Tierfabriken

„Tierschutzministerium“ will schon wieder das Filmen in Tierfabriken verbieten!

Eine Schweinegesundheitsverordnung nennt sie sich harmlos. Geht es da nicht nur um die Gesundheit von Schweinen und ist das nicht etwas Gutes? Der Standard deckte vor Entstehung dieser Verordnung auf, dass damit eigentlich die Kriminalisierung von TierschutzaktivistInnen geplant war. Der Bauernbund frohlockte, jetzt ginge es endlich jenen TierschützerInnen an den Kragen, die z.B. in Schlachthöfen heimlich mitfilmen. Da gab es doch einen großen Skandal über die Haltungsbedingungen von Schweinen in Österreich. Wer so eine Aufdeckungsarbeit noch einmal wagen sollte, so tönte die Tierfabriksindustrie, der solle im Gefängnis landen. In Niederösterreich und Oberösterreich konnte die dort regierende Tierfabrikslobby entsprechende landesweite Verbote bereits einführen, nun drängte man auf ein bundesweites Verbot.

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Tierversuche in Österreich 2014 zur Profitsteigerung in Tierfabriken

Die Grundidee des Kriterienkatalogs für Genehmigungsanträge von Tierversuchen, siehe http://www.martinballuch.com/tierversuche-kriterienkatalog-oder-3r-optimierung/, ist es, zwischen nützlichen und unnützen Zwecken für die Versuche zu unterscheiden. Es macht einen großen Unterschied im Nutzen aus, ob an einem Medikament gegen eine bedrohliche Krankheit für Menschen gearbeitet wird, oder an der „Optimierung“ der Nutztierhaltung im Sinne der Profitinteressen der Tierindustrie. Letzteres ist ein Zweck, der keinen öffentlichen Nutzen hat, sondern, im Gegenteil, in jeder Hinsicht schädlich ist. Die Nutztierindustrie ist für Tierquälerei, Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung verantwortlich. Je profitorientierter sie arbeitet, desto schlechter für alle in unserer Gesellschaft, insbesondere für die betroffenen Tiere. Die Effizienz dieser Industrie durch Tierversuche zu fördern, dürfte also niemals genehmigt werden!

Im Jahr 2014 gab es in Österreich dazu folgende Tierversuche:

