Toxic feminism: Q & A

Fragen und Antworten:

Der Begriff „toxic masculinity“ stammt doch aus der Männerbewegung selbst und meint nicht, dass Mannsein an sich giftig wäre!

Zunächst: Begriffe werden usurpiert und verändern ihre Bedeutung. Menschenrechtsaktivist Martin Luther King nannte sich in den 1960er Jahren selbst „Neger“ (negro). Heute hat dieses Wort zweifellos einen rassistischen Unterton.

Ich selbst habe bereits in meinen Teenagerjahren verzweifelt nach Männerliteratur gesucht, die mir helfen hätte sollen, meine Geschlechtsidentität zu bewahren. Dabei las ich auch Robert Bly. Er sprach von toxic masculinity als einem gesellschaftlichen Anspruch an Männer, der sie selbst schädigt. Für Bly war toxic masculinity z.B., dass Männer von der Gesellschaft und auch von Frauen die Erwartung spüren, dass sie viel riskieren müssen, um männlich zu sein. Die Folge ist bis heute, dass über 90 % der Toten in Österreichs Bergen jedes Jahr männlich sind. Männer riskieren offenbar mehr – und sterben deshalb viel häufiger an Unfällen – um dem gesellschaftlichen Anspruch an Männlichkeit zu genügen. Dem stellt Bly selbst als Gegensatz die „deep masculinity“ gegenüber, das Besinnen auf die Innere Männlichkeit, die er ausschließlich positiv bewertet. Von der toxic zur deep masculinity zu kommen, entgegen der gesellschaftlichen Ansprüche – und ich füge hinzu: entgegen der toxic feministischen Verachtung alles Männlichen – ist der Weg, den Bly und seine Mitstreiter den Männern nahegelegt haben. Leider hat mich das auch nicht gerettet.


Toxic masculinity im heutigen toxic feministischen Diskurs hat eine ganz andere Bedeutung. Da ist mit toxic masculinity z.B. die sexuelle Belästigung von Frauen gemeint, die coole „bro-culture“ im Büro, oder das Vordrängen in der Karriere, die häusliche Gewalt, die mangelnde Empathie, die Gewalt überhaupt, Dominanzstreben und und und. Alles das, was die Gesellschaft vergiftet. Das Männliche als Dämon, wie der toxic feminism z.B. im Vergleich mit der männerdominierten gewalttätigen Schimpansengesellschaft und der frauendominierten liebevollen Bonobogesellschaft (sehr biologistisch) herauszuarbeiten versucht hat. Im toxic feministischen Diskurs gibt es kein Gegensatzpaar toxic versus deep masculinity, da gibt es überhaupt keine positive Bewertung des Männlichen, von deep masculinity als einem positiven Konzept ist keine Rede.

Aber wenn man den Begriff toxic masculinity usurpiert und für die eigenen politischen Anliegen in dieser Weise umdeutet, dann wird er zum Kampfbegriff. Und das merkt man spätestens daran, dass nicht von toxic femininity gesprochen wird. Wenn man toxic masculinity im Sinne von Bly verwendet, dann müsste es auch eine toxic femininity geben, wenn Frauen den inneren Anspruch an sich selbst spüren, der gesellschaftlichen Genderrolle zu genügen. Und wenn man den Begriff im Sinne der Umdeutung durch den toxic feminism verwendet, dann wäre toxic femininity z.B., wenn die Mutter zum Sohn sagt „Wein nicht, ein Indianer kennt keinen Schmerz“, oder wenn die Frau von einem Partner erwartet, dass er sie zum Essen einlädt, ihr die Tür aufhält und dass generell „Ladies first“ gilt.

Daher sage ich, wer toxic masculinity nicht im Sinne von Bly als Gegensatz zur deep masculinity verwendet, oder wer der toxic masculinity in ihrer neuen Begriffsbedeutung nicht eine toxic femininity gegenüberstellt, möchte gezielt Männer abwerten und kränken, und jedenfalls keinen konstruktiven Beitrag zum Geschlechterdiskurs leisten.

Der Feminismus war und ist wichtig. Ist es dann vertretbar, diese Bewegung zu kritisieren?

Es gab historisch zweifellos sehr wichtige Entwicklungen durch die feministische Bewegung, wie z.B. das Wahlrecht für Frauen, die Legalisierung der Abtreibung und die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter. Das kann aber nicht heißen, dass man diese Bewegung nicht auch kritisieren darf. Und zwar nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil es auch wirklich sehr Wesentliches zu kritisieren gibt. Faktum ist meiner Ansicht nach, dass die Auflösung der Genderrollen einer Anstrengung bedarf, die die gesamte Gesellschaft umfasst und niemanden ausschließt. Und die Möglichkeit des Einbringens von Männerperspektiven, die ich zunehmend für wichtiger erachte, darf nicht eingeschränkt sein. Die Emanzipation ist ein zu wichtiges Thema, um tabuisiert zu werden.

