Wildtiere

Most wild animals are happy most of the time!

Being just back from a trip with the tent into the wilderness of the Southern Carpathians in Romania, I realised once again the truth of the statement: Most wild animals are happy most of the time. With wild animals I mean here animals, who are not being persecuted by humans, who live an independent life outside of civilisation. I say that, because I keep seeing animals in the wild, and they almost always seem content and happy. Some are frolicking in the sun, some are playing, some are making love, some are resting and simply enjoying themselves. In only very rare occasions do I see animals, who are suffering.

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Leidminimierung bei Konflikten unter Wildtieren?

Kürzlich bei einer Konferenz über Effektiven Altruismus in Berlin hielt jemand einen Vortrag über das Leid von Wildtieren, wenn sie in der Kälte ohne Heizung in der Wildnis stehen, oder wenn sie sich gegenseitig töten und essen. Dieses Leid, so der Vortragende, sei wesentlich schlimmer weil von der Anzahl betroffener Tiere her größer, als das Leid der sogenannten Nutztiere in Tierfabriken. Seine Tierschutzgruppe würde deshalb wild lebende Paarhufer in Spanien im Winter füttern. Bei einem anderen Vortrag wurde sogar gesagt, es sei gut, wenn ein wilder Wald abgeholzt und zubetoniert werde, weil dann gibt es weniger Lebensraum für Wildtiere und diese leiden doch so viel, sodass es global gesehen weniger Leid bedeutet, wenn es weniger Wildtiere gibt.

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Wildniswanderung: wenn Kühe wild werden

Endlich haben mein Hundefreund Kuksi und ich wieder Zeit gefunden, in die Wildnis zu gehen. Was heißt Wildnis, wir waren 4 Tage in den Niederen Tauern in der Obersteiermark. Urwald gab es keinen, aber es ist durchaus auch heute noch möglich, 4 Tage lang in Österreich unterwegs zu sein, und weder eine Forststraße zu betreten, noch mehr als 3 Menschen zu treffen – und die nur am Anfang der Tour. Wir hörten zwar kein Wolfsrudel heulen und sahen keine Spuren von Bären – die hat man hier leider schon vor langer Zeit ausgerottet, aber wir begegneten Raben, Rehen, Gemsen, insgesamt 4 Schlangen (davon eine Kreuz- und eine Höllenotter) und einem Mäuschen auf 2300 m Seehöhe. Ja, und Kühen.
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„Für Wolf und Bär ist die Zeit noch nicht reif“

Letztes Wochenende, 23 Uhr im dunklen Wald. Plötzlich ein lauter Schrei, heiser, fast wie eine Mischung aus Vogel und Katze, der sich ab und zu wiederholt. Vermutlich ein Fuchs, oder vielmehr eine Füchsin, auf der Suche nach einem Partner. Der Ruf erinnert mich an die Laute der männlichen Luchse, die ich in den Südkarpaten ebenfalls Ende März gehört habe. Nur sind diese viel klarer katzenartig und lauter und halten länger an. Im Februar 2008 habe ich ein einziges Mal Luchsspuren im Schnee in Österreich gefunden. Die Fotos davon wurden mir aber leider von der Polizei bei ihrem Überfall auf mich im Mai desselben Jahres unwiederbringlich geraubt.
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Auch das verursacht die Jagd: Autounfälle mit Wildtieren

Die Jagd ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die Natur. Da gehen nicht ein paar Menschen mit Gewehren in den Wald und schießen ab und zu. Da werden auch nicht einfach die fehlenden Wölfe ersetzt. Nein, Jagd bedeutet hierzulande das Ausbringen von mehreren hundert Millionen kg Futter zusammen mit einem permanenten Druck auf die Tiere, sich verstecken zu müssen. Jagdsaison ist immer. Selbst wenn manche Tiere Schonzeiten haben, so gibt es dennoch für jeden Monat gewisse Tierarten, die man schießen darf, manche davon, wie Füchse und Wildschweine, sogar ganzjährig.
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„Das letzte Artensterben?“ – Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum Wien

