Jäger Rudolf Gürtler will Detektive auf Tierschutzvereine ansetzen

Kaum ist der Tierschutzprozess überwunden, formiert sich die Gegnerschaft des Tierschutzes erneut. Mir wurde anonym ein Email zugesandt, das von Rudolf Gürtler, einem leidenschaftlichen Jäger und Jagdfunktionär, Spross der Besitzerfamilie des Nobelhotels Sacher in Wien, an zahlreiche politische GegnerInnen des Tierschutzes geschickt worden ist. Darin fordert Gürtler einen Zusammenschluss aller Interessensverbände, von Jägerschaft über Landwirtschaftskammern und Pelzindustrie bis zu Fleischerinnung, Fischerei und Falknerei, gegen den Tierschutz. Gürtler subsummiert nämlich unter dem Euphemismus „Extremtierfanatiker“ alle Tierschutzorganisationen auch der harmlosesten Sorte bis zum Wiener Tierschutzverein.

Es soll ein eigenes Konto eröffnet werden, in das alle Institutionen Geld einzahlen. Gürtler würde mit € 10.000 vorangehen. Mit diesem Geld dann könne man aktiven TierschützerInnen Privatdetektive hinterherschicken und offenbar mit den erhaltenen Resultaten Medienkampagnen starten und sie mit Zivilklagen überziehen. Ein erschütterndes Dokument geistiger Verbohrtheit und Tierfeindlichkeit!

Hier der Originalwortlaut:

Betreff: Initiative zur Bekämpfung von Extremtierfanatikern !

Sehr geehrte Verantwortungsträger in der Land- und Forstwirtschaft, der Pelz- sowie Lederwirtschaft, im Fleischergewerbe, im Jagd- und Jagdhundewesen, der Fischerei und Falknerei !

Durch einen Spitalsaufenthalt zwecks Hüftimplantat hat sich die Abfertigung dieses Mails etwas verzögert. In der Rehabilitation hatte ich Zeit zur Fertigstellung.

Somit rufe ich alle Adressaten auf, den ständigen Unverschämtheiten der Tierfanatiker (keine Tierschützer !), die unser aller Handwerk belasten, aktiver zu begegnen.

Nach dem Geifern der Kronenzeitung für die Wahlpflicht, versucht dieses Blatt – dessen Gründung mein Vater Dr. Rolf Gürtler durch einen Kredit an Hans Dichand unterstützt hat – z.B. wegen einer tragischen Wahnsinnstat eines einzelnen, verantwortungslosen Todesschützen, wieder die gesamte Jägerschaft an den Pranger zu stellen. Einem unwichtigen Herr Christian Hölzl vom Österr. Tierschutzverein, der vermutlich vom Spendenfluss lebt, wurde am 24.1.2013 Raum gegeben, im Interview auf gleicher Ebene mit unserem Generalsekretär Peter Lebersorger allen Jägern Tierquälerei zu unterstellen. Aber auch eine, sich nur durch Tierschutzaktivitäten an das politische Amt klammernde und offensichtlich in natürlichen Zusammenhängen ahnungslose Grüne Madeleine Petrovic, meint medial, dass in Österreich alle Drückjagden zu verbieten seien.

Die Geldmaschine der Mitleidsmafia hat das Magazin Focus nach der Veruntreuung von 100 Millionen DM Spenden beim Verein Deutsches Tierhilfswerk getitelt. Die deutsche ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) zur Kontrolle des Spendenwesens hat festgestellt, dass ein Verein Tierhilfe von € 450.000,- gesammelten Spenden nur 15% für tierschützerische Zwecke, hingegen 85 % für Werbe- und Verwaltungskosten verwendet hat. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurde der Hamburger Tierschutzverein über Jahre als Selbstbedienungsladen missbraucht. Ähnliche Meldungen fehlen in Österreich, weil niemand die Verwendung von Spendengeldern, bis zur Erbeinsetzung überprüft, den der Extremtierschutz von ahnungslosen und naturfernen Spendern vereinnahmt. Es gilt natürlich die übliche Unschuldsvermutung.

Wenn ein rasender Autofahrer einen Unfall mit Todesfolgen verursacht, sind nicht alle anderen Lenker automatisch Mörder.

Wir alle sitzen hingegen bewegungslos wie das Kaninchen vor der Schlange Extremtierschutz.

Als vormaliger Leiter der Österreichischen Delegation im Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd versuche ich eine gemeinsame Initiative zu schaffen, welche unserer Bevölkerung verdeutlichen sollte, dass mittlerweile weit überzogene und fanatische Tierschutzaktivitäten unser Land nachhaltig schädigen. Sollte es einen derartigen Zusammenschluss bereits geben, konnte ich keine Aktivitäten feststellen.

Wer sich die Mühe macht jeweils an einem Samstag nachmittags, mittlerweile auch gelegentlich sogar auch unter der Woche den Stock im Eisenplatz in Wien aufzusuchen, muss erleben, dass dort vor dem Haus des aktuellen Leiters der Österreichischen Delegation im CIC, Dr. Philipp Harmer ein Bus mit Leinwand und Lautsprecher des VgT Verein gegen Tierfabriken postiert ist.

Diese fragwürdige Tierreligionsgemeinschaft belästigt die verwunderten und ebenfalls im Bereich natürlicher Zusammenhänge ahnungslose Stadtbevölkerung, sowie vor allem ausländische Gäste mit Filmpräsentationen von uralten Darstellungen aus der Landwirtschaft, der Pelztierhaltung und geringfügig auch des Jagdwesens. Da auch ich am Stock im Eisenplatz wohne, werde ich wöchentlich daran erinnert, dass man diesem Unfug in einer konzertierten Aktion, unter Einbindung der Gerichte und durchaus auch der vernünftigen Medien ein Ende bereiten sollte.