Wenn sich eine auch noch so verdiente Bewegung in einer eigenen Bubble einschließt und Kritik von außen dämonisiert, dann entwickelt sie immer ihre eigenen „Wahrheiten“, die unter Umständen nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Ich nenne das Folklore. Die Protagonist_innen geben diese Folklore unkritisch intern weiter und die nächsten Generationen nehmen sie wie die Muttermilch als Selbstverständlichkeit auf. Als Beispiele im Feminismus könnte ich die Hexenverfolgung nennen, oder das Narrativ, dass Frauen im Dritten Reich nur Opfer aber nicht Täterinnen gewesen wären. Gudrun Schwarz z.B. hat beim Aufdecken letzterer Folklore keinen leichten Stand, weil man in Kreisen des toxic feminism den Feminismus als politisches Lobbying für Frauen und den gesellschaftlichen Konflikt um Genderrollen als Krieg der Geschlechter begreift. Die Hexenverfolgung war nach dem feministischen Narrativ ein von Frauenhass geleiteter Vernichtungsfeldzug der Männer gegen besonders jene Frauen, die gegen das Patriarchat aufbegehrten. Faktum ist, dass in Österreich etwa gleich viele Männer wie Frauen der Hexenverfolgung zum Opfer fielen, und dass die Gesamtanzahl der Opfer hierzulande über die Jahrhunderte nur etwa 5000 ausgemacht hat. Allein bei einzelnen Schlachten in unserer Geschichte, für die junge Männer oft mit Gewalt zwangsrekrutiert wurden, starb ein Vielfaches davon unter grausamsten Qualen am Schlachtfeld, z.B. bei der 11. Isonzoschlacht 1917 das Zehnfache. Es gibt noch viele weitere Beispiele von Folklore durch Immunisierung gegen Kritik via Isolation in einer Bubble, z.B. die Standpunkte zu Prostitution und Pornografie, die sich zum Teil sehr weit von der subjektiven Erfahrung der Betroffenen entfernt haben, wenn Sexarbeit gleichgesetzt wird mit Frauenhandel und Zwangsprostitution.

Abgesehen davon kritisiere ich mit toxic feminism ja nicht den Feminismus schlechthin. Ich habe genau definiert, welche Teilströmung des Feminismus ich damit meine. Und diese Kritik halte ich für notwendig.

Gibt es einen toxic feminism überhaupt, wie Du ihn definierst?

Ja, definitiv. Ich habe nun 40 Jahre Erfahrung mit politischem Aktivismus, von der Friedensbewegung über Anti-Atomkraft und Hainburg bis zu Unistreiks und der Tierschutzbewegung. Und dabei bin ich sehr oft in direkten Kontakt mit feministischen Gruppen geraten. Und manches, was ich da erlebt habe, war Gift für die Gesellschaft und das Zusammenleben, ohne jede Frage. In einem englischen Feminismusmagazin mit Namen „Subversive Sisters“ las ich z.B., dass Männerhass die einzig richtige Reaktion auf die politische Situation der Frauen in der Gesellschaft sei. Diese Position ist offenbar von der Verschwörungstheorie getragen, dass die Männer gemeinsam und abgesprochen die Frauen zu unterdrücken versuchen. So hat man ein übermächtiges Feindbild, gegen das man dann ohne jede ethische Schranke Krieg führen kann, einen heiligen Krieg für das Gute sozusagen, bei dem nie Gefangene gemacht wurden. Das Böse kann man nur ausrotten.

Aber auch Carol Adams‘ Aufruf heute, aufgrund der #metoo Erfahrung nur Tierschutzorganisationen zu unterstützen, die von Frauen geleitet werden, ist klar toxic feminism. Diese Ansicht setzt voraus, dass solche Organisationen besser sind als jene, die von Männern geleitet werden. Und das geht wohl nur, wenn man Männer in irgendeinem Sinn als schlechter einstuft. Noch dazu werden die meisten Tierschutzvereine von Frauen geführt, Männer sind in Österreich jedenfalls in der Minderheit.

Toxic feminism ist aber auch, wenn beim Austrian Social Forum, als es diese Veranstaltung noch gab, grundsätzlich Frauen immer den Vortritt vor Männern hatten, wenn sie sich plenar zu Wort melden wollten, und nur solche Events stattfinden durften, für die sich eine Frau für das Podium fand, weil laut Begründung ein Thema, für das sich keine Frau interessiert, objektiv nicht wichtig sein kann.