•    An 600 Masthühnern aus der kommerziellen Tierindustrie wurden Futterzusätze getestet, die eine antibiotika-ähnliche Wirkung erzielen, insbesondere schnelleres Wachstum, ohne aber Antibiotika zu sein.
•    Bei 144 Masthühnern wurden Muskelmagenerosionen künstlich erzeugt und dann verschiedene Futtermittel auf ihre Auswirkung getestet, da dieser Zustand, wie angegeben wird, ökonomische Verluste für die armen Tierfabriken bringe. Das Ziel sei, wörtlich, „die Optimierung von Fütterungsprogrammen in der kommerziellen Hühnermast“.
•    An 12 Pferden wurden chemische Mittel zur Fruchtbarkeitssteigerung ausprobiert.
•    30 Schweine wurden mit einem PRRS-Virus infiziert, um die Immunantwort des Körpers zu untersuchen. Dieser und verwandte Schweineviren würden ökonomische Verluste für die Schweineindustrie bedeuten.
•    80 Milchkühe wurden für einen Tierversuch herangezogen, bei dem Milchleistungsverluste durch Ketose dokumentiert wurden.
•    300 Hühner verschiedener Rassen setzte man verschiedenen Krankheitserregern aus, um den genetischen Einfluss zu untersuchen.
•    20 Milchkühe wurden in einer Studie verwendet, um Milchleistungskontrollparameter für eine effiziente Zucht zur Turbokuh zu ermitteln.
•    An 102 Mastschweinen wurden verschiedene, kommerziell erhältliche Futtervariationen danach getestet, wie effizient sie vom Schweinekörper verwertet werden, d.h. wie rasch die Tiere dadurch mehr Körpermasse bekommen.
•    Milchkühe „müssen“ heute ja widernatürliche Kraftnahrung zu sich nehmen, weil eine so hohe Milchleistung von ihnen verlangt wird, dass reines Grünfutter dafür zu wenig Energie liefert. Deshalb hat man nun an 18 Milchkühen Getreide mit oder ohne Milchsäurezusatz ausprobiert, um mittels Pansenkanülen und Blutproben die Unterschiede in der Verdaulichkeit zu ermitteln.
•    Um bei weiblichen Pferden die fruchtbaren Tage verlässlich künstlich auslösen zu können, hat man 12 Stuten Hormone injiziert und die Wirkung beobachtet.
•    An 2 Ochsen wurden Futtermitteltests durchgeführt, um eine Effizienzsteigerung zu erreichen.
•    100 Hühner und 100 Puten wurden mit der Schwarzkopfkrankheit infiziert. Der unbehandelte Krankheitsverlauf wurde beobachtet. Diesen Tierversuch gibt es unverändert seit weit über 10 Jahren, um, wie es heißt, „die wirtschaftlichen Verluste für die Geflügelbranche“ zu reduzieren.
•    An 30 Schafen wurden Euterentzündungen ausgelöst, um Wege zu finden, trotz hoher Milchleistung keine ökonomischen Einbußen zu erleiden.
•    In einem weiteren Tierversuch wurden 20 Schweine mit PRRS-Schweineviren infiziert, um an ihnen Impfungen zu testen.
•    12 Schafe wurden Futtertests für eine Steigerung der Milchleistung unterzogen. Es sei ein Problem bei Wiederkäuern, den Magen-Darm-Trakt dazu zu bringen, Kraftfutter zu verwerten. Dafür wurden die Schafe über längere Zeit in winzigen Stoffwechselkäfigen gehalten. Dieser Tierversuch habe den Schafen schweres Leid zugefügt, wird von den ExperimentatorInnen selbst angegeben.
•    24 Legehühner wurden in klassische, alte Legebatteriekäfige der Größe 50 cm x 50 cm Grundfläche und 76 cm Höhe gesteckt. Dann testete man an ihnen Maßnahmen zur Verbesserung der Futterverwertung von Körnermais. Der Experimentator – jeder kennt ihn, er hält seit Jahrzehnten Hühner zu Tierversuchen in Legebatteriekäfigen! – bemerkte dazu süffisant: „Eine geeignete Futterverwertung schont die begrenzten pflanzlichen Ressourcen innerhalb der Produktion tierischer Lebensmittel“. Die „Leistung“ der Hühner wurde anhand der Anzahl gelegter Eier, der Eimasse und der Futterverwertung geprüft. Auch hier wird als Schweregrad des Leids die höchste Stufe „schwer“ angegeben.