Artenschutz und Tierschutz sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ruddy duck heißt eine Entenart aus Nordamerika, die in England aus der Gefangenschaft entkommen ist und sich nun in ganz Europa etabliert. Sie zeigt eine angeblich „aggressive“ Art und Weise sich mit anderen Entenarten zu paaren, insbesondere mit der seltenen südeuropäischen Entenart der White-headed ducks. Da Mischlinge zwischen diesen Entenarten in genetischer Sicht die reinrassige Erhaltung der Entenarten verhindern, wollen ArtenschützerInnen die Ruddy ducks in Europa wieder völlig ausrotten. Dabei geht es nicht, wie gesagt, um die physische Bedrohung der White-headed ducks, sondern nur um die Bedrohung von deren reinrassigen Status. Keine einzige Ente stirbt, sie haben nur Geschlechtsverkehr mit Enten einer anderen Art und daher Mischlingsnachwuchs anstelle von reinrassigen Kindern. Natürlich protestieren TierschützerInnen daher gegen dieses „Artenschutzprojekt“, Ruddy ducks in Europa auszurotten.
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Begegnung mit einer Schlange

P1000013kleinMein Opa in Tirol hat noch Giftschlangen gefangen, ihnen den Kopf abgeschlagen und dafür eine Prämie von der Landesregierung kassiert. Für ihn war jeder Bach, der die Tiroler Berge herunterstürzt und keine Kraftwerksturbinen antreibt, verlorene Energie. Nicht, dass ich meinen Großvater irgendwie bloßstellen oder lächerlich machen will. Das war einfach die Ansicht seiner Zeit: die Natur ist grenzenlos, sie sollte maximal für den Menschen nutzbar gemacht werden, und lästige oder gefährliche Tiere sind besser tot als lebendig, egal ob ihre Art dabei ausstirbt.

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More Than Honey – Buch und Film von Markus Imhoof

Imhoof mag als Sohn einer Imkerfamilie und damit als Bienennutzer dieses Projekt, Buch und Film über Bienen und das Bienensterben zu verfassen, begonnen haben, aber zuletzt steht er auf der Seite der Bienen gegen die Imkerei. Es ist unmöglich, seinen Film zu sehen, ohne mit diesen Tieren mitzufühlen und die Honigproduktion, oder eher den Honigdiebstahl der Menschen zu verurteilen. Fast meint man, dass den Menschen schon Recht geschehe, wenn ihnen jetzt die Bienen wegsterben: Vielleicht zeigt sich in diesem Moment, am Beispiel der Honigbiene, wieder einmal, dass der Mensch sich die Erde nicht ungestraft untertan machen kann; zumal nicht, wenn er seine Macht ohne Maß und Pause ausübt. […] Die Natur kann ohne den Menschen leben, aber der Mensch nicht ohne die Natur.

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Auf der Suche nach Bären: 3 Tage Niedere Tatra

Ein halb aufgegessenes Rehkitz? War das ein Bär?

Ein halb aufgegessenes Rehkitz? War das ein Bär?

Letzten Freitag Vormittag verbrachte ich bei einem von der EU organisierten Seminar für Jugendliche, in dem es um außerparlamentarisches politisches Engagement ging. Ich war eingeladen, um von meinen Erfahrungen in der Tierschutzarbeit zu erzählen. Die TeilnehmerInnen kamen aus ganz Europa sowie aus Kanada und Australien und waren sehr an meinen Ausführungen interessiert. Im Rahmen meines 5-stündigen Workshops wurde intensiv diskutiert. Dass ich eingeladen wurde, bestätigt, dass Tierschutz heute direkt mit politischem Engagement assoziiert wird und dass unsere Arbeit beim VGT in diesem Bereich internationale Beachtung findet.

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