Wolf

Vorbild Rumänien: Großraubtiere und die Jagd

Heuer im August war ich wieder einmal in den rumänischen Südkarpaten mit dem Zelt abseits jeder Wege unterwegs (sämtliche Bilder dieses Beitrags habe ich in den Südkarpaten in freier Wildbahn aufgenommen). Für mich war das bereits das 8. Mal, dass ich dort war, und zwar jeweils zwischen 1-5 Wochen. In den Südkarpaten leben 80 % der europäischen Bärenpopulation. Das kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Ich habe mehr als 20 Mal Bären getroffen, zum Teil auch in der Nacht und zum Teil in bis zu 5 m Nähe. Natürlich war ich nicht bewaffnet und bedrohlich wurde es auch nie. Das Bild oben habe ich von einem in den Südkarpaten wild lebenden Bären aufgenommen. Meiner Erfahrung nach sieht man, wenn man mit dem Zelt abseits von Wegen wandert, jeden zweiten Tag eine Bärenspur und jede Woche einen Bären.

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Das erste Wolfsrudel in Österreich!

P1070728kleinÖsterreich habe das kleinste Heer aber den größten Truppenübungsplatz Europas, so sagt man spöttisch. Und tatsächlich, 157 km² als militärische Sperrzone für so ein kleines Land ist beachtlich. Aber der Platz hat eben seine Geschichte. 1938 nach dem Einmarsch ließ Hitler gleich als ersten Schritt diese Fläche räumen und die Menschen aussiedeln, um einen Platz für seine Kriegsspielübungen zu bekommen. 6800 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, 42 Ortschaften wurden aufgelöst, zahlreiche Einzelhöfe dem Verfall preisgegeben. Ob sich einige dieser 6800 Personen vorher noch über den „Anschluss“ gefreut hatten? Etwa 200 km² hatte der Truppenübungsplatz unter Hitler und mitten in der entvölkerten Region stand auch das Geburtshaus seines Vaters, das seitdem verfällt, siehe Bild. Neben den Mauerresten finden sich auch noch die Obstbäume von damals im dichten Gestrüpp.

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Die Hetze und Panikmache gegen den Wolf muss ein Ende haben!

Das allererste Wolfspärchen hat sich nun nach gut 150 Jahren nach der Ausrottung in Österreich wieder niedergelassen. Endlich ist auch Österreich als das letzte Land Europas von Wölfen wiederbesiedelt worden, wenn auch nur von einem Pärchen bisher. Und das im Truppenübungsplatz Allentsteig, wo sich sowieso niemand aufhält außer dem Militär und jedenfalls niemand Landwirtschaft betreibt. Aber trotzdem fordert man den sofortigen Abschuss und die Ausrottung. Die LandwirtInnen überschlagen sich mit Panikberichten, die Landwirtschaftskammer legt nach. Eine ungeheuerliche Hexenjagd!

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