Max Mayr-Melnhof

Audiobericht: Heutiger Prozess Max Mayr-Melnhof gegen mich

Heute fand Verfahren Nummer 5, Max Mayr-Melnhof gegen mich, statt. Bisher habe ich alle gewonnen, Mayr-Melnhof musste mir alles zusammen € 5000 zahlen, siehe http://www.martinballuch.com/naechster-gerichtserfolg-gegen-mayr-melnhof-besitzstoerungsklage-abgewiesen-und-e-1600-an-vgt/. Im heutigen Prozess ging es um eine Klage, dass ich nicht mehr ein Bild von ihm im Rahmen unserer Aktionen verwenden darf. Das Gericht soll uns in Essenz die Kampagne gegen seine Gatterjagd untersagen. Einvernommen wurden Max Mayr-Melnhof und ich, dann schloss der Richter das Verfahren und wird das Urteil schriftlich erlassen.

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Nächster Gerichtserfolg gegen Mayr-Melnhof: Besitzstörungsklage abgewiesen und € 1600 an VGT

Die stadtbekannte Klagswut des Herrn Max Mayr-Melnhof gegen mich und andere KritikerInnen seiner Gatterjagdpraxis geht zunehmend nach hinten los. Bisher ist jedes Urteil gegen ihn ausgegangen. Da war einmal der Antrag auf Einstweilige Verfügung, dass wir keine Demonstrationen und Aktionen, wie die Überreichung des satirischen Gatterjagdwards „Das Steinerne Herz“, mehr durchführen dürfen: abgelehnt in allen Instanzen, Zahlung von € 2000 an den VGT. Da Herr Mayr-Melnhof seine Schulden nicht beglich, musste ein Exekutionsantrag gestellt werden, der erfolgreich war. Noch einmal etwa € 700 an den VGT. Dann nannte mich Mayr-Melnhof einen „faschistoiden Populisten, der lügt sobald er den Mund aufmacht“: € 480 an den VGT und Widerruf in der Bezirkszeitung auf seine Kosten. Nun wurde seine Klage wegen Besitzstörung und Unterlassung der Dokumentation seiner Gatterjagd vom Gericht abgewiesen: € 1600 an den VGT. Der nächste Prozess findet am 13. Februar 2017 um 10:30 Uhr im Handelsgericht Wien, 23. Stock Saal 5, statt. Max Mayr-Melnhof wird persönlich anwesend sein und einvernommen. Wieder will er, dass uns das Gericht untersagt, sein Konterfei und seinen Namen im Rahmen von Aktionen zu verwenden.

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Max Mayr-Melnhof nennt mich „faschistoiden Populisten, der lügt sobald er den Mund aufmacht“

Max Mayr-Melnhof ist Gatterjäger. Max Mayr-Melnhof stellt sich großspurig im Internet mit Trophäen nach Jagdsafaris im Ausland und in Baujagdpose dar. Letzteres mit einem Terrier und 2 toten Füchsen, die ganz offensichtlich Beissspuren zeigen. Bei der Baujagd wird ein Terrier in den Fuchsbau geschickt, damit er unter der Erde eine Fuchsfamilie angreift. Hundekämpfe sind verboten – außer bei der Baujagd, da die Jagd ja vom Tierschutzgesetz ausgenommen wurde. Aber selbst in der Jägerschaft ist die Baujagd verpönt, nur zum ehemaligen Adel hat sich das offenbar noch nicht durchgesprochen, der steht eben über diesen Dingen. Der geht lieber mit seinen Kindern auf Taubenjagd. Auf der Webseite des Kralverlags sind Fotos von Max Mayr-Melnhof abgebildet (pdf-Seite 26), wie er zusammen mit 2 kleinen Söhnen auf Tauben ballert, alle drei mit Gewehr! Zu sehen hier: http://www.kral-verlag.at/kralverlag/musterauszug.pdf

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Gesetzesbruch der Regierung im Tierschutz Teil 1: Jagdgatter Mayr-Melnhof im Natura 2000 Gebiet

Das Jagdgatter von Max Mayr-Melnhof, einem ehemaligen Adeligen und Salzburger Lokalpromi, liegt mitten in den Salzachauen nördlich der Stadt Salzburg. Dieses Gebiet ist an sich ökologisch sehr wertvoll, eine der letzten noch ursprünglicheren Auenlandschaften. Deshalb wurde es 1997 der EU-Kommission als Natura 2000 Sonderschutzgebiet genannt. Das Problem ist nur, dass in gut der Hälfte der geschützten Auen dieses seit 1983 bewilligte Jagdgatter liegt. Nebenbei: 1983 war Friedrich Mayr-Melnhof, der Vater, zuständiger Landesrat. Dort werden jährlich ca. 700 Wildschweine und 150 Damhirsche gezüchtet, um bei 4 großangelegten Treibjagden für zahlende Jagdgäste mit Hunderudeln in Panik versetzt, gehetzt und dann beschossen zu werden. Das ist einmal ein großes Tierschutzproblem, immerhin ist genau diese Art der Gatterjagd in 6 von 9 Bundesländern bereits als schwere Tierquälerei verboten. Andererseits aber konterkariert ein Jagdgatter natürlich die Natura 2000 Schutzvorgaben.