•    An 40 Milchkühen wurden Ergänzungsfuttermittel getestet, um eine hohe Milchleistung zu ermöglichen.
•    Das Labemagengeschwür bei Rindern sei eine ökonomische Frage, begründet eine Forschergruppe ihren Tierversuch an 160 Mastkälbern, denen Zuckermischungen verabreicht und Blut abgenommen wurde, bevor man sie tötete und untersuchte.
•    Weiteren 40 Milchkühen reicherte man Heu mit Zucker als Energielieferant an, mittels Pansenkanüle wurde dann die Verdauung beobachtet. Die Milchleistung und Milchqualität waren die Maßstäbe des Anwendungserfolgs. Der Schweregrad des Leids wurde mit „mittel“ angegeben.
•    24 Ferkeln gab man Futterzusätze und lieferte sie einem „Hitzestress“ aus. Das mussten sie in einem winzigen Stoffwechselkäfig erdulden. Ziel sei es, die Auswirkungen auf das Körperwachstum zu ermitteln, es gebe nämlich „Leistungseinbußen“ in der Schweinemast.
•    An 60 weiteren Schweinen wurden die Auswirkungen verschiedener Antibiotika in der Schweinemast getestet.
•    An 50 Rindern testete man verschiedene Formen der Besamung durch Injektion in den Eileiter, statt auf die herkömmliche Weise, um die Effizienz zu steigern.
•    An 25 Pferden wurden gesundheitliche Untersuchungen geübt, um TierpflegerInnen in der Pferdezucht auszubilden.
•    Weitere 50 Puten wurden wieder einmal mit der Schwarzkopfkrankheit infiziert. Zum x-ten Mal sollen Erreger isoliert werden – mit denen man dann weitere Tiere infizieren kann. Diesmal hat man die Puten mit verschiedenen neuen Virenstämmen infiziert und neue Techniken der Virenisolierung getestet.
•    Zukünftige SchweinemästerInnen durften an 600 Schweinen „klinische Untersuchungen, praktische Handgriffe und Tätigkeiten aus der Praxis“ ausprobieren. Das Tierleid wurde mit „mittlerer Schweregrad“ angegeben.
•    An 6 Milchkühen hat man neue Methoden zur Fruchtbarkeitsbestimmung getestet.
•    28 Schweine wurden mit Schweinegrippeviren infiziert. Diese Krankheit würde Schweinemastbetriebe wirtschaftlich schädigen. Deshalb wolle man ein leicht anwendbares, prophylaktisches Vakzin entwickeln, das in den bereits bestehenden Futtercocktail gemischt werden kann.
•    An 20 Schweinen wurden Virulenzstudien neu isolierter PRRF-Virenstämme ausprobiert. Selbst die ExperimentatorInnen geben zu, dass es hier zu einer hochgradigen Belastung der Tiere mit schrecklichsten Symptomen kommt. Aber für die Billigproduktion der Massenware Schweinefleisch ist kein Tierleid zu groß!
•    Parasiten würden das Wachstum von Ferkeln verlangsamen, was einen Profitverlust bedeute. Daher führte man an 300 Schweinen Immunisierungsexperimente durch.
•    Und noch ein Tierversuch mit PRRS-Viren, mit denen 20 Schweine infiziert wurden, um neue Impfstoffe zu testen.
•    Und weitere 20 Ferkel wurden neuen Feldvirusstämmen des PRRSV ausgesetzt.
•    Bei 36 Ferkeln versetzte man das Futter mit Schimmelpilzen, wie das oft in der Schweinemast auftritt. Die verschiedene Behandlung des Futters wurde dann getestet.
•    Bei 100 Milchkühen wurde eine Gebärmutterschleimhautentzündung hervorgerufen. Dann testete man verschiedene Methoden der Diagnose.
•    Bei 80 Hühnern wurden neue Krankheitsbilder unterschiedlicher Viren beobachtet, die sich in letzter Zeit in Tierfabriken gebildet haben.
•    12 Ferkel wurden giftige Schimmelpilze verfüttert und die Wirkung beobachtet.
•    An 20 Rindern, 50 Schafen, 20 Ziegen und 10 Kamelen durften zukünftige TierhalterInnen praxisnah klinische Untersuchungen üben.