Es muss vor allem transportiert werden, dass, mit diesen Demoaktionen gekeilte Spenden primär in die Erhaltung der Aktivisten gehen, die sich durchaus auch selbst ständig auf der Jagd nach eigener Bedeutung befinden. Ein fragwürdiger Dr. Martin Balluch muss wohl auch seine Strafprozesskosten einbringlich machen.

Es kann nicht sein, dass eine Kleingruppe, mit der allerdings den Tierschutzbereich beherrschenden Kronenzeitung dieses Land terrorisiert, indem das Tier über den Menschen erhoben wird.

Unsere Stadtbevölkerung meint, dass ihr Schnitzel nur mehr im Cellophan zur Welt kommt. Der Tierlugner Michael Aufhauser wird gefeiert, weil er mit Spenden die Kuh Yvonne füttert, während tausende Bewirtschafter von Jagdgebieten geprügelt werden, weil sie Wildtiere in einem Hochgebirgsland in der Notzeit füttern. Aber auch wenn verhungerte Wildtiere, wie vor einigen Jahren 7000 Stück Schalenwild in Graubünden herumlägen, würden wieder die Jäger geprügelt. Hunden darf nicht die Wolfskralle, dafür aber Kleinkindern die Vorhaut entfernt werden.

Nachdem die heimische Pelztierhaltung – nur ein gut gehaltenes Pelztier verfügt über einen schönen Pelz, der verarbeitet werden kann – eingestellt werden musste, müssen Pelze aus dem Ausland importiert werden. Unsere Landwirte werden durch den überzogenen Tierschutz um ihre Existenz gebracht und wir importieren landwirtschaftliche Produkte aus wirklich traurigen, ausländischen Tierhaltungen.

Es muss doch möglich sein, dass alle interessierten, betroffenen und belasteten Institutionen in einem Land mit dem mittlerweile wohl modernsten Tierschutzgesetz der Welt, sich gegen die ständige weitere Üble Nachrede und Kreditschädigung durch gezielte Klagsführung angemessen wehren. Hierzu möchte ich ausdrücklich klar stellen, dass diese Aktion nicht zur Erlangung eigener Mandate erfolgt, zumal ich als Rechtsanwalt emeritiert bin und nicht mehr anwaltlich vertrete. Vermutlich wird es auch notwendig sein, auf einzelne Tierschutzgruppen Detekteien anzusetzen, um selbst Beweise zu sammeln.

Wir müssen aber auch transportieren, dass ein Schuss oder eine andere Tötungsart viel gnädiger sein kann, als der vornehmlich von der Stadtbevölkerung geleugnete natürliche Tod von Tieren. Wir müssen im Jagdwesen viel deutlicher bloß stellen, dass abartiges Schießen auf abartige, gezüchtete Kreaturen unser Handwerk in den Dreck ziehen. Wir müssen den Transport tausender trophäentragender Arten quer durch Europa unterbinden, um die fragwürdigen Geschäfte mit Zuchtexemplaren zu unterbinden.

Meine Initiative geht aber auch dahin, dass alle Betroffenen einen Fonds gründen und finanzieren sollten, aktive Medienkampagnen führen und jeden Tierschutzaktivismus mit gediegener rechtlicher Beratung verfolgen sollten. Ich selbst wäre im Interesse der Sache bereit, in diesen Fonds € 10.000,- einzubringen.

Ich ersuche und darf ermächtigen, dieses Mail an verantwortliche Personen der Land- und Forstwirtschaft, der Pelz- sowie Lederwirtschaft, im Fleischergewerbe, im Jagd- und Jagdhundewesen, in der Fischerei und Falknerei weiterzuleiten.

Vermutlich verfügen vor allem die Landwirtschaftskammern über die erforderlichen Strukturen, um die notwendige Koordination aller Beteiligten zu übernehmen.

Mit besten Grüßen

Rudolf Gürtler

Empfänger:
Landwirtschaftskammern
Pelzwirtschaft
Fleischerinnung
Jagdverbände + Zentralstelle
Verein Grünes Kreuz
CIC
Jagdvereine Bund Österr. Jagdvereinigungen
Jagdstammtisch
IGJ
Damenjagdklub
ÖJGV Österr. Jagdgebrauchshundeverband
Österr. Kuratorium für Fischerei
Fish´n friends
Österr. Falknerbund

em. Rechtsanwalt

Mag. Dr. Rudolf Gürtler

allgem. beeideter und gerichtl. zertifizierter Sachverständiger für Jagdwesen

A-1010 Wien, Seilergasse 3
Tel.: +43 1 513 41 81
Fax:  +43 1 513 41 81-40
Mobil: -43 664 100 74 74
e-mail:   <mailto:guertler@svjagd.at> guertler@svjagd.at

em. Delegationsleiter Österreich, em. Vizepräsident und em. Juristischer Beirat im CIC Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd – Homepage  <http://www.cic-wildlife.org/> www.cic-wildlife.org
Mitglied im DJRT Deutscher Jagdrechtstag e.V.
em. gerichtlich beeideter Sachverständiger für Fischerei und Fischzucht

42 thoughts on “Jäger Rudolf Gürtler will Detektive auf Tierschutzvereine ansetzen

  1. 0nc3 sagt:

    Ich wünschte, die hätten in Deutschland schon genausoviel Angst ;)

  2. susann sagt:

    ich hoffe diesen menschen nimmt keiner ernst… ich würde jeder tier über ihn stellen!!! wer behauptet das tiere unter uns stehen, sollte noch weiter unten stehen, schön zu sehen ist allerding, wieviel schiss die leute schon bekommen^^

  3. patty fain sagt:

    da wird uns wohl der Kampf angesagt!!!Aber keine Sorge Herr Gürtler,wir haben keine Angst,im Gegenteil wir sind zuviele,wir stellen uns Europa und Weltweit gegen sie und ihre barbarischen Freunde.Tierleid soll und muss ein Ende haben!!!Wenn sie so geil aufs schiessen sind,benutzen Sie in Zukunft Tontauben.

