Urwald

Im Wald

Schlaf, mein Kind, an den großen Wurzeln der 600 jährigen Tanne. Der alte Baum hat so viel gesehen, in seinem Leben! Die Jahrhunderte sind gekommen und wieder gegangen, er hat allem Unbill getrotzt. Jetzt gibt er uns ab, von seiner Weisheit und Ruhe. Nirgendwo schlafe ich besser, als draußen zwischen diesen Bäumen. Die Riesen geben mir Sicherheit. Ich fühle mich geborgen. Meiner Waldfee soll es ähnlich gehen.

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Ökomodernismus oder Mensch statt Natur – eine beängstigende Perspektive

Als Anthropozän soll jene erdgeschichtliche Epoche bezeichnet werden, in der der menschliche Einfluss die Natur zu bestimmen beginnt. Meinem Gefühl nach der Anfang vom Ende. Natur, das ist Wildnis, Urwald, Selbstorganisation für mich. Sie gilt es zu erhalten. Als Tier unter Tieren sollten wir schauen, die Ressourcen schonungsvoll und nachhaltig zu nutzen, uns einzugliedern, Arten zu erhalten, Ökosysteme zu stabilisieren, den anthropogenen Einfluss zu minimieren und keine unkontrollierbaren Technologien, die das gesamte Gefüge bedrohen, wie Nuklearenergie oder Gentechnik, einzusetzen. Das ist Umweltschutz für mich.
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