Peter Lebersorger

Audiobericht „Lüge“-Prozess gegen höchsten Jäger Peter Lebersorger

Die Einstweilige Verfügung haben wir ja gegen Peter Lebersorger, den Generalsekretär der Österreichischen Landesjagdverbände, gewonnen, d.h. er darf momentan nicht behaupten, dass der VGT mit Lügen ein falsches Bild in der Öffentlichkeit darstellt, siehe http://www.martinballuch.com/wiener-oberlandesgericht-untersagt-oberstem-jaeger-oesterreichs-vgt-als-luegner-zu-bezeichnen/. Das ist schon erfreulich, aber jetzt geht es um die Klage selbst. Wir wollen, dass Herr Lebersorger das in Zukunft nicht mehr behaupten darf und im Kurier, wo er es behauptet hatte, einen Widerruf veröffentlichen muss. Ja, und wir wollen natürlich, dass er für sämtliche Verfahrenskosten aufkommen muss. Und dazu gab es heute die Gerichtsverhandlung am Wiener Handelsgericht.

(mehr …)

Wiener Oberlandesgericht untersagt oberstem Jäger Österreichs VGT als Lügner zu bezeichnen

Peter Lebersorger, Generalsekretär der Landesjagdverbände, darf nicht mehr behaupten, dass der VGT mit Lügen ein falsches Bild in der Öffentlichkeit darstelle. Das ist das Urteil des Wiener Oberlandesgerichts zu unserem Rekurs gegen die Ansicht der Wildschwein essenden Richterin in erster Instanz, die sich verwundert gezeigt hat, was man gegen Jagdgatter haben könne. Ihr Urteil findet sich hier: http://www.martinballuch.com/urteil-jeder-jaeger-darf-den-vgt-als-luegner-bezeichnen/. Es ging um die Aussage von Lebersorger in einem Artikel im Kurier, in dem er den VGT desavouiert. Es ist ja mittlerweile zur Norm in der Gatterjägerschaft geworden, den VGT und mich auf derbe Weise zu beleidigen. Ein Verfahren gegen einen Funktionär des nö Landesjagdverbands, der mich als „Abschaum“ bezeichnet hat, ist noch anhängig. Doch nach diesem Urteil jetzt, und dem Urteil gegen die Unterlassungsklage von Max Mayr-Melnhof, siehe http://www.martinballuch.com/oberlandesgericht-wien-bestaetigt-legitimitaet-von-vgt-aktionen-in-gatterjagdkampagne/, in dem das Oberlandesgericht die Legitimität unserer Aktionen bestätigt, sollte diesen Anwürfen durch die Jägerschaft endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Es mag erstaunen, doch auch JägerInnen können sich bei uns nicht alles leisten.

(mehr …)

Berufung gegen das „Lügen“-Urteil der wildschweinessenden, gatterjagdfreundlichen Richterin

Wildschwein schmecke gut, was ich denn gegen Jagdgatter habe. So hatte die Richterin das Verfahren am Handelsgericht Wien eröffnet. Es ging um die Frage, ob der Generalsekretär der Landesjagdverbände den VGT einfach so als Lügner bezeichnen kann. Die Richterin lehnte die von uns beantragte Einstweilige Verfügung mit der Begründung ab, es ginge ja nur um einen Verein und der Tonfall zwischen Jägerschaft und VGT sei nun einmal rau, da dürfe man den Vorwurfe der Lüge – wenn er von einem Jäger geäußert wird – nicht auf die Waagschale legen. Das Urteil im Original: http://www.martinballuch.com/urteil-jeder-jaeger-darf-den-vgt-als-luegner-bezeichnen/

(mehr …)

Urteil: jeder Jäger darf den VGT als Lügner bezeichnen

Den Prozess hat die Richterin mit den Worten eröffnet, was wir denn gegen die Gatterjagd hätten, Wildschwein schmecke doch vorzüglich. Da hätten wir bereits aufstehen können und gehen, das Urteil war vorgezeichnet. Heute ist es per Post gekommen. Der höchste Jäger Österreichs hatte den VGT im Kurier als Lügner bezeichnet. Zwei Anwälte haben uns erklärt, dass so etwas nicht zu verteidigen ist. Beim Vorwurf der Lüge geht es ja nicht um die faktische Wahrheit der Aussage, sondern um den inneren Zustand desjenigen, der gelogen haben soll. Er muss ja vorsätzlich etwas Falsches gesagt haben. Mein Anwalt hatte im Tierschutzprozess jemanden, der etwas Falsches gesagt hat, der Lüge bezichtigt und wurde verurteilt. Falsch mag es gewesen sein, aber der Vorsatz könne nicht nachgewiesen werden. Und dass uns der Generalsekretär der Landesjagdverbände als Lügner bezeichnet, ist schwer rufschädigend. Das ist ja die Strategie der Jägerschaft, dass sie uns desavouiert, wo sie nur kann. Vom vorliegenden Prozess habe ich bereits berichtet: http://www.martinballuch.com/audiobericht-prozess-gegen-generalsekretaer-der-landesjagdverbaende-am-wiener-handelsgericht/