  4. A.nonym sagt:

    Geistig zurückgebliebener Speziezist dem das Handwerk gelegt gehört…

  5. Lilly sagt:

    O-Ton Gürtler: “Wir alle sitzen hingegen bewegungslos wie das Kaninchen vor der Schlange (…).”

    “und wir importieren landwirtschaftliche Produkte aus wirklich traurigen, ausländischen Tierhaltungen” (…)

    Vielleicht kann das Kaninchen nun verstehen, was es für alle Tiere bedeutet Opfer zu sein, und leben zu wollen. (…)

  6. Schnitzi sagt:

    Ist der Brief wirklich echt? DerTyp steht ja nicht nur mit allen Tieren, sondern auch mit der gesamten deutschen Grammatik auf Kriegsfuß. Wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich von dem Brief eher auf einen Volksschulabbrecher als auf einen Rechtsanwalt schließen!

  7. w.wolf sagt:

    wie wollen die das denn machen
    und man sieht mal wieder wie tierfeindlich dieses pack ist
    sollen die das doch machen
    das kann man gar nicht umsetzen
    man sollte eher bei den lusttötern ein Privatdetektive ansetzen demit man gleich anzeigen erstatten kann wegen verstoß der gesetze
    vogelmord… verstoß gegen tierschg. §17 usw
    da würde so einige an diesen pack ihren grünen schein loswerden

  8. Elisabeth sagt:

    Wie alt ist dieser Herr eigentlich? Kann man den denn überhaupt ernst nehmen? Mit diesem aufschlussreichen Brief macht R sich ja lächerlich!

  9. petra sagt:

    Warum war der Gute denn im Spital? Gehirnamputation?

  10. cheetah sagt:

    Der Herr Gürtler dürfte sich in seinem Kalender vertan haben – der Fasching ist vorbei, und der erste April kommt erst.

  11. lostlobo sagt:

    Das ist auch jener Herr Gürtler, der das gesetzliche Verbot von Stachelhalsbändern und Elektroschockern in der Hundeerziehung zu Fall bringen will.

  12. Norbert sagt:

    Gürtler und seine Jagdkumpane führen einen regelrechten Krieg im Wald gegen absolut unschuldige und wehrlose Wildtiere.
    Sie zersprengen Sozialstrukturen,machen Jungtiere zu Waisen,von ihnen angeschossene Tiere flüchten panisch und leiden oft größte Qualen.
    Deshalb ihr Hobbymörder – Klappe halten und schämen.

  13. Chris sagt:

    http://www.st-hubertus.at/?id=2500%2C1011869%2C2772%2C%2CeF9DT1VOVF9JTUdbMF09MSZpbmxpbmU9MSZucGZfc2V0X3Bvc1toaXRzXT0lMjVucGZfc2V0X3BvcyUyNQ%3D%3D

    Bemerkenswert: ” Die Polizei ist verpflichtet ….bei einer Jagdstörung einzugreifen”. Der Prügelpolizist wird nach dem Prozess wohl zum Leiter der Schnüffler ernannt werden – aufgrund seiner blutigen Handschlagqualitäten.

    http://de.indymedia.org/2005/08/124856.shtml

  14. margit hauer sagt:

    ist der noch dicht?????

  15. Danke für die werbewirksame Veröffentlichung. Gar nicht so schlecht. Allerdings darf ich Ihnen versichern, dass ich nie versuchen werden, Ihnen Ihre Lebensweise vorzuschreiben, wie ich es auch wage, mich gegen Ihre Vorschriften zu wehren.
    Beste Grüße RG

  16. jostein sagt:

    Ich hoffe, ich muß nicht von meinem Steuergeld die Rehab dieses Herren bezahlen in welcher er Zeit und Laune für einen derartigen geistigen Erguß findet. Der Fanatismus, welchen er Tierschutzaktivisten unterstellt , verfolgt ihn wohl selbst. Es wäre sehr schade, wenn Menschen mit ihrem Geld wieder nichts besseres zu tun wissen, als notwendige Institutionen in ihrer Arbeit zu behindern, statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Denn, wenn ich das richtig verstanden habe, appelliert Herr Gürtler auch an die Jägerschaft, nicht abartig auf abartig, gezüchtete Kreaturen zu schießen, wobei ich nicht weiß, was damit genau gemeint ist … ,-) ?

  17. Michaela sagt:

    Amüsant, denn nur jemand, der Angst davor hat, daß seine Interessen “gekürzt” und eingeschränkt werden reagiert so verzweifelt.

    Der muß ja Angst habe, daß er es notwendig hat so zu agieren.

