Wegefreiheit

Forststraßen: ein Krebsgeschwür in der Natur!

Seit 13 Jahren beobachte ich einen mir lieb gewordenen Teil unserer heimischen Bergwelt. Ein einsames, wegloses Kar über der Baumgrenze, am Fuß einer großen Felswand. Davor ein bewaldeter Graben mit wunderschönen alten Bäumen. Am Kammende des Grabens ein alter Mischwald, große Bäume, die Hälfte davon am hohen Alter gestorben, stehen sie noch als stumme Zeugen ihrer Vergangenheit und bilden jetzt Refugien für zahlreiche Tiere. Ein wunderschönes Kleinod von Wildnis, einige Quadratkilometer groß, umgeben von menschengenutzter Natur, im dicht besiedelten Mitteleuropa.

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Mit dem Hund auf Du und Du

Meiner Erfahrung nach ist das Zusammenleben mit einem Hund in der Wildnis auf gleicher Augenhöhe mit nichts zu vergleichen. In der Stadt bestimmt immer der Mensch, wann wohin gegangen wird, wann es was zu essen gibt und überhaupt, was den Tag über geschehen wird. Es erscheint einem dann fast unmöglich, ein egalitäres Verhältnis zu einem Hund haben zu können.

Ganz anders in der Wildnis. Dort ist der Hund immer frei, das zu tun und dorthin zu gehen, was bzw. wohin er will. Er findet sich sein Essen selbst, er streunt, wann er will, er kann zurück oder vorlaufen, und sogar die Marschrichtung bestimmen bzw. den besten Weg durch das Moor oder die Felsen finden. Dabei gehen wir natürlich weglos, ohne Hütten und ohne zivilisatorische Infrastruktur.

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Wegefreiheit als Grundrecht in die Verfassung!

Seit 1975 steht zwar die Wegefreiheit in Österreich im Forstgesetz, sie ist aber kein Grundrecht. Und deshalb wird sie seit 1975 sukzessive und schleichend ausgehöhlt, ohne dass es uns wirklich bewusst wird. Faktum ist, dass die meisten Menschen sich in einer Weise in der Natur bewegen, als ob die Wegefreiheit ihr Grundrecht wäre, dabei schrammen sie in Wirklichkeit nur sehr knapp an Besitzstörungsklagen vorbei.

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Der Kampf um die Wegefreiheit in Österreich

 

In Skandinavien ist die freie Betretbarkeit der Natur eine Selbstverständlichkeit, sie wird durch das sogenannte Allemannsrätten garantiert. In Schweden z.B. besagt es, dass man sich überall aufhalten darf, außer auf Ackerbauflächen und auf Privatgrund innerhalb von 200 m um ein Wohnhaus. Insbesondere darf man in allen Seen schwimmen und sogar überall ein Zelt aufstellen, solange es nicht länger als 24 Stunden steht.

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Idee für Piratenpartei-Programm: Enteignung des Großgrundbesitzes

Die weltweite Entwicklung der letzten Jahre zeigt eine zunehmende Dominanz multinationaler Konzerne, der Großindustrie und des Großgrundbesitzes, die durch ihren Machteinfluss nicht nur demokratische Entscheidungsprozesse aushebeln, sondern auch die Lebensqualität von Mensch und Tier zerstören und sich gegen Kritik durch Überwachungsstaat und Repression immunisieren. Mein Verständnis des Phänomens „Piratenpartei“, wie ja auch anderer neuer Bewegungen wie Occupy, ist es, dass sie sich gegen diesen Einfluss wenden und dem Volk wieder die Selbstbestimmung zurückgeben möchten.

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Wie das Volk seinen Wald verlor

 

In der Steiermark und in Oberösterreich haben jetzt Jäger aus der ÖVP neue Jagdgesetze geschrieben und von den Landtagen absegnen lassen, die TierschützerInnen aus den Jagdgebieten fernhalten sollen. Elementen der Jägerschaft wird dabei gesetzlich erlaubt, TierschützerInnen festzunehmen und sie sogar über das Jagdgebiet hinaus zu diesem Zweck zu verfolgen. In Österreich gibt es einen riesengroßen Grundbesitz für die Jagd, der zum Großteil in den Händen alter Adelsfamilien und der Großindustrie ist. Wie kam es, dass der Wald der Allgemeinheit entzogen wurde und in den Besitz einzelner Personen überging, die darin zum Vergnügen Tiere töten wollen und dazu filmende TierschützerInnen per Gesetz vertreiben dürfen?

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