Veganismus

Vegan, vegan!

P1060954kleinVegan ist eine sehr vernünftige Lebensform, die viel für sich hat. Man reduziert das selbst verursachte Tierleid dramatisch, man verkleinert den eigenen Footprint, man trägt massiv weniger zum Klimawandel bei, man schützt die Umwelt, verringert den negativen wirtschaftlichen Einfluss auf die Schwellenländer und, nicht zuletzt, man hilft dem Gedanken eines gewaltfreien Umgangs mit Tieren in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Also kann man nicht laut genug „vegan, vegan!“ schreien, oder?

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Neue Studie: Omega-3-Fettsäure Level für Hirnalterung nicht relevant

Mitte der 1990er Jahre wurde in England in der Ernährungswissenschaft heiß über die gesundheitlichen Auswirkungen der veganen Ernährung diskutiert. Langsam aber sicher sickerte damals die Erkenntnis durch, dass es neben den offensichtlichen gesundheitlichen Vorteilen kaum bis keine Nachteile gibt. Das Vitamin B12 ließ sich leicht durch Anreicherung in den Lebensmitteln zuführen, in England damals in der Sojamilch, dem Müsli, der Marmelade, den Toastbroten und der Margarine. Das war ausreichend, um für mich, ohne darauf Acht geben zu müssen, meine guten B12-Werte zu erhalten. Nur die Omega-3-Fettsäure blieb ein Thema.

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Kommt bald das letzte Huhn aus dem Legebatteriekäfig?

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Besetzung der konventionellen Legebatterie von ÖVP-Bürgermeister Karl Latschenberger am 2. 11. 2009, mehr als 10 Monate nachdem diese Legebatterien verboten worden waren!

Morgen den 11. Oktober 2013 ist Tag des Ei’s. Ein wirtschaftliches Konzept, das werbewirksam sein soll und den Profit erhöhen. Ich spreche lieber vom Tag der Legehenne. Und da gibt es – möglicherweise – etwas zu feiern: wir stehen knapp davor, das allerletzte österreichische Huhn aus dem Legebatteriekäfig zu bekommen! Und das deshalb, weil der Betrieb Latschenberger – ursprünglich jener ÖVP-Bürgermeister, der noch Monate nach dem Verbot 2009 eine konventionelle Legebatterie weitergeführt hatte, die deshalb vom VGT besetzt wurde – heute bankrott gegangen ist.

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Gesundheitsaspekte veganer Ernährung und die UreinwohnerInnen von Neuguinea

Fleisch statt Yamswurzeln heißt Herz-Kreislauf-Erkrankung statt Gesundheit

Fleisch statt Yamswurzeln heißt Herz-Kreislauf-Erkrankung statt Gesundheit

Es wurde viel über die „Urkost“ des Menschen geschrieben, ein älterer Artikel von mir z.B. ist http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/die_natuerliche_nahrung_des_homo_sapiens.html. An welche Nahrungsform sind wir evolutionär angepasst und welche Nahrungsmittel überlasten unseren Körper und führen zu Krankheiten? Gibt es überhaupt soetwas wie eine „Urkost“? Faktum ist jedenfalls, dass bei Menschen, die viele gesättigte Fettsäuren essen, die Arterienwände durch Fettablagerungen schmäler werden (Arteriosklerose), während das bei Hunden nie passiert, wieviel Fett welcher Art sie auch immer zu sich nehmen.

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More Than Honey – Buch und Film von Markus Imhoof

Imhoof mag als Sohn einer Imkerfamilie und damit als Bienennutzer dieses Projekt, Buch und Film über Bienen und das Bienensterben zu verfassen, begonnen haben, aber zuletzt steht er auf der Seite der Bienen gegen die Imkerei. Es ist unmöglich, seinen Film zu sehen, ohne mit diesen Tieren mitzufühlen und die Honigproduktion, oder eher den Honigdiebstahl der Menschen zu verurteilen. Fast meint man, dass den Menschen schon Recht geschehe, wenn ihnen jetzt die Bienen wegsterben: Vielleicht zeigt sich in diesem Moment, am Beispiel der Honigbiene, wieder einmal, dass der Mensch sich die Erde nicht ungestraft untertan machen kann; zumal nicht, wenn er seine Macht ohne Maß und Pause ausübt. […] Die Natur kann ohne den Menschen leben, aber der Mensch nicht ohne die Natur.

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8 % VegetarierInnen in Vorarlberg!?

Wie viele Menschen leben eigentlich vegetarisch oder vegan? Sprechen wir von einem Veggieboom und eine echten gesellschaftlichen Entwicklung, dann wird diese Frage zweifellos sehr interessant. Messbar ist die Zunahme an vegetarischen Alternativen, an vegetarischen Restaurants, an Medienberichten über Vegetarismus und Veganismus. In Tirol vor 2 Tagen sah ich, dass in einem deutschen Lifestyle Magazin für Frauen der Veganismus auf 8 Seiten thematisiert wurde. In der Buchhandlung Thalia in Innsbruck war eine ganze Auslagenscheibe der Frage gewidmet.

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Das war die vegetarische Fachmesse Veggie-Planet in Salzburg

Letztes Wochenende, über 2 volle Tage hinweg, fand jetzt bereits das zweite Jahr die vegetarische Messe „Veggie-Planet“ gemeinsam mit der Gesundheitsmesse „Paracelsus“ in Salzburg statt. Der Erfolg des Vorjahres überzeugte die OrganisatorInnen – d.i. für die Veggie-Planet die Vegane Gesellschaft Österreich – aus dem kleineren Salzburger Kongresshaus in das größere Salzburger Messezentrum zu übersiedeln. Letztlich kamen 4500 BesucherInnen zu den 35 Ständen der AusstellerInnen und bestätigten damit diese Maßnahme. Noch vor wenigen Jahren waren Vegetarismus und Veganismus gesellschaftliche Randerscheinungen, heute kommen in einer kleineren Stadt wie Salzburg bereits so viele Menschen in eine Messe zu diesem Thema und bezahlen dafür noch € 12 pro Person!

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Der Veggieboom: ein positiver Schritt für Tierschutz?

 

Es gibt ihn tatsächlich, den „Veggieboom“. Vegetarismus und Veganismus feiern eine nie geahnte Aufmerksamkeit. Ob sich das in einer signifikanten Erhöhung der Zahl von VegetarierInnen oder VeganerInnen niederschlagen wird, müssen Statistiken zeigen, die dafür ausreichend genau sind. In jedem Fall findet man momentan in vielen Buchhandlungen ganze Vegan-Vegetarisch Abteilungen, von Wien bis Innsbruck. Mit den Büchern von Foer und Duve wurde Vegetarismus salonfähig. Das öffentliche Interesse ist da, sogar der Falter titelte mit „Wien wird vegan“. Vegane Restaurants, vegane Supermärkte, vegane Pizzerien, vegane Produktlinien in Supermärkten, vegane Kleidergeschäfte und sogar vegane Kosmetiksalons wachsen wie Schwammerln aus dem Boden.

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Hunde haben extra Gene für eine vegane Ernährung!

 

Wir wussten ja schon länger, dass Wölfe im Gegensatz zu Katzenartigen wie Luchsen oder Wildkatzen viel weniger spezialisierte Carnivoren sind, sondern auch vegetarische Nahrung relativ gut verdauen können. Im Jänner 2013 erschien jetzt ein Artikel in der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Nature“ von einer schwedischen Forschergruppe um Erik Axelsson von der Uni Uppsala, laut dem Hunde noch um Einiges mehr auf pflanzliche Kost eingestellt sind, als Wölfe.

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