  18. Werter Dr. Balluch ! Nunmehr erlaube ich mir, mir etwas mehr Zeit für meine Reaktion auf Ihre Veröffentlichung zu nehmen. Vorweg darf ich aufzeigen, dass ich, entgegen Ihrer Vermutung überhaupt nichts mehr mit dem Hotel Sacher zu tun habe, gleichwohl ich darauf stolz bin, dass mein Großvater, Vater und Bruder – alles aufrechte Jäger – mit viel Fleiß bedeutende Werte geschaffen haben.
    Wer wie Sie austeilt und mit Steinen auf Mitmenschen wirft, darf sich nicht wehleidig ins Glashaus zurückziehen, wenn sich anderen formieren, um sich zu wehren. Hingegen beunruhigt die Treibjagd der Meute weniger naturferner Tierreligionsaktivisten auf mich alten Wolf nicht wirklich.
    Sonst fällt es mir schwer, mich der Diktion Ihrer Anhänger anzupassen, denn wie soll man auf ein beglückendes SMS am 1.3. um 0:15 – hoffentlich nicht von Ihnen – „Steck Dir Deine Flinte in den Arsch und drück ab !“ reagieren, wenn man, wie ich kein Flintenschütze mehr ist.
    Die einseitige Meldung Ihrer Journalistenfreunde in der Postille „Heute“, war bei Erscheinen schon Schnee von gestern.
    Normaler Tierschutz, welcher das Tier nicht über den Menschen erhebt, ist nach meinem Verständnis eine faszinierende und beglückende Aufgabe.
    In einem Land mit einem der modernsten Tierschutzgesetze der Welt auf hohem Niveau, kann man, auch Sie auf das Erreichte stolz sein, aber irgendwann werden Forderungen, auch zum Nachteil von Tier und Mensch überzogen. Es wird Ihnen nie gelangen, den Löwen umzuerziehen, Gras zu fressen. Eben bestätigt der Kurier am 1.3., dass wir 20 Millionen Eier aus Käfighaltung importieren, weshalb Sie den Mut haben sollten, im Ausland tätig zu werden.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass zumindest manche, von Ihnen ständig auf dem Stock im Eisenplatz präsentierte Greuelvideos vielleicht dem Spendenfluss hilfreich sein mögen, aber Dinge zeigen, die heute verboten und überholt sind. Insbesondere dies soll versucht werden mit Fachleuten nachzuweisen.
    Abschließend darf ich eine Diskussion anbieten, zu der Sie Ort und Ihre Mitstreiter auswählen, während ich versuchen werde, Ihnen den Sinn der in diesem Land immer noch legalen jagdlichen Nutzung zu erläutern.
    Mit besten Grüßen
    Rudolf Gürtler

  19. Tina sagt:

    “Somit rufe ich alle Adressaten auf, den ständigen Unverschämtheiten der Tierfanatiker (keine Tierschützer !), die unser aller Handwerk belasten, aktiver zu begegnen.”

    Ich frage mich, welche Kriterien ein Mensch erfüllen muss um in den Augen des Dr. Gürtler als Tierschützer zu gelten.
    Ach, das war wahrscheinlich die Liste weiter oben: “Verantwortungsträger in der Land- und Forstwirtschaft, der Pelz- sowie Lederwirtschaft, im Fleischergewerbe, im Jagd- und Jagdhundewesen, der Fischerei und Falknerei !”

    Es spricht ja nun wirklich nicht für unser Universitätsssystem, wenn man mit so einem Tunnelblick promoviert wird. ;-)

  20. Martin C. sagt:

    Na geh, er will doch nur wieder unkontrolliert, unbehelligt und ohne Kritik von außen seinem Hobby nachgehen und alle möglichen Tiere auf jegliche Art und Weise zur Strecke bringen. Ist doch verständlich, oder?
    http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,855578

    Er ist auch ein Freund von Elektroschockgeräten (Teleimpulsgeräten) bei (Jagd-)Hunden – lt. Tierschutzgesetz vom 1. Jänner 2005 ist die Verwendung, der Erwerb und Besitz verboten:
    http://derstandard.at/1315006179621/Jagdorganisationen-Elektroschockgeraete-fuer-Jagdhunde-gefordert
    http://www.st-hubertus.at/?id=2500%2C1011869%2C2772%2C%2CeF9DT1VOVF9JTUdbMF09MSZpbmxpbmU9MSZucGZfc2V0X3Bvc1toaXRzXT0lMjVucGZfc2V0X3BvcyUyNQ%3D%3D

    Offensichtlich hat der Tierschutz bereits einen Stellenwert erreicht, dass sich gewisse Herrschaften bereits ordentlich auf die Füße getreten fühlen. Ja, und das ist auch gut so.

  21. maria taylor sagt:

    und die Mutter des Verfassers dieses sonderbaren Faszikels ist die Herrin über unsere Lipizzaner? Zittern sollen sie die Herren Jäger und ich gebe ehrlich zu, dass es mich jedesmal diebisch freut, wenn einer den anderen erschießt! Dann fällt mir immer ein Spruch ein, den ich einmal im Internet gelesen habe: NUR EIN TOTER JÄGER IST EIN GUTER JÄGER!

  22. jasper ben reichardt sagt:

    Rudolf Gürtler:

    bitte nehmen sie sich die zeit, dieses video anzusehen:

  23. Norbert sagt:

    Heute ist ein guter Tag für mich.
    GRUND:
    Tiroler Hobbymörder wurde in Bayern auf einem Hochsitz tot aufgefunden. Getötet durch eine Gewehrkugel.

  24. Lisa sagt:

    Herr Rudolf Gürtler,
    ich kann dir, als jemand der in dem Ort mit den meisten Schweinen im Burgenland wohnt, sagen, dass das Gezeigte in den Videos definitiv der Wahrheit entspricht. Kein Schweinestall ist hier genehmigt – ja, das ist verboten. Nein, es interessiert die Behörden gar nicht, weil das alles politisch motiviert ist. Ich denke, du weißt schon was ich meine. Bist ja auch Teil einer großen Lobby. Selbst jemand mit deinen Ansichten, kann mir nicht erzählen, dass das was in Österreichs Massentierhaltungsstellen passiert, ok ist.
    Und auch nicht, dass es keine Misstände bei der Jagd gibt oder dass betrunken geschossen wird. Oder mitten im Ort. Oder Tiere gesetzeswidrig gehalten werden um sie dann zu jagen. – ja, auch das ist verboten. Nein, auch das wird nicht geahndet, zumindest nicht praktisch, solange kein Mensch dabei verletzt wird. Setz dich doch mal ein in der Jagdlobby dass hier stärker kontrolliert wird. Sollte doch in deinem Interesse liegen, oder?

