Wider den Leinenzwang bei Hunden!

Ich muss mich offen dazu bekennen, laufend das Gesetz zu übertreten. Fast überall in Österreich herrscht Leinenzwang für Hunde und trotzdem gehe ich seit Jahrzehnten mit den Hunden, mit denen ich zusammenlebe, praktisch immer ohne Leine.

Viele Jahre lang kam ich mit einem Hund ins Büro und ein Kollege freundete sich mit ihm an. Die beiden gingen fast täglich zu Mittag spazieren. Irgendwann einmal sagte mein Kollege nebenbei zu mir, dass er es so anstrengend finde, dass mein Hund jeden anderen Hund, der ihnen auf der Straße begegnet, anknurrt und angreift. Mir blieb der Mund offenstehen. Mein Hund verhält sich doch vollkommen freundlich und ruhig jedem Hund gegenüber, entgegnete ich. Dann löste sich das Rätsel: Während mein Kollege mit dem Hund immer an der Leine ging, war er bei mir immer frei. Mit Leine führte jede Hundebegegnung zu wildem Zerren an der Leine, zu knurren, bellen und einem Angriff. Ohne Leine war derselbe Hund total freundlich und friedlich, beschnüffelte die anderen Hunde zur Begrüßung oder ignorierte sie gleich völlig.

Ich habe das seitdem auch erlebt und mich erinnert diese Verhaltensänderung an road rage bei Menschen. Kaum ist man außer Schlagdistanz des Gegenüber, kann die kleinste Ungereimtheit zu einem Wutanfall führen. Den Hunden an der Leine geht’s vielleicht ähnlich.

Wie sehr die Erziehung bzw. Sozialisation die Hunde beeinflusst sehen wir daran, dass das britische Militär jetzt 807 seiner Hunde einschläfert, weil sie durch das Training zu aggressiv geworden sind, um noch als Haustiere vermittelbar zu sein: http://www.lifewithdogs.tv/2012/04/british-government-euthanizes-800-war-dogs/

Wenn vor allem Menschen, die Hunde in der Stadt halten, mit mir und meinem Hund zusammen spazieren gehen, dann wundern sie sich oft und sagen, mein Hund sei ein ganz Besonderer, weil er so friedlich ist, keine Konflikte mit anderen Hunden hat und auch im starken Verkehr ohne Leine und ohne „Befehle“ bei mir bleibt. Natürlich ist mein Hund besonders, jeder Hund ist besonders, aber in all meinen Jahren mit Hunden waren alle Hunde in dieser Hinsicht so wie mein Jetziger. Ich habe den Eindruck, dass Hunde an der Leine neurotisiert werden, während sie sich ohne Leine in Freiheit und Eigenverantwortung sehr gut sozialisieren lassen. Es mag wirklich psychisch gestörte Hunde geben, die einfach nicht von der Leine können, aber grundsätzlich halte ich die freie Begegnung mit vielen Menschen und Hunden für die beste Form der Sozialisierung.

Manche Menschen, insbesondere mit Hunden in der Stadt, halten es für unverantwortlich, Hunde frei herumlaufen zu lassen. Ich muss ja zugeben, dass mein Hund, hier am Stadtrand von Wien, oft von sich aus das Haus verlässt, alleine streunen geht und erst nach 1-2 Stunden zurück kommt. Doch auch in dieser Hinsicht ist mein Hund überhaupt nicht besonders. Kürzlich war ich in den Kitzbühler Alpen in Tirol. In der Wildschönau ging ich ein bisschen wandern. Drei Hunde, die frei herumliefen, schlossen sich mir einige Zeit an. Weiter oben am Berg drehten sie um und liefen zurück. Ich konnte die Hunde richtiggehend stundenlang von meiner Wanderung aus beobachten und fragte nachher, von welchem Hof sie waren und wie sie gehalten wurden. Die drei Hunde waren von drei verschiedenen Höfen. Sie konnten völlig frei und unüberwacht herumlaufen. Etwa 200 m entfernt war eine Schnellstraße, in deren Nähe sie aber von selbst nie gingen. In die andere Richtung liefen sie gut bis 1 km weit weg, auch über Straßen und hatten dort sogar Begegnungen mit Autos. Da gingen sie von sich aus am Straßenrand und die Autos fuhren vorbei. Diese Hunde leben praktisch immer frei und selbstbestimmt. Und das ist nicht die große Ausnahme. Immer wieder einmal haben mich Hunde, die mir begegnet sind und offensichtlich autonom leben aber zu einem Hof gehören, auf Wanderungen begleitet, namentlich z.B. bis auf den Gipfel der Oistra in den Karawanken in Kärnten.

