Medien

Zur Psychologie der Wolfshasser und -hasserinnen

Kommt eine etwa 60 jährige Dame in Wien zu unserem Infostand, sehr bürgerlich, sicher ohne Bezug zur Natur. Schon von 5 m Entfernung schreit sie, wie verrückt wir sind und dass der Wolf weg muss, sofort weg, besser heute als morgen, das sei doch eine Bestie, blutrünstig und brutal usw. Als ich sie kurz unterbrechen und fragen wollte, was sie eigentlich so aufregt, winkte sie ab, rannte förmlich davon und rief uns noch zu, dass wir vollkommen wahnsinnig sind.

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Profil Tierversuchsartikel: dritter offener Brief

Mir wurde mitgeteilt, dass Menschen, die an Profil kritische Leserbriefe wegen des Artikels zu Tierversuchen schreiben und dabei Bezug auf meine offenen Briefe nehmen, die folgende Antwort erhalten:

eine Anmerkung zu Ihrem Schreiben, vielleicht gibt sie ja Anlass, Ihre Position zu überdenken bzw. zu hinterfragen, für welche Agenda Sie hier eingespannt werden
> sollen: Ich habe Herrn Balluch geantwortet, und zwar bereits zwei Mal. Allerdings hat er nicht mehr geantwortet, ich hab ich nie wieder was von ihm gehört. Die
> Behauptung, wir würden auf seine Schreiben nicht reagieren oder eine sachliche Debatte verweigern, ist also schlicht unwahr.

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Kommentar zur ORF-Sendung „Am Schauplatz: Märtyrer oder Mafiosi?“

 

Ich bin natürlich froh, wenn die Repression gegen TierschützerInnen in den Medien thematisiert wird und ich achte die Pressefreiheit, d.h. ich anerkenne, dass es von Klenk und Konsorten auch untergriffige Hasstiraden gegen den Tierschutz und insbesondere gegen mich geben wird. Das kann und soll mich aber nicht daran hindern, falsche Darstellungen zu berichtigen und Ausbrüche von kleingeistiger Schrebergartenmentalität zu kritisieren.

Vieles an der Sendung „Am Schauplatz“ vom letzten Freitag war durchaus interessant. Daneben gab es aber auch eine Reihe von Unglaublichkeiten, die kommentiert werden müssen.

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Florian Klenk – der letzte Mohikaner der Anti-Tierschutz Position

Am 21. Mai 2008, in den frühen Morgenstunden jenes Tages, an dem die bundesweite Kampagne für Tierschutz in die Verfassung gestartet hätte werden sollen, überfielen WEGA-Kommandos 23 Wohnungen und Büros von TierschutzaktivistInnen in ganz Österreich. Nicht nur die TierschützerInnen, auch die Medien waren von der Vehemenz dieser Aktion überrascht. Alle dachten, dass die Polizei wohl gute Gründe haben musste, so zu handeln. Entsprechend waren die ersten Medienberichte sehr zurückhaltend. Die Polizei hielt aber alle hin, es wurden keine Beweise für irgendeinen Verdacht geliefert. Normalerweise gibt die Polizei nach einer solchen Großaktion eine Pressekonferenz und präsentiert ihre Beute. Nicht so in diesem Fall und so meldeten sich erste JournalistInnen mit einem vorsichtig kritischen Ton zu Wort.

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