    Schön für dich, wenn du die Augen vor der Realität so verschließen kannst. Wir anderen werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass andere Leute es nicht mehr tun.

    Und wozu war nochmal der Detektiv gut? Wenn eh alles überall gesetzlich passt? Oh.

  25. susanne v. sagt:

    Mag. Dr. Rudolf Gürtler ständig gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Jagdwesen, Juristischer Berater im CIC, Internationaler Jagdrat zur Erhaltung des Wildes.

    …………………………..

    Geehrter Herr Dr. Gürtler, ich finde es sehr mutig von ihnen sich hier an der Diskussion zu beteiligen und ich fände es auch mutig, würden sich die hier vertretenen Tierschützer ebenso daran beteiligen, ohne zu beschimpfen. Mir gefällt die Öffentlichkeit der Diskussion, deshalb würde es mich persönlich freuen, würde es zu einer weiteren Diskussion im Internet kommen, an der sich jeder beteiligen kann. Es wird so viel hinter verschlossenen Türen gemauschelt, warum sollte das beim Thema Tierschutz nicht einmal anders ablaufen?

    Wenn sie alle Mitglieder des VGT von Detektiven ausspionieren lassen, treten ich sofort dem VGT bei, gehe regelmäßig zum “Stock im Eisen” und bitte den Herrn Balluch sogar dass er mir erlaubt Flugblätter zu verteilen. Das würde mir gut gefallen und wenn sie mir – wie auch immer – die Ergebnisse mitteilen, spende ich sogar für sie. Sie würden mir einen großen Dienst erweisen.

    Hoffentlich begeben sie sich nicht mit dieser Aktion auf glattes Parkett, denn wenn die “Tierschutzszene” sich zusammentut, den Spieß umdreht und dasselbe mit den “Vereinigten Tierquälern” macht, könnte es passieren dass sie viele Freunde verlieren. ;)

    Ich würde mir wünschen dass sie erklären was ihnen an der Jagd so gefällt. Dass Menschen jagen weil sie Hunger haben ist verständlich. Wenn man das aber zuläßt, gibt es bald gar keine Tiere mehr. Es wird deshalb genau festgelegt wer jagen darf und dafür muss man auch zahlen. Wer jagt hat deshalb auch keinen Hunger, bzw. Hungrige dürfen nicht jagen.

    Was treibt jemanden also dazu ohne jede Notwendigkeit zu töten? Auf http://www.jagd.at wird behauptet man wolle die Natur genießen. Das ist doch absoluter Unsinn. Niemand muss jagen weil er die Natur genießen will.

    Auf http://www.vjagd.at/vorarlberger-jagdportal/jagdkultur-heute/trophaen/ steht: “Geweihe, Krucken, Haare, ganze Häupter, Füße, einzelne Knochenstücke, Zähne, das ganze Tier, das Fell, die Haut, Federn, kleine Pfoten – der Jäger nimmt sie als „Erinnerungsstück“ an sein Jagderlebnis mit nach Hause.
    Nur die Augen (Lichter) nicht. An der Trophäe werden sie ersetzt – durch Glas oder Kunststoff.

    Übersetzt heißt Trophäe „Siegeszeichen“. Das Tier braucht sie meist als Waffe gegen einen Nebenbuhler oder zur Abwehr eines Angreifers. Der Mensch stellte daraus Werkzeuge und Schmuckstücke her, beschwor durch sie die Kräfte der Natur, opferte sie den Göttern, verehrte sie selbst als göttliches Zeichen, nagelte sie an die Wand.”

    Ich glaube sie waren auch Verteidiger. Da werden sie auch folgendes kennen: “Der
    organisierte Serienmörder inszeniert eine
    wiederholte Konfrontation mit erlebten
    und verdrängten traumatischen Situati-
    onen und sucht damit möglicherweise
    eine Chance zu allmählicher Durchar-
    beitung und damit zur Selbstheilung. Er
    tötet immer weiter, bis er gestoppt wird;
    er plant seine Morde. Häufig behalten Serienmörder Kleidungsstücke, Haare
    oder sogar Gliedmassen der Opfer als
    Trophäen, und der altbekannte Spruch,
    nach dem es den Mörder immer wieder
    an den Ort des Verbrechens zurückzieht,
    ist ein Charakteristikum, das auf diesen
    Tätertyp in besonderer Weise zutrifft.
    Auch das Verbrechensszenario wirkt
    meist geordnet: Opfer werden säuberlich
    niedergelegt oder akribisch verstümmelt
    beziehungsweise zerstückelt. Der Wie-
    derholungszwang ist stärker als das Lust-
    prinzip, gegen welches er sich immer
    wieder durchsetzt.” https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:4wvuuAKbLUoJ:www.bv-neurologe.de/main/img_neuro.php?SID%26datei_id%3D970+serienm%C3%B6rder+troph%C3%A4en&hl=de&gl=at&pid=bl&srcid=ADGEESgqIBJRksYomIhiIWUfTXpzuvqlXpR_a4ohzNFytmn8IDkHfMhfi474k633JGCejoO3MYy1QY7zikrC4rTFE3gxJnykzf3fiHBE6cBbzGqE9fcNaqB_ECl67vfIs85hzYDkHPVK&sig=AHIEtbRyHlmX4FlbiQ_vKWGxwDhrMg6bSw

    Wenn ich mir das Foto auf diesem Blog ansehe, erkenne ich eine schaurige Parallele.

