Rudolf Winkelmayer

Reaktion der Hardcore Jägerschaft 2: Brief von Rudolf Gürtler

Rudolf Gürtler ist kein Unbekannter. Schon vor 15 Jahren belästigte er uns bei unseren Kundgebungen am Stefansplatz in Wien und erzählte stolz, wie er in seinem Jagdrevier am Hochschwab Tiere totschießt. Nach dem Tierschutzprozess rief er dazu auf, einen Fonds zu gründen, um mich mit ständigen Zivilklagen mudtot zu machen, siehe http://www.martinballuch.com/jager-will-detektive-auf-tierschutzvereine-ansetzen/. Er war es auch, der die harmlosen Mountainbiker in Lilienfeld durch Klagen disziplinieren wollte und der bei Verfassungsgericht beanstandete, dass das Tierschutzgesetz in seine Eigentumsrechte eingreift, wenn es ihm verbietet, seine Jagdhunde mit Elektroschockgeräten zu traktieren. Und dieser Rudolf Gürtler hat nun ein Rundschreiben verfasst, das ich kommentarlos online stellen will, weil es sich selbst ad absurdum führt:

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„Ein Beitrag zur Jagdethik“ von Rudolf Winkelmayer

Im Österreichischen Jagd- und Fischereiverlag ist 2014 dieses dünne Heftchen erschienen. Das ist eigentlich ein Verlag, von dem ich mir keine lesenswerten Beiträge erwarten würde, aber dann wird man doch immer wieder überrascht. Ein radikales Anti-Jagd-Buch ist es nicht, aber es ist gegenüber vielen Aspekten der Jagd sehr kritisch, insbesondere der Jagd auf gezüchtete Tiere, die als Abschießbelustigung bezeichnet wird. Winkelmayer verteidigt die „Ultima Ratio“-Jagd, d.h. die Jagd als gelindestes Mittel, um ein ökologisches Ungleichgewicht wieder herzustellen. Zwar erwähnt er weder diesen Begriff in dem Buch, noch macht er das so explizit klar, doch der Großteil seines Werks handelt von tierethischen Diskussionen auf durchaus akademischem Niveau.
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