Ich streife sehr viel mit meinen Hunden durch die Wildnis. Dabei sind sie nicht nur immer unangeleint, ich befehle ihnen auch nie irgendetwas. Wir kommunizieren, stehen gemeinsam am Gipfel und schauen ins Tal, verstecken uns vor Gewittern oder meiden Lawinen (mein Hund hat auch ein Lawinenpiepserl). Aber sie können tagelang tun und lassen was sie wollen, wenn wir mit dem Zelt unterwegs sind. Das ist in meinen Augen die bestmögliche Hundeerziehung, nämlich zur Selbstverantwortung und zur Kooperation.

http://www.martinballuch.com/?p=660

13 thoughts on “Wider den Leinenzwang bei Hunden!

  1. Laura says:

    Hallo Herr Balluch,

    ich habe mal eine Frage an sie, weil sie ja so gegen den Leinenzwang sind. Was halten sie denn davon wenn man seinen Jagdhund von der Leine lässt und dieser dann Wild jagt, stört oder gar tötet?

    Ich bin ja eigentlich derselben Meinung wie sie und finde das Hunde viel mehr frei laufen sollten um sie richtig entwickeln und entfalten zu können, doch was ist wenn der Hund jagt? Ist es da nicht besser seinen Hund an der Leine zu führen bzw. an einer Schleppleine? Ich habe selber einen Jagdhund, er hat zum Glück noch nie Wild getötet und mit etwas Training kann ich ihn auch problemlos von der Leine lassen, doch es könnte immer passieren das er plötzlich eine Spur hat und dann ein Reh oder einen Hasen jagt und dieser dann durch die Jagd oder an den Folgen der Jagd stirbt oder ihm erhebliche Schäden zugefügt werden.

    Wie stehen sie dazu?

    LG

  2. Dieter E. says:

    Deine Beobachtungen sind super. Obwohl Du den Hunden keine Befehle gibst, kommunizierst Du doch unbewusst über Deine Körpersprache mit ihnen. Leider haben nicht viele Hundehalter diese Gabe. Das wäre auch weiter nicht schlimm, wenn sie wenigstens interessiert wären, sich vor der Anschaffung eines Hundes ausreichende Kenntnisse über Sozialisation, Erziehung und Psychologie aneignen würden.
    Auch Menschen ohne eigenen Hund – besonders wenn sie Kinder haben – sollten sich Kenntnisse über Hunde aneignen, dann würde es viel weniger Beißunfälle geben. Die meisten Unfälle passieren Menschen, die eine geringe Bildung haben. Sie glauben oft den Schauermärchen über Hunde, die von Schwachköpfen verbreitet werden.

  3. der wilde Wolf says:

    Der Hund muss ganz einfach ein Kamerad oder ein Freund sein und nicht irgendein Objekt, Statussymbol oder Ersatz für irgendetwas….Der Leinenzwang und die Hirnlosen Gesetze natürlich aud die Propaganda der Medien hier machen Menschen und Hunde ängstlich, gefährlich und isoliert sie und lassen gar keine sozialisierung zu. So etwas kommt vom Menschen der den Bezug zur Realität und zum eigentlichen Leben (im Einklang mit Natur und Tier) verloren hat, einfach nur krank und abartig!!!!!