Auch die Ansicht, dass nur Männer sexistisch sein können, und dass es keine sexistische Diskriminierung von Männer gibt, ist in feministischen Kreisen gar nicht so selten und gehört zur Definition des toxic feminism. Diese Ansicht gibt Männern allein die Schuld am Sexismus und nimmt von Diskriminierung Betroffenen die Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Sie ist also zweifelsfrei antiemanzipatorisch.

Ich könnte diese Liste sehr lange fortsetzen, auch mit persönlichen Anekdoten. Ich wollte z.B. einmal mit einer Frau zu einer Tierschutzdemo in einer anderen Stadt mitfahren. Sie kam mit einem Lieferwagen, vorne 3 Sitze, hinten eine Ladefläche. Als ich vorne einsteigen wollte, meinte sie trocken, Männer dürften bei ihr nur auf der Ladefläche Platz nehmen. Ihre Begründung war, dass sie nicht von Männern sexuell belästigt werden wolle, die vorne sitzen.

Kann es Sexismus gegen Männer in einer Gesellschaft geben, in der die Männer die Macht haben?

Sexismus ist eine innere Einstellung, die biologisch nicht begründbare Geschlechterrollen zuordnet, meistens mit Abwertung verbunden. Natürlich können also Frauen genauso wie Männer sexistisch sein. Und natürlich ist die Gesellschaft sexistisch und setzt solche Sexismen oft auch mit Gewalt durch. Die Gesellschaft hat die Macht, und diese wird oft genug auch von Frauen repräsentiert.

Beispiele von gegen Männer gerichteten, eklatanten Sexismen sind Legion. Ich nenne nur ein paar wenige, die mich direkt betreffen oder betroffen haben.

Frauen in meiner Umgebung, die ähnlich alt sind, wie ich, bereiten sich bereits auf ihre Pensionierung vor. Manche gehen sogar in die Arbeitslosigkeit, weil sie so bis 60 durchzukommen gedenken. Für mich ist die Pensionierung noch unendlich weit weg. Das Gesetz sieht vor, dass ich erst 5 Jahre nach den Frauen in Pension gehen darf. Die Begründung ist in erster Linie historisch, basiert aber auf dem sexistischen Vorurteil, dass Männer Arbeit besser aushalten würden als Frauen, und daher könne man ihnen mehr zumuten. Während der Gender Pay Gap in aller Munde ist, hört man vom verschiedenen Pensionsalter sehr wenig. Auf meine Anfrage bei Politikerinnen, die sich feministisch geben, wurde mir mitgeteilt, dass man mit Frauenfragen so viel zu tun habe, dass sich um so etwas zu kümmern keine Zeit bleibe. Mit vertauschten Geschlechtern wären die Prioritäten ganz anders. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass Frauen im Mittel um 7 Jahre länger leben. Statistisch gesehen können also Frauen die Pension um 12 (!) Jahre länger genießen als Männer. Das ist schon beträchtlich. Müssten nicht, umgekehrt, in so einem Fall eher Männer früher in Pension dürfen?

Warum leben Männer eigentlich kürzer? Man könnte hier natürlich biologische Gründe bemühen, aber dass die den Unterschied erklären, ist unwahrscheinlich. Vielmehr findet sich die Erklärung im Sexismus unserer Gesellschaft: Männer sollen hart zu sich sein, nicht so schnell zu Ärzt_innen gehen, mehr riskieren, mehr Stress vertragen, nicht auf ihre Gesundheit achten usw. In Summe führt das statistisch zu ihrem früheren Tod.

Ein zweites Beispiel ist der Zugang von Vätern zu ihren Kindern. Vermutlich kennen wir alle zahlreiche Männer, die von ihren Kindern abgeschnitten wurden und sehr darunter leiden. Es beginnt ja schon damit, dass die Kinder bei unehelicher Geburt (mittlerweile die Norm) automatisch den Namen der Mutter bekommen und nur sie ist obsorgeberechtigt. Für jeden davon abweichenden Wunsch sind behördliche Schritte notwendig, die Geld und Aufwand kosten. Und bei der Trennung kann das Kind leicht zum Rachewerkzeug werden. Es scheint noch immer normal, dass in solchen Fällen die Mutter die Obsorge bekommt und der Vater leicht aus der Familie gedrängt werden kann. Alimente zahlen muss er natürlich, aber seine Kinder sehen kann er nur mehr sporadisch und unter großem Aufwand. Die Erklärung für diese Praxis ist wieder der latente Sexismus in unserer Gesellschaft: Mütter seien die besseren und wichtigeren Elternteile als Väter. Abgesehen davon steht bei Männern schnell die Sorge wegen Kindesmissbrauch im Raum.