(mehr …)

Audiobericht: Prozess gegen Generalsekretär der Landesjagdverbände am Wiener Handelsgericht

Der Vorfall liegt schon viele Monate zurück, http://www.martinballuch.com/illegale-jagd-und-noetigung-im-gatter-mailberg-anzeige/. Eine Protestlawine hatte im Jagdgatter Mailberg den Abschuss der zahmen Wildschweine verhindert. Umso größer die Aufregung, als nach Ende der erlaubten Treibjagdsaison im Gatter, nämlich im Februar, aus dem Jagdgatter Mailberg Schüsse zu hören waren und jemand den Zugang mittels Hinweistafel, es finde eine Jagd statt, zu verhindern versuchte. 5 verschiedene AnrainerInnen kontaktierten den VGT mit dieser Information, einige sandten auch Fotos. Ein Anrainer allerdings war mit einem Jäger vor Ort konfrontiert. Mir wurden eine Sachverhaltsdarstellung des Vorfalls und 2 aussagekräftige Filmclips geschickt. Dem war zu entnehmen, dass der Anrainer blockiert, eingeschüchtert und von einem aufgebrachten Jäger vertrieben worden war, obwohl er nur die Jagdsperre und die Autos potenzieller TeilnehmerInnen dokumentieren hatte wollen. Ich schickte dazu eine Presseaussendung aus, gleichzeit erstattete ich Anzeige wegen Verdachts auf illegale Jagd. Zusätzlich wurde eine Anzeige wegen Verdachts auf Nötigung eingebracht. Daraufhin erschien ein klar gegen den Tierschutz gerichteter Artikel im Kurier, in dem der Generalsekretär der Landesjagdverbände, Peter Lebersorger, mit den Worten zitiert war: „Es wird vom VGT mit Lügen ein falsches Bild in der Öffentlichkeit dargestellt.“

(mehr …)

VGT wehrt sich: Klage gegen Generalsekretär der Landesjagdverbände

Nicht nur die JägerInnen können klagen, auch wir. Peter Lebersorger ist Generalsekretär der Landesjagdverbände und damit sozusagen oberster Jäger Österreichs. Er war bereits im Tierschutzprozess ein Zeuge gegen mich und versuchte mich mit seiner Aussage als möglichst radikal darzustellen. Gesprächsbereitschaft von ihm mit mir oder dem VGT gab es keine. Bei einer Diskussion über die Jagd, die die Grünen noch vor dem Jahr 2000 organisiert hatten, saßen wir beide auf dem Podium. Nach einiger Zeit sprang Lebersorger auf und sagte, er weigere sich mit mir zu diskutieren und verließ die Veranstaltung. Seitdem scheint die Strategie der Landesjagdverbände die Gesprächsverweigerung mit uns zu sein. Insbesondere zur Gatterjagdfrage gibt es von dieser Seite keine öffentliche Stellungnahme. Stattdessen schoss Lebersorger sich auf unser Projekt zur gewaltfreien Verhütung im Lainzer Tiergarten ein, nannte das „eine Verhöhnung der Schöpfung“ und sagte „Tierrechte werden hier von militanten Tierrechtlern mit Füßen getreten, das Wildtier wird zum Versuchsobjekt gemacht! Grundsätze der Tierethik werden damit verkauft und verraten!“

(mehr …)

Reaktion der Hardcore Jägerschaft 1: Stellungnahme Landesjagdverbände

Ich bin immer für Gespräche und die Ausarbeitung von Kompromisslösungen. Bisher wirkte die gesamte Jägerschaft auf mich so, als wäre sie grundsätzlich nicht gesprächsbereit. Im Rahmen unserer Kampagne gegen die Jagd auf Zuchttiere aber, begann sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Eine ganze Reihe auch einflussreicher JägerInnen kontaktierten mich und waren an Zusammenarbeit und gemeinsamem Vorgehen interessiert, bis heute erreichen mich fast täglich neue Emails interessierter JägerInnen, einer darunter sogar vegan oder eher „jegan“, ein Mann, der vegan lebt mit Ausnahme von Wildbret, das von Tieren stammt, die er selbst schießt. Ich bin für Zusammenarbeit und pragmatische, reale Lösungen, so wie im Fall des Lainzer Tiergartens.

(mehr …)