Wasseranalyse: Die Jagd-Ententeiche von Mensdorff-Pouilly sind völlig verdreckt und vergiftet!

Zwei künstliche Ententeiche hat der nun zu 8 Monaten unbedingter Gefängnishaft verurteilte feudale Gatter- und Zuchttierjäger Alfons Mensdorff-Pouilly im Südburgenland. Sie sind mit einem Elektrozaun umgeben. Dort wurden hunderte wenn nicht tausende Enten aus ungarischer Zucht hinein gesetzt, damit sie für Abschießbelustigungen zur Verfügung stehen. Ein infantiler Spaß des ehemaligen Adels, der eigentlich längst verboten sein sollte. Doch, wie aus der Gefängnisstrafe ersichtlich, man interessiert sich in diesen Kreisen nicht für die Gesetze, die gewählte Organe zum Schutz der Tiere erlassen. Die Folgen sind aber auch für die Natur katastrophal. Nun liegen Ergebnisse einer bakteriologischen und einer chemischen Wasseranalyse von mehreren Proben beider Ententeiche vor. Das Ergebnis ist niederschmetternd:

  • Das Wasser ist mit Kotbakterien und Keimen von bis zu dem 80 fachen des Grenzwerts belastet
  • Das Wasser ist mit Blei und Aluminium vergiftet

Hier befinden sich die beiden Ententeiche:

KarteAMPEntenteiche

Die Testergebnisse für den Östlichen der beiden Ententeiche:

AMP Ententeich ost Probe 1 Aluminium

AMP Ententeich ost Probe 1 Blei

AMP Ententeich ost Probe 3 Keime

Und die Testergebnisse für den Westlichen der beiden Ententeiche:

AMP Ententeich west Probe 3 Aluminium

AMP Ententeich west Probe 4 Blei

AMP Ententeich west Probe 1 Keime

Es wurde Anzeige wegen Übertretung des Naturschutz- und des Tierschutzgesetzes erstattet.

4 thoughts on “Wasseranalyse: Die Jagd-Ententeiche von Mensdorff-Pouilly sind völlig verdreckt und vergiftet!

  1. Martin Balluch sagt:

    @Robert

    Was erwarten Sie passiert mit einem künstlichen Teich ohne Zu- und Abfluss, wenn man Jahr für Jahr dort hunderte oder tausende Zuchtenten hinein setzt und den Teich mit einem Elektrozaun umgibt? Diese beiden Teiche sind vollkommen gekippt, das ist kein Wasser mehr, sondern eine Brühe aus Kacke. Finden Sie das in Ordnung, derart die Landschaft zu versauen? Noch dazu bei einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet? Und wozu? Weil Perverse dort ihren infantilen Leidenschaften, gezüchtete Wesen abzuknallen, nachgehen wollen?

    Und ob dieser Umstände, die zum Himmel schreien, fällt Ihnen nichts Besseres ein, als diejenigen, die das kritisieren, zu beleidigen?

    Also entweder Sie sind auch einer dieser Perversen, die an so etwas Spaß haben und dafür rücksichtslos Tiere und Natur zerstören, oder Sie stehen im Sold eines Herrn Mensdorff-Pouilly. Beides ist charakterlich letztklassig. Soweit meine Meinung.

  2. Robert sagt:

    Schämen Sie sich nicht diese daten in diesem blog auf diese art und weise zu präsentieren? Ist es so weit gekommen? Man kann über die Praktiken von herrn m.p denken wie man will…aber proben aus einem teich zu nehmen und diese dann mit der tvo zu vergleichen ist wirklich jeder wissenschaftlich Würde. Das nächste mal vergleich ich Proben von der alten Donau im sommer mit der tvo oder vielleicht gar mit anforderungen für milliq. Hier wird man ähnliche kbe finden. Na und? Weiters sind die überschreitungen im blei ein Witz…auch die finde ich in wien in jedem 5 Wohnhaus…und dass Aluminium ein gift ist wäre mir neu-vielleicht auch ist das auch der grund für den fehlenden who wert. Aber geschrieben und geschrien wird von einer Vergiftung….Veröffentlichen sie die Analyse vollständig und nicht nur drei werte und setzten sie bitte diese in relation!
    Nur weil andere schummeln muss man selber nicht

  3. amor sagt:

    Schämen Sie sich nicht, mit so einem Mist den Sie hier schreiben, die Intelligenz und den Informationsstandard der Leser zu beleidigen?

    Nur weil andere verdrecken, muss man es auch nicht selber in Blogs machen!

  4. Martin C. sagt:

    Das Herabsetzen des Strafausmaßes von drei Jahren auf 8 Monate unbedingte Haft (plus 16 Monate bedingt auf drei Jahre) lässt sich durchaus als freundschaftliches Entgegenkommen unserer „unabhängigen“ Justiz interpretieren, denn unter 12 Monaten unbedingt ist ein Antrag auf Fußfessel möglich. Nachdem anzunehmen ist, dass dieser gestellt und auch angenommen wird, erspart er sich das Einsitzen im Häfn und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Sprich: Keine wirkliche Strafe für ihn.

    Gegen Anzeigen aufgrund verdreckter und vergifteter Jagd-Ententeiche hilft in erster Linie „Vitamin B“ (Beziehungen), da kommt die Angelegenheit für Herrn M-P gewiss schnell ins „Reine“.

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