Ein drittes Beispiel ist die Wehrpflicht, die in Österreich noch immer nur Männer trifft. Dadurch verlieren alle Männer ein Jahr von ihrer Ausbildung. Frauen können, wenn sie wollen, Wehrdienst leisten, müssen das aber nicht. Ich selbst habe aus Protest gegen diese Diskriminierung totalverweigert. Das bedeutete für mich eineinhalb Jahrzehnte ständig auf der Flucht vor dem Militär zu sein, mit der Drohung, ins Gefängnis zu kommen, sollte ich erwischt werden. Als Frau hätte ich mir das alles erspart. Auch hier ist die Begründung für diese Ungleichbehandlung Sexismus. Männer sollen Frauen und Kinder unter Einsatz ihres Lebens schützen, nicht die Frauen Männer und Kinder. „Männer und Kinder“ ist überhaupt eine Phrase, die ich noch nie zu hören bekommen habe. Erfahrungen mit Soldatinnen in Israel und den USA zeigen aber, dass es sich dabei nur um ein sexistisches Vorurteil handelt.

Im Tierschutzprozess waren 90 % der U-Häftlinge und 85 % der Angeklagten männlich, obwohl die Mehrheit der Aktiven weiblich ist. Wie lässt sich das erklären? Waren nur die Männer die Bösen? Nein, niemand war böse, alle wurden freigesprochen. Also kann die SOKO Tierschutz nur vermutet haben, dass die Männer die Bösen sind – oder sie wollte jene Personen kriminalisieren, von denen man der Öffentlichkeit am ehesten verkaufen kann, dass sie kriminell sind. Und das sind die Männer. David Mustard von der University of Georgia in Athens hat 77.000 Gerichtsverfahren in den USA der 1990er Jahre untersucht. Nach Korrektur für Besitzverhältnisse, Ausbildung und vorherige Vorstrafen fand er, dass Frauen bei gleichem Straftatbestand im Mittel eine um 12% geringere Gefängnisstrafe bekamen als Männer (Quelle: The Journal of Law and Economics, Vol 44, Seite 285, New Scientist vom 12. Mai 2012, Seite 47, im Artikel von Jessica Hamzelou „Justice will be done“, Seiten 44-47). Der Hintergrund ist das sexistische Vorurteil, dass man Männer für an sich böser hält. Und genau dieses sexistische Vorurteil versuchte die SOKO zu nutzen, indem sie hauptsächlich Männer als verdächtig darstellte. Um das Ausschalten von Führungskräften ist es jedenfalls nicht gegangen, weil die unter den U-Häftlingen und Angeklagten außer mir nicht vorhanden waren.

Ich könnte noch leicht weitere Diskriminierungsbeispiele aus dem Ärmel schütteln. Der für Geschlechterdiskriminierungen verantwortliche Sexismus ist eine Haltung der Gesellschaft, und zwar gleichermaßen der Frauen und Männer und anderer, die diese Gesellschaft ausmachen. Und wird mit dem Gewaltmonopol der Gesellschaft durchgesetzt. Zu meinen, nur Männer seien sexistisch und würden sich verschwören, um Frauen zu unterdrücken, ist lediglich das: eine krude Verschwörungstheorie, die mit der Realität nichts gemeinsam hat. Für den Sexismus in unserer Gesellschaft sind wir alle verantwortlich, aber niemand von uns trägt eine Schuld daran. Mit diesem Ansatz sollten wir uns anti-sexistisch engagieren, nicht mit Schuldzuweisungen.

Was bewegt Dich persönlich, den Feminismus zu kritisieren? Warum ist Dir das wichtig und warum investierst Du Deine Zeit nicht eher anderswo?

Ich habe bereits als Kind mit meiner Geschlechteridentität zu kämpfen gehabt. In meiner Volksschule wurde mit der Hand und mit dem Rohrstock geschlagen, aber die Opfer waren ausschließlich Buben (die Täterinnen übrigens ausschließlich Lehrerinnen, aber das ist für mein Argument hier nicht relevant). Es gab auch Geschlechterstrafen, d.h. alle Buben mussten etwas schreiben oder sich ständig aus- und anziehen, während die Mädchen schon ihre Freizeit genießen konnten. Die Botschaft an mich war, dass Buben böse sind und bestraft werden müssen, während Mädchen einfach an sich gut sind und etwas Besseres. Diese Botschaft hat sich seither nicht wirklich geändert und zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Es mag sein, dass ich durch gewisse Erlebnisse diesbezüglich traumatisiert bin und besonders sensibel, aber es war mir nie möglich, gerne männlich zu sein. In der Rückschau finde ich das alarmierend. So sollte es nicht sein.

