Mensdorff-Pouilly

Anzeigen gegen Alfons Mensdorff-Pouilly: Tierquälerei und Jagdscheinentzug

Dass ein Jäger tausende Zuchtvögel hält, um sie abzuschießen, ist leider noch immer weder verboten noch gilt es als unwaidmännisch. Doch jetzt haben wir Alfons Mensdorff-Pouilly beim Aussetzen dieser Tiere in winzigen Kisten direkt vor seinen Jagdgästen erwischt. Nun habe ich Anzeige erstattet, und zwar wegen Tierquälerei nach dem Strafgesetzbuch:

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Zusätzlich habe ich die Bezirkshauptmannschaft in Güssing gebeten, endlich einzuschreiten und die illegal gehaltenen Tiere zu beschlagnahmen.

Und nicht zuletzt habe ich auch eine Disziplinaranzeige an die Burgenländische Landesjägerschaft geschickt, mit dem Antrag, dem Herrn Mensdorff-Pouilly den Jagdschein zu entziehen:

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[Der Sachverhalt bleibt gleich]

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Die Zucht von Fasanen für die Jagd

Im Mittelalter, als die Feudalherren ihre Jagdleidenschaft entdeckten, schaute man sich nach einem geeigneten Objekt für die Vogeljagd um. Es sollte langsam und schlecht fliegen, sodass es ein gutes Ziel abgibt, und lustig bunte Federn haben. Mangels eines ideal geeigneten Tiers züchtete man sich kurzerhand ein neues: den sogenannten Jagdfasan, eine Kreuzung von Kupferfasan, einem Waldvogel aus dem Schwarzmeergebiet, Ringfasan aus den Steppengebieten des westlichen China und Mongolfasan aus der Steppe Kasachstans. Das muss man sich einmal vorstellen: eine künstlich erzeugte Tierart, deren Name schon festlegt, dass sie als Kanonenfutter für schießwütige Menschen dient. Respektloser geht es kaum noch!
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