    Was ist so schön am Töten?

    Diese Jäger brauchen das Fleisch nicht. Sie sind keine Angestellten die im Wald “für Ordnung sorgen”, indem sie alte, kranke Tiere abschießen. Eher suchen sie besonders schöne Exemplare heraus. Sie gehen nicht wegen der Natur in den Wald, sondern mit dem Vorsatz zu töten. Und sie nehmen “Trophäen” mit, was absolut sinnlos, bzw. anachronistisch ist.

    Viele Tierschützer beschäftigen sich mit diesen seltsamen Parallelen und viele fürchten dass eine Beziehung besteht die fatal sein könnte.

    “Nur wenige Jäger sind sexuell delinquent oder neigen zu anderen Formen aggressiver krimineller Taten – das ist eine klare Sache. Es gilt jedoch generell zu bedenken, dass insbesondere Kinder und Jugendliche, welche an Jagdszenarien teilnehmen, einem erhöhten Risiko zu späterer Sexualdelinquenz ausgesetzt sind. Ähnliche – aber nicht gleiche Risikofaktoren bieten Schlachtprozesse oder die Arbeit in Mast- oder Massentierhaltungsbetrieben. Außerdem bietet gerade die Jagd die Möglichkeit, auf legalem Wege Tötungsakte an Tieren zu inszenieren, welche sogar eine gewisse Anerkennung erfahren – und so die delinquenten Handlungen insbesondere bei jüngeren Menschen (in Abhängigkeit von anderen Prozessen) zu fixieren. Hier findet sich die Differenz zu Tätigkeiten innerhalb der Nahrungsproduktionsbereiche. Jugendliche oder junge Erwachsene, welche sadistische, evtl. sodomistische Phantasien entwickelten, bietet sich auf der „Jagdplattform“ möglicherweise ein idealer Erprobungsraum zur Fixierung unterschiedlicher delinquenter Paraphilien unter dem „wohlwollenden“ Blick einer marginalen Öffentlichkeit, das Handeln wird belohnt und verstärkt. Vor diesem Hintergrund können sich sexuell abweichende und kriminelle Muster entwickeln. ” http://www.petra-klages.de/hintergrundinfos.html

    Was sagen sie dazu?

  26. Vermentino sagt:

    Gürtler= peinlicher, mit Großvater-Komplex behafteter Dodl.
    Bitte dieses Nudlaug’ nicht ernst nehmen.

  27. Lilly sagt:

    Interessenskonflikt

    Auf einem Spaziergang durch die Natur entdeckten wir wenige Meter vor uns direkt auf einem Weg ein kleines Häschen, Leben, im Gras. Wir kamen näher und blieben einen Meter daneben stehen, es bewegte sich nicht und hoffte, nicht gesehen zu werden :) Wir haben es bewundert und sind, um es nicht zu ängstigen, bald weitergegangen. Dieses Bild trage ich heute noch in mir, es freut mich heute noch.

    Was trägt ein “guter” Mensch in sich der geifernd dem kleinen Häschen einen stromtrainierten Bluthund nachjagte um, a Gaudi, das tote blutige Häschen zerbissen zu sehen? Albträume?

    Ich habe einmal in einem nächtlichen Naturschutzgebiet einen Kapitalhirsch zehn Meter vor mir vom Hang herunter Richtung Wiese laufen sehen. Das war eine wunderschöne Begegnung. Eine nachhaltige Freude, dieses Tier sehen zu dürfen und mit jeder Erinnerung zu wissen, es gibt dieses Wesen.

    Jahre vorher kam ich an einem Auto vorbei, der Kofferraum war offen. Ich sah darin einen blutigen, abgetrennten Hirschkopf. Reglos blinde Augen. Kein Wirken mehr in der Natur, alles fortgenommen. Nur um irgend einem innerlich Leeren eine reglose, bald in die Ecke geworfene Trophäe zu sein.

    Edelwestern waren einmal in. Heute wirken sie nur noch primitiv. Schlachten, Schlachtereien. So ist die Natur, ist eine schlechte Ausrede. Damit vergleicht sich der Mensch geistig mit einem Savannentier, das noch nicht bis an das Ende des Universums schauen kann.

    “Eben bestätigt der Kurier am 1.3., dass wir 20 Millionen Eier aus Käfighaltung importieren, weshalb Sie den Mut haben sollten, im Ausland tätig zu werden.”

    … weshalb wir alle Österreicher im Schulterschluss den Mut haben sollten gegen massive Tierquälerei etwas zu tun?

    Ein grasfressender Löwe muss ja nicht wörtlich genommen werden, auch wenn diese Ausnahmelöwin wirklich gelebt hat.

  28. Christian sagt:

    Sehr geehrter Herr Gürtler!

    Eine Frage:
    Sie sind doch nicht etwa wirklich der selbe Herr, der in diesem recht reißerisch geschriebenen Artikel das “Lebensrecht” von virtuellen, in Computern berechneten Pixelfiguren über das Lebensrecht eines Huhnes stellt?
    http://www.ooeljv.at/content/view/1196/231/

  29. Matthias sagt:

    Herr Gürtler,

    mich würde interessieren wie sie zur Demokratie stehen. Da dieses Thema mit so vielen Emotionen verbunden ist wird es einem Tierschützer unmöglich sein einen Jäger zu überzeugen und umgekehrt. Leider ist es aufgrund dieser Emotionen auch in der Politik nicht möglich über dieses Thema rational zu diskutieren. Stattdessen werden Tierschützer in Österreich von mächtigen Jägern in der Politik kriminalisiert. Wenn hier jemand rationale und demokratische Entscheidungen treffen würde dann wären zumindest die Treibjagd, die Baujagd und das Jagen von zuvor gezüchteten Tieren verboten!!! (von einem Alkoholverbot ganz zu schweigen)