Das ist meine ganz subjektive Motivation, ab und zu dieses Thema aufzugreifen. Es bewegt mich persönlich. Und zwar sehr. Aber darüber hinaus gibt es ohne Zweifel eine große Anzahl von Männern, die sich auch durch ihre Erlebnisse gekränkt und abgewertet fühlen. Man mag es belächeln oder für irrelevant erachten, aber es ist faktisch so. Und dass diese Männer in Wahrheit sexistisch wären und nur ihre Privilegien um jeden Preis verteidigen wollen, ist eine weitere Folklore des toxic feminism. Ein weiterer Versuch, sich vor Kritik zu immunisieren.

Politisch ist mir Tierschutz das wesentlich wichtigere Anliegen, und der Klimawandel, und die Arm Reich Schere, und die Bedrohung durch Totalüberwachung und immer autoritärere Regierungsformen, der Verlust der Demokratie usw. Aber dennoch ist mir die Diskussion über Sexismus in der Gesellschaft auch politisch nicht unwichtig. Und deshalb möchte ich mich ab und zu dazu zu Wort melden.

11 thoughts on “Toxic feminism: Q & A

  1. sabri says:

    An den Autor der Bücher, die es mir ermöglich haben, wieder ein Mensch zu sein

    Lieber Martin Balluch,

    Schon lange habe ich mich gefragt, in welchem Verhältnis der Mann, dessen Bücher mir Mut gegeben haben, wieder ein Mensch sein zu können, zu seiner eigenen Identität als Mann steht. Nun weiß ich es – in keinem guten.
    Gibt es Gründe für eine „Verschwörungstheorie“, die ein Feindbild entstehen lässt, wie Sie schreiben, nach dem „Männer gemeinsam und abgesprochen die Frauen zu unterdrücken versuchen?“ Ich würde sagen, ja; ich zitiere aus „Die Hälfte des Himmels“, herausgegeben 2010 von der Bundeszentrale für politische Bildung der BRD: “ Frauen erbringen weltweit 52% der Arbeitsleistungen, erhalten aber nur 10% des Welteinkommens und besitzen nur 1% des weltweiten Eigentums. … In Indien findet etwa alle zwei Stunden eine Brautverbrennung statt, um die Braut für eine unzulängliche Mitgift zu bestrafen oder um sie aus dem Weg zu räumen, damit der Mann neu heiraten kann. In den pakistanischen Schwesterstädten Islamabad und Rawalpinidi sind allein in den letzten neun Jahren fünftausend Frauen und Mädchen wegen Ungehorsams mit Kerosin übergossen und angezündet worden…“ (S. 9 und S. 15)
    Ich selbst komme aus einer Familie, in der es seit (mindestens drei) Generationen so gewesen ist, dass die Väter beschlossen haben, (mindestens) eine ihrer Töchter für sexuelle Zwecke zu missbrauchen. Es waren kluge Männer, Mathematiker und Physiker, und ihr Verstand hat sie nicht davor bewahren können, den Seelen ihrer Kinder unheilbare Schäden zuzufügen. Als ich in die Pubertät kam, beschloss ich, dass diese meine Familie eigentlich gar keine sei und machte mich auf den Weg, eine bessere zu suchen. Dann stellte sich aber schnell heraus, dass der Pflegevater-Pfarrer mich in die längere Reihe seiner bisherigen in seine Familie aufgenommenen MissbrauchsMädchen einreihen wollte. Da die Flucht in die äußere Welt keine Besserung gebracht hatte, kehrte ich in meine eigene Familie zurück und beschloss nun, in der inneren Welt etwas zu verändern. Es schien mir sehr viel sicherer, ein Mann zu sein als eine Frau, und so kaufte ich mir eine Pfeife und beschloss, ein Mann zu werden. Der bloße Entschluss der veränderten Geschlechtsidentität und vielleicht der Besitz einer Pfeife (und vieler weiterer, ich rauchte zwischen 14 und 40 und besaß dann eine Sammlung) bewirkte, dass ich praktisch über Nacht eine unglaubliche Stärke gewann und jeden Mann, der mir über den Weg lief und zu einem Kräftemessen bereit war, im Armdrücken besiegte. Im dritten Beruf wurde ich Lehrer und besiegte jeden Schüler, der es wissen wollte, im Armdrücken, sie nannten mich augenzwinkernd „Schwarzenegger“. Keinen Mann hätte ich geheiratet, der stärker gewesen wäre als ich; einige Male in den folgenden Jahren sollte ich vergewaltigt werden, einmal sogar von einer Gruppe von Männern, setzte jedoch diesen unheilvollen Gedanken durch körperliche Kraft ein Ende, bevor sie Realität werden konnten – und beschloss insgesamt, mich für die Schwachen dieser Welt einzusetzen, soweit meine Kräfte reichen würden.
    Das gelang mir ganz gut, würde ich sagen. Ein Härtetest entstand, als ich mich entschied, da die Welt schon damals qualvoll voll war mit Menschen, kein eigenes Kind zu bekommen, sondern ein Pflegekind, und als dieses Kind ein Junge war. Ich fürchtete, dem Jungen könnte die Doppelbesetzung der Paparolle zuviel werden, er hätte sich sicher eine Pflegemama gewünscht und nicht zwei Pflegepapas. Schlimmer war aber eine andere Angst. Hätte ich es mir übelnehmen müssen, wenn es mir nicht gelungen wäre, mich über das Männliche im Jungen zu freuen?
    Carol Adams hat, soweit ich weiß, ihre Mutter verloren, nachdem und weil ihr Vater auf diese geschossen hatte. Kann man ihr verzeihen, dass sie es für sicherer hält, Tiere durch Frauen unterstützen zu lassen und nicht durch Männer?
    Bei mir ging es dem Himmel sei Dank gut. Ich bin dafür so dankbar wie für fast nichts im Leben – ich schmauchte mit dem Junge Pfeife (selten, aber es reichte) und freute mich mal über das Kind, mal über den kleinen Mann an meiner Seite. Es war halt eine starke Idee gewesen, ein Mann zu sein!
    Im Großen und Ganzen ging es gut, lange Zeit. Aber dann geschah es, dass ich verstehen musste, dass das Muster meiner Familie in mein eigenes Leben, in meine eigene Familie eingedrungen war. Und da zerbrach meine menschliche Identität, als wäre sie nie da gewesen. Ich verlor die Fähigkeit, Zeit kalendermäßig und im Stundenturnus zu strukturieren, einen großen Teil meines Wortschatzes und meiner Erinnerungen, und wurde medizinisch demenzkrank genannt. Ich schämte mich so, ein Mensch zu sein, dass es mir nicht länger möglich war, wichtige rationale Eigenschaften zu bewahren. Das war sehr schwierig, als NichtmehrMensch junge Menschen zu unterrichten – und gelang mir nur, weil ich einen Gefährten an meiner Seite hatte, der ein Hund war, kein Mensch, mit dem ich mich meist ohne Worte verständigte und in die Berge zurückzog; so überlebte ich.
    Das ging etliche Jahre lang so. Bis ich das für mich erste Ihrer Bücher, „Der Hund und sein Philosoph“, durch einen Zufall fand und – es g i b t glaube ich kein Wort dafür. Es las mich auf, das Buch. Dann las ich Ihre anderen Bücher, viele Male. Und währenddessen beschloss ich, dass ich es wagen würde, wieder ein Mensch zu sein, wenn es einen Mann gab, Mathematiker, sehr klug, sehr männlich, sehr stark, der sein ganzes bisheriges Leben lang trotz größter persönlicher Nachteile und Leidenszeiten für Tiere gekämpft hatte – dann würde ich es wieder wagen, ein Mensch zu sein.

