. Ein Hund ist kein Mensch. Stimmt. Und eine Frau ist kein Mann, ein Schwarzer kein Weißer. Was sagt uns das? Es mag Unterschiede geben, wesentlich ist doch die Gemeinsamkeit. Was sollen also ein Hund und ein Mensch nicht gemeinsam haben, das einen unterschiedlichen Umgang rechtfertigt?
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Freiheit: wenn die Hundeleine das Bewusstsein ändert

Rumms fiel das Tor ins Schloss und das anschließende metallische Geräusch machte mir klar, dass ich nun eingesperrt war. Das Schlimme daran, in einer Zelle im Gefängnis zu sitzen, ist weniger der verkleinerte Lebensbereich. Vermutlich sitzt man öfters einmal über viele Stunden oder sogar Tage völlig freiwillig in einem kleinen Raum, ohne ihn zu verlassen. Das Schlimme am Gefangensein ist der Verlust der Autonomie. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob man eingesperrt ist oder nicht, ob man einen Raum jederzeit verlassen könnte, auch wenn man das gar nicht will.
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