Eine unfassbare Liste des Grauens von Tierversuchen zur Effizienzsteigerung der maximalen Tierausbeutung. Dagegen gab es 2014 in Österreich genau 2 Tierversuche mit Nutztieren, die darauf abzielten, die Behandlung bzw. Haltung dieser Tiere im Sinne des Tierschutzes zu verbessern:
•    Mit 3140 Schweinen wurden Abferkelbuchten ohne Kastenstand getestet.
•    An 60 Ferkeln testete man neue Betäubungsmittel aus der Humanmedizin bei der Kastration.

Nutztiere im Tierversuch gab es im Übrigen noch wesentlich mehr als hier angeführt. Allerdings bezogen sich diese Experimente auf den Menschen, für den die Opfer lediglich „Tiermodelle“ waren.

Das wäre doch eine interessante Basis für eine Diskussion über Tierversuche. Statt ständig davon zu reden, wie sehr Tierversuche Menschen helfen, würde ich von ApologetInnen der Tierversuchsindustrie gerne einmal hören, wie sie obige Liste von Tierleid rechtfertigen wollen!

Die Aufgabe des Tierschutzministers

In der Schallaburg in Niederösterreich ist noch bis November 2014 die Ausstellung „Jubel und Elend“ über das Jahr 1914 und den Ersten Weltkrieg zu sehen. Sehr empfehlenswert, beeindruckende Bilder, gewohnt hervorragend aufbereitet. Bemerkenswert, wie sich in den letzten 100 Jahren die Einstellung der Gesellschaft gewandelt hat. Damals, 1914, zog man mit großer Begeisterung in den Krieg, ja, Krieg und Pflichterfüllung und die Ehre des Vaterlandes schienen zentrale Werte zu sein. In der Ausstellung sieht man begeisterte junge Männer, die den Wehrdienst als Auszeichnung verstehen, man sieht junge Frauen, die von den Männern auch genau das erwarten. Der Sog der Kriegslust erfasste fast alle, mit wenigen rühmlichen Ausnahmen, z.B. Karl Kraus.
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ÖVP-Agrarlobby NÖ führt neuen Verwaltungsstraftatbestand ein: Filmen in Tierfabriken

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Solche Bilder aus Tierfabriken sollen in Zukunft nicht mehr aufgenommen werden dürfen. Statt den FabriksbetreiberInnen sollen die TierschützerInnen, die diese Bilder aufnehmen, von der Polizei verfolgt werden!

Über die sogenannten Ag-Gag Gesetze in den USA hab ich noch berichtet, als gäbe es solche Entwicklungen nur auf einem anderen Stern, http://www.martinballuch.com/?p=2586. Diese Gesetze verbieten explizit das Filmen in Tierfabriken oder Schlachthöfen, sowie die Verbreitung derartiger Aufnahmen. In Österreich kann die Agrarindustrie nicht so offensichtlich vorgehen. Doch auch hierzulande ärgert man sich sehr über die vielen Filmberichte, die die Zustände in den Tierfabriken belegen. Zuletzt kamen 24 hohe FunktionärInnen der ÖVP an die Reihe. Und jetzt reichts der Tierindustrie, Verbote müssen her! Im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP für diese Legislaturperiode steht auf Seite 21 bereits das Vorhaben, auf Basis einer angeblichen Seuchenprophylaxe das „unbefugte Betreten“ von Tierfabriken strafrechtlich zu verbieten! In NÖ, wo die ÖVP absolut regiert, ist man schon einen Schritt weiter!
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Das Ergebnis unserer Kampagne gegen Kaninchenkäfige von 2007

Bei Tierschutzkampagnen sind wir ja mittlerweile so lange Übergangsfristen gewohnt, dass in Zukunft wahrscheinlich jene AktivistInnen, die den Fortschritt erkämpfen, dessen Umsetzung nicht mehr erleben werden. Beim Schweinekastenstand sind es ja 21 Jahre bis das Verbot in Kraft tritt. Bei den Kaninchen dürfen jene Tiere, die zur Fleischgewinnung gehalten werden, seit 1. Jänner 2012 nicht mehr in Käfigen, sondern in Buchten oder Freigehegen gehalten werden. Kaninchen zur Pelzerzeugung darf es in Österreich sowieso nicht geben und für Kaninchen zur Rassezucht oder als Haustiere müssen sich die HalterInnen an den neuen verbesserten Vorgaben (allerdings ohne Käfigverbot) erst ab 2020 orientieren.
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250 Tiere, die sterben mussten, weil sie in unserer Gesellschaft nur Sachwert haben!