  4. julia says:

    zwar: das problem mit hunden, die ohne leine wesentlich angenehmere und problemlosere, weil glücklichere gefährten beim spazierang sind als mit, existiert (und ich kenne es auch aus eigener erfahrung).

    aber: aber nachdem mir mehrmals irgendwelche aggressiv knurrenden riesenviecher auf bürgersteigen fast in den kinderwagen gesprungen sind, von beschwichtigenden oder gar feixenden kommentaren der „herrchen“ begleitet, kriege ich bei freilaufenden hunden auf der strasse oder im park einfach nur die krise – auch wenn ich denen joggend oder radfahrend begegne.

    die heissen hier alle „dertutnix“. bloss obs stimmt, weiss man immer erst hinterher. zur leinenpflicht im öffentlichen raum gibt es darum keine alternative – allenfalls vielleicht den hundeführerschein.

  5. Tina says:

    Mal eine (ernstgemeinte) Frage an die Hundeprofis – Wie reagiert man denn am Besten auf Hunde am Radweg – ich tu mir da ein bissl schwer.
    – Hund ansprechen -> Hund läuft auf das Fahrrad zu weil er einen begrüßen will 😉

    – Hund anklingeln/hupen -> Wenn ein Hund darauf reagieren würde (was mir bisher noch nie passiert ist ;-)) wäre die Reaktion wahrscheinlich eher Irritation -> Bellen als zur Seite gehen.

    – Zugehörigen Menschen ansprechen: Falls ein solcher in der Nähe ist, geht es meist schneller und ungefährlicher, wenn ich den Hund selbst vom Radweg schiebe 😉 (Da weiß ich wenigstens in welche Richtung er läuft)

    Wenn sich da eine Lösung finden würde, (am besten eine, die aus der Distanz funktioniert, so dass ich nicht dauernd abbremsen muss ;-)) könnte ich eine Aufhebung der Leinenpflicht – zumindest aus meiner Warte – direkt unterstützen – wenn dafür im Gegenzug diese unsichtbaren Flexileinen abgeschafft werden – vor allem bei Hunden die Grashöhe unterschreiten. 😉

  6. regina says:

    Gut sozialisierte Hunde sind keine Gefahr, schlecht sozialisierte sind eine. Hängt also vom Hundehalter ab, und da gibt es sehr gestörte. Leider müssen deshalb alle an die Leine.

    Passt zwar nicht zum Thema, ist mir aber ein Anliegen: Hier wird vermehrt der Fleischkonsum angeprangert und als nach wie vor Fleisch essende möchte ich meinen Senf dazu geben: genussvoll Essen ist eines der schönsten Dinge des Lebens. Ich bin als Tochter eines Fleischhauers mit Fleisch aufgewachsen und es schmeckt mir nach wie vor. Nicht zuletzt durch den Tierschutzprozess hat bei mir eine Bewusstwerdung eingesetzt, die mich immer weniger Fleisch essen lässt, aber ein bisschen ist noch immer dabei. Ich bin mir jetzt ganz klar bewusst, dass dieses Stückchen Fleisch ein fühlendes Lebewesen war, das wegen mir gestorben ist. Ich bin aber noch immer dazu fähig, diesen unangenehmen Gedanken auszublenden, weil der Genuss größer ist, als das schlechte Gewissen. Ich habe VegaVita-Produkte probiert, ist aber leider für mich kein Ersatz (ausser der vegetarische Leberkäse, der ist genial). Die Fähigkeit, Negatives wegzublenden, ist dem Menschen immanent. Wäre man sich ständig bewusst, dass in jedem Augenblick Kinder verhungern, missbraucht werden, etc., ginge man zu Grunde.
    Meine Essensgewohnheiten ändern sich also langsam, aber nicht auf Grund von moralischen Appellen, sondern aufgrund eurer und anderer Tierschutzorganisationen schockierenden Bilder und Filme, die vemehrt auch im TV gezeigt werden. Moralische Appelle gehen nicht zu Herzen, Bilder tun es – und das allein wirkt … langsam aber sicher.
    Also mein Rat: weniger predigen (einige verärgert das vielleicht sogar), statt dessen: Bilder, Bilder, Bilder ……….
    In diesem Sinner: danke für eure Entwicklungshilfe! 😉