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Privatanklage von Max Mayr-Melnhof gegen den VGT

Herr Mayr-Melnhof überschlägt sich förmlich dieser Tage mit Klagen über Klagen gegen den VGT. Neben seinen Versuchen sämtlichen Aktionismus des VGT mit Kritik an ihm gerichtlich untersagen zu lassen, folgte nun eine Privatanklage wegen Übler Nachrede und Beleidigung. Dabei geht es um obige „Wanted“-Pickerln, die in Salzburg an Straßenlaternen und dergleichen gefunden wurden. Mayr-Melnhof hält den VGT dafür verantwortlich und will € 30.000 Schadensersatz für seine verletzte Ehre und eine Veurteilung des VGT. Die Argumente sind eher dürftig:

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Ein Brief an den ORF Salzburg

Der ORF hat in seiner Sendung „Salzburg heute“ eine Reihe von meiner Ansicht nach sehr einseitigen Berichten über unsere Kampagne und das Jagdgatter Mayr-Melnhof ausgestrahlt. Die zuständige Redakteurin hat mit mir per Email kommuniziert. Jenes Email von mir, das unseren Standpunkt erklärt, füge ich hier ein, weil es unsere Kampagne und insbesondere unsere Kritik am Jagdgatter Mayr-Melnhof kompakt zusammenfasst:

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Audiobericht vom Prozess von Mayr-Melnhof gegen mich auf Unterlassung seine Gatterjagd mit einer Drohne zu dokumentieren

Heute war doch wieder Verhandlung im winzigen Bezirksgericht in Oberndorf, praktisch in Sichtweite des Jagdgatters Mayr-Melnhof. Doch deswegen, weil sich am letzten Verhandlungstag herausgestellt hatte, dass der vorsitzende Richter dieses Gerichts selbst nicht nur bei der Gatterjagd als Teilnehmer im Mayr-Melnhof Gatter anwesend war, sondern sogar herauskam und mich anpöbelte. Er rief dann die Polizei und wies sie an, meine Karte der Kamera zu beschlagnahmen und meine Daten aufzunehmen, weil eine Verletzung des Datenschutzgesetzes drohe. Die Polizei hat gehorsam mich am Arm gepackt und einige Zeit nicht weggehen lassen, bis ich sie überzeugen konnte, dass sie sich rechtswidrig verhält. Wie auch immer, wir stellten im Verfahren einen Befangenheitsantrag, den das Oberlandesgericht Salzburg aber abwies. So landeten wir wieder mit demselben Richter im selben Gerichtssaal.

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Anzeige und Exekutionsantrag gegen Mayr-Melnhofs

Letzten Samstag dokumentierte ich eine großangelegte Treibjagd auf Zuchtfasane und -rebhühner. 1000 (!) dieser Tiere waren dort ausgesetzt worden. Am Ende der Jagd blieb ein Jungjäger, der an der Jagd teilgenommen hatte, mit seinem Auto vor mir stehen, ließ das Fenster hinunter und rief: „Der Max wird Euch fertig machen!“ Vermutlich bezog sich der Mann auf Max Mayr-Melnhof, jenen Sprößling dieser ehemaligen Adelsfamilie, der sich noch immer wie ein Feudaljäger aufführt und zahme Wildschweine in seinem Jagdgatter in Salzburg massakrieren lässt. Die Konflikte vor Gericht gehen jedenfalls weiter mit ihm, es gibt schon wieder zwei Verhandlungstermine jeweils von Klagen dieses Menschen gegen den VGT und mich persönlich. Bisher hat er allerdings noch keine Klage gewonnen, im Gegenteil, alles verloren.

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Oberlandesgericht Wien bestätigt Legitimität von VGT-Aktionen in Gatterjagdkampagne

Die Mayr-Melnhofs mögen den VGT und insbesondere mich nicht. Ich fürchte das muss man angesichts der Klagsflut dieser Familie konstatieren. Im vorliegenden Fall geht es darum, dass Herr Max Mayr-Melnhof, ein ehemaliger Adeliger, im Besitz zweier Schlösser sowie von angeblich 7000 ha Grund und einem Jagdgatter, den VGT und mich persönlich geklagt hat, wir sollten es unterlassen, öffentliche Tierschutzaktionen mit Kritik an ihm durchzuführen. Er fühlte sich deshalb beleidigt und wollte sogar Schmerzensgeld. Anlass war die Verleihung eines satirischen Preises, des Gatterjagdawards, an Herrn Mayr-Melnhof in Form eines „Herz aus Stein“. Hier die Geschichte dieser Klage:

http://www.martinballuch.com/max-mayr-melnhof-klagt-mich-schon-wieder-wegen-gatterjagd-awards/

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