Treibjagd

Jagdaufseher und Polizei vor Gericht – und schon wird das Gesetz gegen den Tierschutzaktivismus geändert!

Als TierschützerInnen im Dunkelsteiner Wald in Niederösterreich von einer Straße mit öffentlichem Verkehr aus eine Treibjagd dokumentierten, wurden sie aufgehalten und festgenommen, ja man beschlagnahmte sogar ihre Kameras. Wo kämen wir da hin, würde es erlaubt, die Jägerschaft beim Abschuss von Tieren zu filmen! Doch die Gerichte sahen das anders, die Strafbescheide wurden aufgehoben. Das Urteil war klar: von einer Straße mit öffentlichem Verkehr aus darf eine Treibjagd gefilmt werden. Doch die JägerInnen wollten das nicht hinnehmen und schon wurde das Gesetz geändert. Dort steht jetzt, dass auch Straßen mit öffentlichem Verkehr während einer Treibjagd im Treibjagdgebiet nicht betreten werden dürfen. Das war Niederösterreich, wo sich die Jägerschaft selbst die Gesetze schreibt. Dort hat man ja auch schon das Filmen in Tierfabriken per Strafe verboten. Immer, wenn es wo effektive Aktionen von Tierschutzseite gibt, die den Status Quo im Umgang mit Tieren in Frage stellen, dann muss man dieses „Schlupfloch“ rasch stopfen. So sehen es jedenfalls diejenigen, die den Status Quo im Umgang mit Tieren – also Tierfabriken und Gatterjagden – genießen. Leider werden sie immer noch an die entscheidenden Stellen in die Landesregierung gewählt.

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Anzeige Tierquälerei: Treibjagd auf Niederwild in Gattendorf

Dass diese Jagdgesellschaften, die solche Treibjagden veranstalten, vollkommen jenseits jeder normalen Wirklichkeit leben, zeigt sich jedes Mal, wenn wir Fotos und Filme von solchen Events veröffentlichen. Kein Mensch mit Herz und Hirn kann so etwas sehen und nicht völlig entsetzt reagieren. Das soll in Österreich erlaubt sein? Angeschossene Hasen hoppeln nur noch auf 3 Beinen, Hunde hetzen verletzte Tiere, ein Schreien und Quieken, Blut, herausgeschossene Augen, grobe Menschenhände greifen schreiende Tiere und schlagen ihnen mit der Handkante auf den Kopf, wieder und immer wieder, ohne sie dadurch töten zu können! Und vor allem die Schüsse aus offensichtlich viel zu großer Entfernung! Im Jagdprüfungsbehelf steht eindeutig, dass der Schrotschuss aus einer Entfernung unter 35 m abgegeben werden muss, sonst ist er nicht tödlich. Aber die Schussgeilheit ist größer als die Vernunft. Überall wird auf Tiere aus viel größerer Distanz geschossen. Die Folge sind hunderte verletzte Tiere, die elendiglich zugrunde gehen. Tierqual aufgrund roher Gesinnung, in voller Absicht, um irgendeine seltsame Art von Lust zu befriedigen. Deshalb: Anzeige.

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Anzeige Tierquälerei: Treibjagd im Schlosspark Thal auf 1000 ausgesetzte Zuchtfasane

Eine weitere Anzeige wegen Tierquälerei habe ich gegen die Verwalter des Schlosses Oberthal bei Graz erstattet. Dort werden jedes Jahr 1000 Zuchtfasane, die aus einer Großfasanerie im Burgenland stammen, wo sie in klassischer Massentierhaltung leben mussten, im Schlosspark ausgesetzt. Die Region ist aber für Fasane überhaupt nicht geeignet, dort können sie nicht überleben. Viele der Tiere verhungern, oder sie werden von Autos überfahren oder fallen Raubtieren zum Opfer. Die restlichen werden von der Jagdgesellschaft angeschossen, fallen verletzt vom Himmel und gehen elendiglich zugrunde. Und das, nur weil einer reichen Spaßgesellschaft jeder Sinn für Natur, Mitgefühl und vernünftiger Freizeitbeschäftigung fehlt!

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