    Lieber Martin Balluch, wenn ich vor 29 oder mehr Jahren, bevor ich beschlossen hatte, ein Mann zu werden, einen Pickup gefahren wäre (wäre ich nicht, ich bin Tausende Kilometer mit dem Fahrrad gefahren), und Sie hätte mitnehmen wollen zu einem gemeinsamen Ziel, dann hätte ich auch Angst gehabt, wenn Sie zu mir vorne eingestiegen wären, und ich hätte Sie gebeten, sich nach hinten zu setzen. Bitte seien Sie nicht mehr traurig darüber. Es hätte an meiner Geschichte gelegen und in keiner Weise an Ihnen. Wenn Sie mir eines Ihrer späteren Bücher reingereicht hätten und mich hätten darin lesen lassen, dann hätte ich als junge Frau gesagt, komm vorne rein, Martin, und steuere du das Ding!

    Um es mit den Worten einer Schülerin aus der achten Klasse zu sagen, die vor ein paar Tagen in unser Ethikheft geschrieben hat: „Das Geschlecht ändert nichts an jemandes Eigenschaften, man ist und bleibt man selbst.“
    Vielleicht kann man den Wert von Gesellschaften auch daran bemessen, wie sehr und wie vielen Wesen sie es erlauben oder ermöglichen, sie selbst zu sein.

