New Scientist

Das Neueste vom Klimawandel

Der Klimawandel ist ungebremst im Anrollen. Der letzte Bericht des IPCC spricht davon, dass wir beim momentanen Trend in 12 Jahren so viel CO2 in die Atmosphäre gepumpt haben werden, dass eine Erwärmung um 1,5 °C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit nicht mehr aufzuhalten sein wird. Dabei muss man bedenken, dass dieser Bericht von der Politik vorzensuriert wird. Und die Politik versucht natürlich den Klimawandel herunter zu spielen.

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New Scientist verbreitet Optimismus zum Klimawandel

Optimismus in Sachen Klimawandel? Trotz Trump? Nein, weder meint New Scientist, dass wir politisch auf Kurs sind oder dass Trump egal wäre, noch, dass der Klimawandel am Ende doch gar nicht so schlimm würde. Aber Optimismus verbreitet das New Scientist trotzdem. Vielleicht auch aus psychologischen Gründen: Pessimismus hat noch nie zum Handeln angeregt. Aber schauen wir uns das im Detail an.

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Neues vom Klimawandel

In einem Gemeindebuch in der Umgebung des Hochschwabs in der Obersteiermark ist die Rede davon, dass hier der Winter wirklich 6 Monate dauert. Das Buch stammt von 1955. Heuer gab es zwar einen Winter, aber der ist schon seit einiger Zeit wieder vorbei. Obiges Bild stammt von Ende März. Kein Schnee mehr auf den Schipisten. Der Winter war kaum 3 Monate lang. Das ist der Klimawandel.

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Eine neue Technik der Genmanipulation – wo bleibt die öffentliche Diskussion?

Schon einmal von Cas9 CRISPR gehört? Das New Scientist war außer sich vor Freude. Eine neue Technik der Genmanipulation wurde entwickelt, mit der man rasch, billig und ganz exakt Gene austauschen kann. Ja, wie freut sich da das TechnikerInnen-Herz, wie wird schon von der ach so spannenden Zukunft fantasiert, wenn man natürlich alle Krankheiten genetisch entfernen kann und wir endlich glücklich und gesund – vermutlich bis in alle Ewigkeiten leben, weil ja auch die Altersgene ausgetauscht werden. Es sei Zeit für eine öffentliche Diskussion, meinen die WissenschaftlerInnen zuletzt, will man das Ganze doch endlich auch auf die Menschen anwenden, das Designerbaby lockt. Wir könnten sogar die Intelligenz des Gehirns verzigfachen, wie wunderbar!

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Klimawandel: Half Way to Hell

Das Wissenschaftsmagazin New Scientist publiziert in praktisch jeder Ausgabe die neuesten Hiobsbotschaften zum Klimawandel. Am 1. August 2015 wurde vermeldet, dass wir nun die 1° Erwärmung seit vorindustrieller Zeit erreicht haben. Der halbe Weg also zum Maximum von 2°, das als gerade noch vertretbar gilt. Ab dann, so die WissenschaftlerInnen, beginnt „die Hölle auf Erden“. Deshalb sollte es schnellstens politische Entscheidungen zur Gegensteuerung geben. In einer anderen Ausgabe des Magazins wird errechnet, dass effektive Klimamaßnahmen lediglich 15 Milliarden Euro kosten würden, ebensoviel wie das Apolloprojekt seinerzeit für den Flug zum Mond, und deutlich weniger, als an Klimakosten auf die Welt zukommen wird. Übrigens: der fossile Energiesektor der Wirtschaft bezieht jährlich weltweit 5300 Milliarden Euro an Subventionen und ist einer der Hauptverantwortlichen für den Klimawandel.
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Anthropozentrismus in den Naturwissenschaften? Ein Leserbrief an New Scientist

An Letters@newscientist.com

Dear editors,

I am bewildered, to say the least, by the amount of naive anthropocentrism, which I came across reading your issues 3019 and 3020 from May 2015. It starts with an article suggesting that reality is a fiction of human consciousness. Well, reality might be a fiction of MY consciousness, but what could be so special about the consciousness of a particular group of apes that should give rise to reality collectively? What do all humans alive right now have in common that could merrit such a strange conclusion? I live with a dog, and quite frankly my conscious experience of nature, affection and social support has much more in common with his than with the one of most other humans I have ever met – not talking about those, which I have not met and will never meet, who live in totally different environments and cultures.
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