  30. Christian sagt:

    Zu Alkoholverboten:
    Alkoholverbote/-einschränkungen würden in einem liberalen Gedanken nur dann Sinn machen, wenn der Konsum von Alkohol durch ein Individuum andere, am Alkoholkonsum nicht beteiligte Personen schädigt (wie es z.B. beim Passivrauchen oft Thema ist) Tut er aber nicht. Exzessiver Alkoholkonsum schädigt höchstens den Alkohol-Konsumenten, ist also die Freiheit des Einzelnen, und es steht deshalb jedem frei, seinen Hedonismus vor seine persönliche Verantwortung zu seiner Gesundheit zu stellen, selbst wenn dieser völlig irrational ist.

  31. Daniel sagt:

    Lieber Herr Gürtler,

    falls manche Videos tatsächliche eine veraltete Darstellung der Tierinhaltung bieten, liegt dies einzig und allein an der Industrie selbst, die ihre Produktion streng geheim hält. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass die tatsächlichen heutigen Verhältnisse weitaus schlimmer sind, sonst würden die Tierhaltungsbetriebe eine Inspektion zulassen, um diese angeblichen Unwahrheiten zu entkräften.

    Wenn Sie also tatsächlich Detektive darauf ansetzen wollen die Bedingungen in Tierhaltungsbetrieben zu dokumentieren, finde ich das sehr begrüssenswert. Wird ja auch langsam Zeit, dass Sie elitärer Schnösel mit dem Geld das Ihnen zugesteckt wurde irgendetwas Sinnvolles anfangen.

    mfg
    Daniel

  32. Frei sein sagt:

    Eine Frau erzählte, ihr Mann, der von seiner Umgebung von Kind an gelernt hatte, es müsste so sein, es gehöre zum Leben, einen Hasen aus dem Käfig zu nehmen, ihn unter den Schuh zu zwängen, alles Denken und Fühlen ausschalten, ihm brutal auf den Schädel zu hauen, aus dem Bauch die Gedärme herausquellen zu sehen, kollidierte eines Nachts betrunken auf der Heimfahrt mit einem Reh. Weil er betrunken war konnte er sein streng gelerntes Verhalten, Denken und Fühlen ausschalten müssen, nicht kontrollieren. Ohne diese Zensur traf ihn das, was er in dieser Nacht auf der Strasse mit dem Reh erfahren, gesehen und vor allem gehört hatte, mittten ins Herz, seine Worte sprudelten aus ihm heraus und er weinte so, wie vielleicht sein ganzes Leben vorher noch nie, all das, was ihm von seiner Umgebung und so von ihm selbst verboten war zu denken und zu fühlen durfte er in dieser Nacht denken und fühlen. Er durfte Mensch sein. Diese eine Nacht mit dem sterbenden Reh hat ihn in seinem weiteren Verhalten nicht verändert, aber vielleicht in aller Stille erleichtert. Mord ist kein Naturgesetz. Denken und Fühlen dürfen ist Naturgesetz.

  33. Alice Groß sagt:

    Der Tiermörder muß ja Zeit haben um so eine lange schwachsinnige Mail zu schreiben…. nach dem Motto: getretener Hund bellt.
    Diesen MÖRDERN, auch JÄGER genannt, muß von uns Tierschützern endlich das Handwerk gelegt werden. Ein hilfloses, unschuldiges Tier in krasser Absicht vom Leben zum Tode zu befördern…..das ist MORD…. bei Menschen gäbe das lebenslängliche Haft. Aber der Mensch in seiner Arroganz hält sich ja … warum auch immer … für was Besseres als ein Tier. Die Bestie Mensch muß ihr gerechte Strafe für das ganze Tierleid bekommen, das sie verschuldet.

  34. Martin sagt:

    Wir Jäger erklären uns solidarisch mit Schweinemästern, Hühnerbaronen, Pelztierproduzenten und all jenen, deren berufliches oder privates Glück über Tierleichen geht. Diese Gemeinschaft im Geiste macht stark!

  35. Sandra sagt:

    HALLO GEHT´S NOCH?!!! Dieser Hetzbrief ist ja gegen die freie Meinungsäußerung! Die Schreibe mutet in Richtung Verhetzung und Diktatur! Das ist ja unverschämt wie hier einer versucht seine Beziehungen spielen zu lassen, noch dazu unter völlig unrealistischer Darstellung der einzelnen Themen à la “arme subventionierte Landwirte kein Business mehr mit Pelz”. Ein Armutszeugnis – pfui Teufel!

  36. Hermine sagt:

    Kommt nach der Judenverfolgung bald eine strategische Tierrechtler- und Tierschützer Verfolgung???
    Ich hoffe gegen diesen Wahnwitz wird rechtlich vorgegangen.
    So etwas darf man sich in keinster Weise gefallen lassen! Wehret den Anfängen!

  37. Administrator sagt:

    Sehr geehrter Herr Gürtler,

    ich danke Ihnen dafür, auf meinem Blog geantwortet zu haben. Solange man im Dialog bleibt, kann man teure Privatdetektive vermeiden.

    Überrascht hat mich in Ihrer Aussendung die Vehemenz, mit der Sie gegen eigentlich alle Tierschutzvereine vorgehen wollen. Haben wir nicht gerade erst einen insgesamt 3 Jahre lang andauernden Tierschutzprozess überstanden, der viele von uns trotz rechtskräftigen Freispruchs in den finanziellen Bankrott gestürzt hat? Statt Mitgefühl reagieren Sie mit dem Aufruf zu gleich dem nächsten Angriff. Offenbar muss man als Jäger eine gewisse Gefühlskälte und Brutalität besitzen.

    Ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihnen keine derartigen SMS schicken würde, wie Sie eines zitieren. Umgekehrt kann ich Ihnen aber sehr viele wesentlich bedrohlicherer Emails gegen mich bzw. den VGT vorlegen, wie z.B. in einem meiner Blogeinträge ganz am Schluss:
    http://www.martinballuch.com/?p=283. Wie Sie dort auch nachlesen können, war ich Augenzeuge des Mordes eines Jägers an einem Tierschützer und wurde u.a. vom damaligen Agrarsprecher der ÖVP-Kärnten, Robert Lutschounig, im Jahr 2004 derart ins Gesicht geschlagen, dass ich heute noch eine Narbe davon trage – übrigens im Bemühen, ein Legebatterieverbot zu erreichen!

    Sie begrüßen das Legebatterieverbot. Das freut mich. Aber es betrifft nur Legehühner. Wie stehen Sie zu ähnlichen Verboten bei Masthühnern, Puten, Schweinen oder Rindern? Oder meinen Sie, in diesen Bereichen ist alles schon ideal aus Sicht der Tiere? Sie erwähnen selbst – so verstehe ich Sie -, dass Sie die Jagd auf Zuchtfasane ablehnen. Würden Sie dann eine Gesetzesinitiative auf Landesebene unterstützen, eine derartige Jagd zu verbieten? Was halten Sie von unseren Erfolgen 2011 (Verbot der Kastenstandhaltung von Mutterschweinen ab 2033) und 2012 (Vorschreibung eines Kriterienkatalogs für die Schaden/Nutzen Abwägung jedes Tierversuchs vor seiner Genehmigung)? Wenn Sie Positives an diesen Entwicklungen sehen, warum wollen Sie uns dann so bekämpfen? Fürchten Sie nicht, dass diese Fortschritte ohne aktiven Tierschutz gar nicht zustande kämen? Oder meinen Sie ernsthaft, es ist kein Fortschritt, einen körpergroßen Käfig für Mutterschweine zu verbieten? Was, bitte schön, ist dann Tierschutz für Sie?

    Ich greife Ihr Angebot, eine Diskussion über Sinn und Unsinn der Jagd zu führen, gerne auf. Haben Sie noch andere VertreterInnen der Jagd, die sich einer solchen Diskussion stellen würden? Wenn ja, dann würde ich 2:2 vorschlagen. Wir arrangieren die Räumlichkeit und visieren dabei einen Termin im Mai an. Wäre Ihnen das Recht?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Martin Balluch

  38. Astrid sagt:

    diese tierquäler fühlen sich eben zusehends in die ecke gedrängt…und versuchen sich natürlich zu wehren und daß man von denen nichts anderes als brutalität erwarten kann ist ja logisch……..nur man kann die zeit eben auch nicht zurück drehen………..und jetzt dreht sieht allmählich der spieß um und tierquäler kommen immer mehr aus der mode…….

  39. Fritz sagt:

    Die Österreichische Qualitätsgeflügelvereinigung QGV versuchte kürzlich in einer OTS-Aussendung den Boden für eine dramatische Verschlechterung der Hühnerhaltung in Österreich zu bereiten. Unter dem Vorwand, die heimische Geflügelfleischproduktion leide unter der ausländischen Konkurrenz und sei mit dem Konkurs bedroht, wird die Aufweichung des Tierschutzgesetzes gefordert – freilich ohne konkret zu sagen, wie das auszusehen hätte. Stattdessen wird mit Floskeln die Tiergesundheit beschworen, als handelte es sich bei der QGV um eine Organisation, der Tierschutz am Herzen läge. Die Wahrheit könnte anders nicht sein.

  40. Martin Balluch sagt:

    @Fritz:
    Richtig, und sehr bedenklich:
    http://www.martinballuch.com/?p=2113

  41. erika.linder@juli.at sagt:

    Ja es ist erschütternd, dass Tiere nicht nach dem Gleichheitsprinzip, Mensch und Tier haben die gleichen Rechte, nur unterschiedliche Bedürfnisse, behandelt werden.
    Bei großen Umwälzungen (Menschenrechte, Slavenhandel,
    Rechte der Frauen) waren immer Konservative und Traditionalisten ohne jede Vernunft und ohne Herz, gegen
    alles, was sie in ihren scheinbaren Rechten beschneiden
    könnte – so natürlich auch gegen eigene Veränderungen.
    Immer wieder haben große Geister auf die ethisch- moralischen Verpflichtungen des Menschen hingewiesen-
    meistens wurden sie nicht gehört.

    Es lohnt sich weiter für Tierrechte zu kämpfen und ich danke
    allen, die an vorderster Front sind und Unrecht am eigenen
    Leib zu spüren bekommen – es tut mir immer wieder weh.

    Of wiederluaga aus vorarlberg

  42. viktoria sagt:

    Ja es ist erschütternd, dass Tiere nicht nach dem Gleichheitsprinzip – Mensch und Tier haben die gleichen Rechte, nur unterschiedliche Bedürfnisse – behandelt werden.
    Bei großen Umwälzungen ( Menschenrechte, Sklavenhandel, Rechte der Frauen) waren immer Konservative und Traditonalisten ohne jede Vernunft und ohne Herz, gegen jede Veränderung.
    Große Dichter und Denker, waren meistens Vegetarier, weil sie die Gesamtheit der Schöpfung erfaßt haben.
    Es lohnt sich immer für Tierrechte zu kämpfen und es ist immer wieder unfaßbar, was “Menschen” tun – es tut immer wieder weh.
    Of wiederluaga aus Vorarlberg

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