    Liebe Grüße, auch an Kuksi,
    Sabri

  2. Martin Balluch says:

    Liebe_r Sabri,
    vielen Dank für diese berührenden, aber auch verwirrenden Zeilen. Ich habe so viele politische Gegner_innen, die jedes Wort von mir gegen mich nutzen, dass ich mich schon zu viel über mein Privatleben öffentlich ausgelassen habe. Daher keine persönlich gehaltene Antwort an dieser Stelle.
    Nur soviel: Wenn man die Polgar-Schwestern frühzeitig mit einer Statistik über die Schachkompetenz von Männern und Frauen vertraut gemacht hätte, dann wären sie vermutlich nicht zu diesen Gigantinnen im Schach geworden, die sie letztlich waren.
    Deinen letzten Satz werde ich mir einrahmen.
    Liebe Grüße, Martin

  3. regina says:

    Mich nervt dieser Krieg Frau gegen Mann bzw. Mann gegen Frau. Ungerechtigkeiten gibt es da wie dort, ich könnte eine lange Liste aufstellen, wie mich Männer (und auch Frauen) verletzt haben. FanatikerInnen gibt es auch in allen Bereichen. Wir sind in erster Linie Menschen mit je nach Geschlecht unterschiedlichen biologischen Funktionen. Da lange eine Seite gegen die andere aufzurechnen ist Zeit- und Energieverschwendung. Lasst uns die Vernunft und die Vernünftigen stärken! Und überhaupt ist das ein so facettenreiches Thema, das besser persönlich diskutiert wird – dieses Setting ist meiner Meinung nach nicht dafür geeignet.

    PS: liebes Foto – ist das der kleine Martin?

  4. Martin Balluch says:

    > PS: liebes Foto – ist das der kleine Martin?

    ist er.

    In der Tierschutzbewegung brauchen wir alle, Männer wie Frauen und Transgender. Dringend! Gekränkt und verletzt werden wir genug von den politischen Gegner_innen.

  5. NeuTrois says:

    Hätte Person Martin den sich als Frau ausgegebenen Menschen gebeten, er möge dann doch selber im Laderaum Platz nehmen (aufgrund negativen Erfahrungen einer schlagenden Lehrerin, oder vielleicht Falschbeschuldigungen von Andersgeschlechtlichen) wäre die Frage für viele geeignet genug, um Martin als frauenverachtend hinzustellen. Hingegen: Fragt ein Mensch mit weiblichem Genital, ist es natürlich eine keinesfalls abzulehnende Bitte, wo wiederum allein schon das Hinterfragen dieser Frage frauenverachtend wäre. Die Grundlage hierzu bzw. das schlechte Gewissen für die Jungs, wird seit jeher im (frauendominanten) Kindergarten angelegt.

  6. Karina says:

    Zu deinem Beispiel einer Frau, die dich gebeten hat, im Auto hinten und nicht neben ihr zu sitzen:

    Als Betroffene von sexualisierter Gewalt stellen sich mir dabei die Haare auf.
    Solche Äußerungen kommen nicht von ungefähr und brauchen meist auch Mut, um laut ausgesprochen zu werden, zumindest in meinem Fall. Wenn sich eine andere Person nicht wohl dabei fühlt, wenn ein Mann neben ihr im Auto sitzt, dann wird daraus doch zu allererst klar ersichtlich, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Daran ist weder sie noch du Schuld, und es ist sehr daneben, sie dafür als Vertreterin eines „toxic feminism“ darzustellen.

    Anstatt ihre Bitte persönlich zu nehmen, wäre es sensibler gewesen zu hinterfragen, warum sie sich nicht wohl fühlt, wenn du dich neben ihr Platz genommen hättest. Auch wenn sie vielleicht nicht höflich dabei war. Jemand, die offensichtlich Bedenken hat, einen Mann neben sich sitzen zu lassen, ist von struktureller Gewalt betroffen und verdient es bestimmt nicht, für ihr logisches Schutzverhalten an den Pranger gestellt zu werden.
    Du stellst Verallgemeinerungen an, gegen die du hier ja angehen möchtest, ohne über den Tellerrand zu blicken und dich zu fragen, was wirklich dahinter steckt.

    Stark verbesserungswürdige Ansätze, die du hier so schamlos präsentierst, lieber Martin!

  7. Martin Balluch says:

    @Karina

    Zum „Pranger-Stellen“ gehört doch mit Namen benennen, oder? Das habe ich ja nicht getan, sondern ein Beispiel für ein Verhalten gebracht, das mich sehr verletzt hat. Damals habe ich das still hingenommen und in mich hinein gefressen. Schlecht, so habe ich meine Geschlechtsidentität verloren. Heute würde ich den Stinkefinger zeigen und die Bahn nehmen. Das wäre für mein Seelenheil deutlich besser gewesen!

    Es ist NICHT ok, so mit Menschen umzugehen. Es ist NICHT ok, solche Vorurteile zu haben. Es fühlt sich GANZ SCHRECKLICH an, wenn mit einem so umgegangen wird. Vielleicht nicht für Personen, die mit ihrer Geschlechtsidentität im Reinen sind, aber nicht mit instabilen Personen, die das nicht sind. Ich darf meine Vorurteile nicht auf andere übertragen.