  7. Raimund says:

    Zuallererst bin ich von den fundierten und gut formulierten Beiträgen zu dem Thema beeindruckt. Trotzdem möchte ich einen Aspekt hinzufügen (oder zumindest versuchen ihn zu artikulieren):
    Ich bin Vater von zwei Kindern (7 und 3 Jahre) und gern mit den Kids in der Natur unterwegs. Die kindliche Neugier und den gesunden Entdeckungstrieb der beiden muss ich in den meisten Wandergebieten unterbinden, da auch die Hundebesitzer der Meinung sind ihre Hunde in diesem Gelände frei herumlaufen lassen zu können. Nun kann ich aus der Weite (leider) nicht unterscheiden, welcher Hund kinderfreundlich ist und welcher nicht. Ich verstehe durchaus den Standpunkt der Hundebesitzer von der „Freiheit“, aber wie steht es mit der meiner Kinder? Wäre nicht z.B. ein verpflichtendes Maulband, das schlimme Verletzungen bei Missverständnissen vermeidet, eine Lösung? Leider ist neben aggressiven Hunden, auch die Liste von durch Missverständnissen zwischen Kind und Hund (Gesten, Flucht, Angst-Signale, etc.) verletzten Kindern zu lange (viel zu lange). Auch wenn die Hunden nichts dafür können, das Kind ist verletzt (uU bleibend) und das kann nicht wieder gut gemacht werden.
    BTW: Mein Bruder hat zwei (sehr liebe) Hunde, die bei uns auch (in Haus und Garten) herumtollen dürfen – sind aber „nur mittelgross“ und „bekannt“. Daher verstehe ich das Argument „mein Hund ist besonders“ – leider müsste eine Lösung die „Allgemeinheit“ auch vor unverantwortlichen Hundehaltern/aggressiven/möglicherweise durch eine Krankheit/Schmerzen aggressive gewordenen Hund, der vorher herzensgut war „schützen“ – schwieriges Wort an dieser Stelle, aber darum geht es mir an der Stelle.

  8. Administrator says:

    Ich denke 3 Gründe sprechen dagegen, Hunde frei laufen zu lassen:

    1) Manche Menschen fürchten sich vor ihnen, auch wenn sie ganz freundlich grüßen und „schlimmstenfalls“ schnüffeln.
    2) Manche Hunde an der Leine beginnen einen Kampf, wenn ihnen die freien Hunde zu nahe kommen.
    3) Das Freilaufen birgt grundsätzlich die Gefahr eines Unfalls, wie z.B. Abschuss durch JägerIn oder Zusammenstoß mit einem Auto.

    ad 1) Das würde heißen, auch freundliche Hunde haben zu leiden, weil Menschen ein Vorurteil bzw. schlechte Erfahrungen haben oder einfach Hunden gegenüber negativ eingestellt sind. Gerecht?

    ad 2) Das würde heißen, auch freundliche Hunde haben zu leiden, weil manche Hunde psychische Probleme haben bzw. besonders aggressiv sind, zumindest an der Leine. Gerecht?

    ad 3) Wählen wir lieber ein wildes aber gefährliches Leben oder ein langweiliges aber sicheres? Das hängt wahrscheinlich von dem Ausmaß der Gefahr ab, d.h. wie wahrscheinlich ein Unfall wäre. Ansonsten ist es eine Charakterfrage. Ich wäre sehr betroffen, würde mir jemand alpines Felsklettern verbieten, weil es es für mich zu gefährlich sei. Ich lebe lieber wild und gefährlich und vermute mein Hund auch.

  9. Ingrid says:

    Lieber Administrator,

    bei allem Verständnis für die lieben Vierbeiner, die natürlich auch ihren freien Auslauf haben wollen, kann ich als Mutter von 2 Kindern einfach nur eines sagen:
    Wenn beide frei laufen, Kinder und Hunde, so ist die Gefahr für die Kinder erheblich größer, weil es wohl noch nie vorgekommen ist, dass ein Kind den Hund durch Beißen (schwer) verletzt hätte. Deshalb bin ich hier für den Schutz der Schwächeren, also Anleinen oder Maulkorb für Hunde. Bei der Risikoabschätzung eigentlich ganz einfach und logisch.