P1000369kleinWas für eine großartige Aktion! 250 Menschen meldeten sich bereitwillig, für jeweils ein totes Tier einzutreten, es eine Stunde lang in den Armen zu halten und für seinen Tod die Gesellschaft anzuklagen. Die Tiere waren
•    67 männliche Eintagsküken, die am ersten Tag ihres Lebens vergast wurden, weil sie in einer Legerasse geboren, die eine Funktion, die ihr Leben für die Eierindustrie profitabel macht, nicht ausfüllen konnten: Eier zu legen
•    52 Mäuse, 21 Ratten und 3 Kaninchen aus den Tierversuchslabors der pharmazeutischen Industrie, die dort mit verschiedenen Substanzen vergiftet wurden
•    35 Ferkel, in der Kastenstandhaltung in Schweinefabriken erdrückt oder an den Haltungsbedingungen zugrunde gegangen, die nur auf die Welt gebracht wurden, um die menschliche Gier nach Fleisch zu befriedigen
•    17 Legehühner aus Bodenhaltung, nach 1-jährigem Dauer-Ei-Legen getötet und durch jüngere Tiere ersetzt, weil die Legeleistung und damit der Profit zurückging
•    10 Fische, davon 2 mit Driftnetzen aus dem Ozean gefangen und 8 in österreichischen Fischfarmen an den ungesunden Bedingungen dort gestorben, die die Gier nach Fischfleisch hätten stillen sollen
•    7 junge Puten aus Mastgeflügelfabriken, zu so schnellem Wachstum mit überdimensionalem Brustfleisch gezüchtet, dass sie einfach zugrunde gingen
•    5 Lämmer, an ihren Haltungsbedingungen gestorben, mit € 1,78 pro kg Lebendgewicht auf dem Markt gehandelt, als „Lämmer für Schlemmer“ beworben
•    Feldhasen, Marder und eine Krähe, Opfer der Jagd: die einen nach einer Treibjagd auf dem Feld zurückgelassen, die anderen in Fallen als „Raubzeug“ zu Tode gekommen
•    6 Streunerkatzen, ausgesetzt und gestorben, weil sie den Menschen, die sie zunächst zu ihrer Unterhaltung gekauft hatten, zu mühsam geworden waren
•    5 Stadttauben, von einem Gericht als Schädlinge eingestuft, mit Fütterungsverbot belegt, von einer Ungeziefervernichtungsfirma getötet
•    Igel und Ziesel, Wildtiere, die im Stadtgebiet lebten und von den menschlichen Bedürfnissen nach mehr Wohnraum verdrängt wurden
•    Ein Singvogel aus einer Falle der oberösterreichischen Singvogelfänger im Salzkammergut, die 35.000 dieser Tiere pro Jahr nur aus dem Grund fangen, um sie einsperren und angaffen zu können
•    Eine Schlange aus einer Reptilienbörse, wo sie in einem kleinen Plastikbehälter auf ihre KäuferInnen hatte warten müssen, nur, um dann am falschen Umgang mit ihr zu sterben
•    Kaninchen, Meerschweinchen und Frettchen, im Tierheim gestorben, wohin sie abgegeben worden waren, weil sich niemand mehr um sie kümmern wollte, nachdem man sie gekauft hatte
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Kommt bald das letzte Huhn aus dem Legebatteriekäfig?

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Besetzung der konventionellen Legebatterie von ÖVP-Bürgermeister Karl Latschenberger am 2. 11. 2009, mehr als 10 Monate nachdem diese Legebatterien verboten worden waren!

Morgen den 11. Oktober 2013 ist Tag des Ei’s. Ein wirtschaftliches Konzept, das werbewirksam sein soll und den Profit erhöhen. Ich spreche lieber vom Tag der Legehenne. Und da gibt es – möglicherweise – etwas zu feiern: wir stehen knapp davor, das allerletzte österreichische Huhn aus dem Legebatteriekäfig zu bekommen! Und das deshalb, weil der Betrieb Latschenberger – ursprünglich jener ÖVP-Bürgermeister, der noch Monate nach dem Verbot 2009 eine konventionelle Legebatterie weitergeführt hatte, die deshalb vom VGT besetzt wurde – heute bankrott gegangen ist.

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