    Ich kann Ihnen nur sagen, dass mich dieser Vorfall, der jetzt ziemlich genau 29 (!) Jahre her ist, total traumatisiert hat. In Verbindung mit zahlreichen anderen, ähnlichen Vorfällen. So habe ich ein Jahr lang in einer feministischen WG gewohnt, in der jedem Mann das Betreten des oberen Stockwerks verboten war. Dieser Umgang hat mir einen ganz wesentlichen Teil von Lebensqualität geraubt.

    Sie können so etwas offenbar nicht nachvollziehen. Aber ich fühle mich jedes Mal, wenn eine Frau von mir abrückt, wenn ich mich in der U-Bahn neben sie setze, oder wenn in der dunklen Gasse eine Frau, die auf demselben Gehsteig auf mich zugeht, die Straßenseite wechselt, wie eine aussätzige, verachtenswerte, minderwertige Person. Diese Verhaltensweisen zählen unter anderen Bedingungen als Mobbing. Warum also nicht auch hier? Sie fühlen sich jedenfalls wie Mobbing an.

    Karl Grammer von der Uni Wien hat derartige gegenseitige Einschätzungen von Geschlechtern erforscht. Seine Ergebnisse waren für mich sehr ernüchternd. Männer und Frauen bewerten andere Personen, die sie nicht kennen, deutlich positiver in Sachen Vertrauen, Attraktivität und Mitgefühl, wenn sie weiblich als wenn sie männlich sind. Bei den Tests hatten Frauen mit Männern das wenigste Mitgefühl, Männer mit Frauen das meiste. Frauen und Männer bewerten Frauen im Durchschnitt als attraktiver. Wenn jemand, von dem man nichts als das Geschlecht weiß, zu einem in den Aufzug steigt, bevorzugen Männer und Frauen jeweils Frauen. Wie könnte man sich da, wenn man ein biologischer Mann ist, anders als minderwertig fühlen?

  8. NeuTrois says:

    „Jemand, die offensichtlich Bedenken hat, einen Mann neben sich sitzen zu lassen, ist von struktureller Gewalt betroffen …..“
    Es zeigt: Es kann nicht sein, dass eine Frau einfach nur einen (unbegründeten Hass) gegenüber den Mann hat – eine Frau kann niemals in Unrecht sein und jegliche Handlung ist somit gerechtfertigt. So läuft das auch im Gerichtssaal – wenn ein Mann von einer Frau beschuldigt wird kommt er meist in den Knast. 

    „Zu deinem Beispiel einer Frau, die dich gebeten hat, im Auto hinten und nicht neben ihr zu sitzen..“
    Von einer Bitte ist nichts zu lesen. Aber egal, allein der Gedanke es war eine „Frau“ soll ein (selbstverständlich!) ausschließlich b i t t e n d e s Opfer darstellen. Erlaubt „Mann“ sich eine andere Deutung oder Richtigstellung ist der „Mann“ der Täter der sie an den „Pranger“ stellt. Nur oft genug wiederhohlen: Männer Täter – Frauen Opfer, noch das Herausstreichen von Bio-Merkmalen (insb. in der Sprache mit Ininnen etc. ) untereinander dann ist es dem Streit sehr dienlich und kommt der Obrigkeit sehr entgegen. Dank von ihnen – da warten Menschenrechte noch lange!

  9. Josephine says:

    Hallo, Martin,

    so sehr ich Deine Betroffenheit verstehe und als ehemalige Radikalfeministin inzwischen auch diejenigen Wunden sehe, die unsere gesellschaftliche Verfaßtheit Männern schlägt…

    Es ist gut und richtig, Unrecht anzuprangern – aber als Frau, nicht einmal als Feministin, muß ich angesichts Deiner Nöte an mich halten, wenn ich in die Lebenswirklichkeit der Frauen in meiner Nähe denke – prekäre Lebensverhältnisse allerorten, soziale Unsicherheit, zerbrechende Familien mit dem ebenso zerbrochenen Versprechen von Schutz und Hilfe… Oder vollkommen überforderte Frauen in der Mitte des Lebens im Spagat zwischen Familie und Beruf … junge Frauen, sichtbar bereits krank und gestreßt aus lauter Furcht, im Rennen um einen Platz an der Futterkrippe zu spät zu kommen.

    Man kann eins nicht gegen das andere aufrechnen – aber vielleicht verstehst Du meine Vermutung, daß Du es in Frauenkreisen eher schwer hast, besondere Sympathie für Deine Position zu bekommen.

    Trotzdem hoffe ich natürlich, daß die Wunden heilen und es Dir besser gehen wird.

    Josephine

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