    LG,
    Ingrid

  10. Tina says:

    Im übrigen möchte ich zu bedenken geben, dass überall freilaufende Hunde nicht gerade zur Akzeptanz von Hunden bei Personen beitragen, die nicht so „hundefreundlich“ eingestellt sind. Diese Akzeptanz brauchen sie aber meiner Meinung nach um noch „hundefeindlichere“ Gesetze zu verhindern – unter der dann alle Hunde leiden müssen.

  11. Tina says:

    Ich sehe das auch sehr zwiegespalten. Ich fahre viel mit dem Fahrrad und kann daher einerseits bestätigen, dass Hunde – gerade nicht angeleinte – oft mehr von richtigem Verhalten gegenüber anderen VerkehrsteilnehmerInnen zu verstehen scheinen, als deren menschliche BegleiterInnen – zumindest bis diese ihnen das Stöckchen quer über den Radweg werfen. Andererseits gibt es doch einiges zu bedenken: Zb. gibt es viele Menschen, die Angst vor Hunden haben – für die ist ein freilaufender Hund – noch dazu ohne „zugehörigen“ Menschen in der Nähe – wirklich eine Zumutung. Auch gibt es andere Hunde, die mit ihren ArtgenossInnen ein Problem haben und dann aufgrund freilaufender Hunde möglicherweise gar nicht mehr ausser Haus gehen könnten. Und zu guter Letzt sind nicht alle Hunde frei von Jagdtrieb – gerade vor kurzem musste eine Freundin sich in einen – zugefrorenen – See stürzen um eine Ente vor ihren freilaufenden Hunden zu retten – die dabei übrigends beeindruckende Teamarbeit leisteten. Ebenso wie auch mit mir schon mal ein Hund „fang das Fahrrad“ gespielt hat. (Zum Glück erkannte er dass das Spiel zu Ende ist, nachdem ich stehengeblieben war und ihn ansprach – aber ich weiß nicht, wie er auf panisch davonradelnde Personen reagiert hätte.)

    Ich bin wirklich für die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Hundes – aber auch für die anderer Menschen und Tiere. 😉

  12. Martin C. says:

    Alles hat irgendwie zwei Seiten: Im Kindesalter wurde ich von einem freilaufenden Schäferhund vom Fahrrad geholt und gebissen – offenbar habe ich damals in dessen Beuteschema gepasst -, danach hat er von mir abgelassen und ist davon. Abgesehen von der Bissverletzung am Rücken hatte ich auch nicht unerhebliche Verletzungen die vom Sturz herrührten (es war Sommer). Ein Fehlverhalten meinerseits gegenüber dem Hund ist ausgeschlossen, da ich ihn nicht einmal wahrgenommen habe und er mir in den Rücken fiel. Letzendlich hat sich herausgestellt, der Hund war aus einem Garten ausgebüchst, und so hatte er sich dann herumgetrieben. Die Bisswunde wurde genäht und war bald Geschichte, meine Furcht hingegen, speziell vor freilaufenden Hunden, konnte ich viele Jahre nicht ablegen, ein ständiges Wechseln der Straßenseite war die Folge. Mit Hunden die mir vertraut sind habe ich heutzutage überhaupt kein Problem mehr, ansonsten kann ich bei Begegnungen mit fremden Hunden aufgrund der zugehörigen Person schon sehr gut auf das Wesen des Hundes schließen. Völlig freilaufende Hunde sind mir bis heute nicht geheuer.

    Es klingt für mich aber durchaus plausibel und es läßt sich auch vielfach beobachten, dass Hunde ohne Leine ihre Agressivität gegenüber ihren Artgenossen ablegen. Bei Hundekennern würde ein
    Hundeleben ganz ohne Leine sicher problemlos funktionieren, aber wenn ich mir so das Gros der Leute mit Hund ansehe …

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